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Die beste Bolognese: Aus dem Slowcooker

bolognese_gr
Es soll ja Haushalte geben, bei denen besteht Sauce Bolognese aus Hackfleisch und Ketchup. Ich gestehe: Am Anfang meiner “Kochkarriere” habe ich das auch so gemacht. Danach habe ich fleißig gebraten, gerührt, geköchelt, abgeschmeckt, wieder gerührt – sehr zeitaufwändig, aber auch sehr lecker. Weniger zeitaufwändig und (mindestens) genauso lecker gelingt Ragu alla bolognese im Slowcooker: Nach kurzem Anbraten schmurgelt die Sauce selbsttätig zur Perfektion. Das akkurat ausgewogene Rezept (ich arbeite bei Bolognese sonst immer “frei Schnauze”) hat mir Ulrike für das Crockybuch zur Verfügung gestellt. Was soll ich sagen? Grandios, ich habe das neue Standard-Fleischsaucen-Rezept der Familie gefunden, nachdem ich den Rotwein-Anteil etwas reduziert und eine Knoblauchzehe hinzugefügt habe.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.1

Titel: Ragout alla bolognese
Kategorien: Slowcooker, Slow Cooker
Menge: 8 Portionen

2            Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2            Möhren
100     Gramm  ger. Speck, in Würfeln
2   Stangen  Staudensellerie
1        kg  Hackfleisch gemischt
50     Gramm  Butter
100 ml Rotwein (oder weniger)
100 – 200        ml  Fleischbrühe
500     Gramm  passierte Tomaten
400     Gramm  stückige Tomaten
100     Gramm  Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Zucker, Oregano
Milch nach Bedarf

============================== QUELLE ==============================
abgewandelt nach:
Nudelvarationen
ISBN 3-7742-1406-9
— Erfasst *RK* 04.11.2008 von
— Ulrike Westphal

Die Zwiebel schälen, die Karotte schaben, den Sellerie putzen, mit dem Speck zusammen ganz fein hacken und gut unter das Fleisch rühren. Knoblauchzehe zerdrücken und ebenfalls dazu geben.

In einer Pfanne die Butter langsam erhitzen, das Fleisch anrösten, bis es die Farbe verloren hat, salzen und  pfeffern. Dann mit Rotwein aufgießen und fleißig rühren, bis dieser verdampft ist.

Alles in den Keramikeinsatz des Slow Cookers geben. Restliche Zutaten – bis auf die Milch – zufügen und gut durchmischen. Mit weiterem Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Oregano würzen – zunächst etwas vorsichtig, die Aromen werden noch intensiver. Deckel aufsetzen und auf “low” 6 h kochen lassen. Bei Bedarf mit etwas Milch verdünnen.

(Tipp Gabi: Die doppelte Menge passt in einen großen, 6,5l Kocher, so lässt sich prima auf Vorrat kochen…)

:Vorbereitungszeit: 20 Minuten
:Garzeit: 6 h auf LOW
:Slow Cooker Größe: 3,5 l

=====

 

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27 Kommentare

  • Antworten
    Balu
    16. Juli 2009 at 9:25

    Oh ja, Ragu steht bei mir auch noch auf der Liste der im Crockpot zuzubereitenden Gerichte.

    Ich hätte allerdings versucht, alle Zutaten direkt in den Crockpot zu geben.

    Aber das Fleisch anzubraten, mit dem Rotwein aufzugießen und den verdampfen zu lassen halte ich für die bessere Lösung.

    Im Slow-Cooker würde es sonst alles im Topf bleiben, da kaum etwas verdampft.

    Das Tomatenmark ist nicht-komzentriert, richtig?

  • Antworten
    admin
    16. Juli 2009 at 18:34

    @balu: Wenn man das Hackfleisch direkt hineingibt, wird’s nicht krümelig, denke ich – zudem bin ich mit rohem Hackfleisch und niedrigen Temperaturen wie denen im Slowcooker eh vorsichtig.

  • Antworten
    Susanne
    17. Juli 2009 at 14:00

    Hallo,
    danke für das interessante Rezept, habe meinen Crocky bisher immer nur für Schweinsbraten benutzt.
    Aber sag mal, kann ich den Rotwein durch irgendwas ersetzten? Ich trinke keinen Alkohol.
    Und die Fleischbrühe .. meinst du da so ein Pulver, dass man mit Wasser aufkocht?
    Sorry, bin noch Kochanfängerin und würde mich sehr freuen, wenn du mir da weiterhelfen könntest!
    Danke und liebe Grüße!

  • Antworten
    admin
    17. Juli 2009 at 15:16

    @ Susanne: Ähem, Brühepulver nur im Notfall 😉 Wenn du schon auf den Rotwein verzichtest, würde ich stattdessen guten Rinderfond verwenden und vielleicht einen Teelöffel Balsamico am Ende dazu geben…

  • Antworten
    Susanne
    17. Juli 2009 at 19:30

    Dankeschön! Kenne bisher nur Suppe a la Pulver. Rinderfond .. noch ein Fremdwort für mich, muss ich mal suchen.

  • Antworten
    Balu
    19. Juli 2009 at 0:04

    @Susanne Wenn Du es wie im Rezept beschrieben kochst, sollte der ganze Alkohol bereits in der Pfanne verdampfen.

    Und Suppe a la Pulver geht im Notfall natürlich auch.

    Aber ich glaube, Rinderfond sollte man auch im Slow-Cooker machen können.

    Ich mache z.B. fast jedes Wochenende Gemüsefond: Ein Bund Suppengemüse putzen, kleinschneiden mit Wasser bedecken und über Nacht im Slow-Cooker garen lassen.

    Gemüse wegwerfen (das hat jetzt eigentlich keinen Geschmack mehr) und den Fond benutze ich dann in der Woche zum Kochen für alles, was etwas mehr Geschmack haben soll (Reis z.B.).

  • Antworten
    Bolognese aus dem Slowcooker | kochend-heiss.de
    13. August 2009 at 21:50

    […] hatte ich mal wieder richtig Appetit auf Spaghetti Bolognese. Bei Crockpot Rezepte habe ich ein Rezept entdeckt, bei dem man die Bolognese sechs Stunden ziehen lässt. Das Aroma der […]

  • Antworten
    kochend-heiss
    13. August 2009 at 21:54

    Hallo! Ich habe das Rezept nachgekocht und finde es wirklich toll. Der Geschmack ist nicht zu vergleichen mit der Bolognese, die man mal schnell in einer halben Stunde in der Pfanne macht. Viele Grüße, Mareen
    http://www.kochend-heiss.de/2009/08/bolognese-aus-dem-slowcooker/

  • Antworten
    Nachgebacken — Kakao-Schnecken « Thequiltingpenguin’s Weblog
    7. März 2010 at 19:18

    […] auch hier “nur” nachgekochtes (heute gibt es die Reste vom ersten Crockpot-Sugo nach Gabis Rezept *schmatz*) und auch der Joghurtbereiter ist fleißig im […]

  • Antworten
    Einfache Gerichte für den Crocky-Einstieg « Das Crockpot-Forum
    3. April 2011 at 14:18

    […] Bolognese (https://slowcooker.de/2009/die-beste-bolognese-aus-dem-crockpot/) […]

  • Antworten
    Crockyblog » Blog Archive » Flavour Savour, der 1. Versuch: Schweinebraten
    2. Juli 2011 at 19:56

    […] es schmeckte allerdings großartig und trocken war es auch nicht. Beim zweiten Versuch mit der besten Bolognese erwiesen sich sechs Stunden MEDIUM Garzeit ebenso als viel zu lange – schon drei waren mehr […]

  • Antworten
    Erfahrungen mit dem "Flavour Savour" « Das Crockpot-Forum
    7. April 2012 at 16:54

    […] Du kannst es aber auch auf der "Hauptseite" nachlesen, da gibt es auch ein Bild: https://slowcooker.de/2009/die-beste-bolognese-aus-dem-crockpot/ […]

  • Antworten
    Freitag der 31. Januar 2014
    31. Januar 2014 at 14:42

    […] . Also viel Spaghetti mit Ohne Tüte: Pilzrahm-Soße, Käsesauce wie beim Italiener… und Crockyblog mit viiieeelll Rotwein! Als Nachtisch noch Ritter Sport Pudding – OBERHAMMER !! in Weiß mit Nuss […]

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    20. März 2017 at 15:58

    […] besser an als zum Beispiel der Multicooker von Kitchen Aid, aber an einem guten Pfund Hack für Bolognese scheiterte er auch. Aber immerhin: Ein halber Punkt für den Instant […]

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    10. Juli 2017 at 15:23

    […] habe eine Vorratsportion Bolognese, Chili con Carne und Gulasch im Klarstein Tastemaker zubereitet – und ja, damit kann man […]

  • Antworten
    Martina Seibert
    3. November 2017 at 17:36

    Boah…. Danke für dieses hammermäßige Rezept. Mein Slow Cooker ist heute hier eingezogen und ich habe mich direkt an dieser Bolognese versucht. Der absolute Hammer. Danke für das Rezept.

    Liebe Grüße Martina

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      4. November 2017 at 10:10

      Aber gerne doch – schön, dass die Kochpremiere gleich geklappt hat! Bei der Bolo kann aber auch nicht viel schief gehen!

  • Antworten
    Manuela
    16. November 2017 at 8:14

    Hallo
    Wenn ich die doppelte Menge mache verändert sich dann die Kochzeit ?
    Bin absoluter Neuling 😉

  • Antworten
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    […] Gericht (und damit Messlatte)  ist bei fast allen meinen Gerätetests eine simple Bolognese. Dabei fiel mir gleich auf: Schon mit etwa 4 Litern Inhalt ist der Topf sehr hoch befüllt. Wie da […]

  • Antworten
    Gerold Baumann
    6. Dezember 2017 at 12:56

    Habe heut die Bolognese nachgekocht. Schmeckt wirklich hammermaßig. Allerdings stellt sich mir folgende Frage: Wenn ich das Gemüse, den Speck und das Fleisch und Wein eh im Topf anbrate, dann kann ich auch am Schluss die restlichen Zutaten in den Topf geben und das ganze auf kleiner Flamme vor sich hinschmurgeln lassen. Was soll mir jetzt da der Slowcooker bringen. Ich denke der Sinn des Teils ist ja, alles in den Topf und deckel drauf….Das erschließt sich mir bei diesem Rezept nicht wirklich.
    Aber wie gesagt, das Ergebis ist saulecker.

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      6. Dezember 2017 at 13:01

      Hi, Gerold – lässt du deinen Topf allein und unbeaufsichtigt ohne Rühren mehrere Stunden allein? Ich nicht 😉 Klar, wenn du das tust, brauchst du den Slowcooker nicht. Es gibt für den natürlich auch “Alles rein und Deckel drauf”-Rezepte – aber bei denen ist das Ergebnis dann manchmal genauso schlicht wie der Aufwand. Soll heißen: Kommt immer drauf an, welchen aufwand, welche Aufsichtspflicht du möchtest.

  • Antworten
    Slowcooker-Lasagen mit Spinat und Ricotta | Langsam kocht besser
    9. Januar 2019 at 10:27

    […] kann man wunderbar schichten – in meinem Fall Hack, gekaufte Tomatensauce (oder stattdessen eigene Bolognese-Sauce nehmen), Ricotta, Reibekäse, Parmesan und frischer Spinat. Was soll ich sagen? Das Ergebnis hat […]

  • Antworten
    Patricia
    6. April 2019 at 19:06

    Hallo. Habe erst seit kurzem einen Crockpot und finde es total super. Man kann früh alles vorbereiten und anschalten und wenn man von der Arbeit kommt ist das Essen fertig.
    Allerdings muss auch ich sagen, dass ich den Aufwand bei diesem Rezept echt krass fand. Also alles anbraten etc. Also mit 20 Minuten Vorbereitung bin ich bei weitem nicht hingekommen. Bei mir ist alles seit drei Stunden im Topf und ich kann in der Zeit andere Dinge tun und muss nicht immer wieder zum Umrühren in die Küche. Bin auf den Geschmack gespannt.

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      6. April 2019 at 19:08

      Ja, ganz ohne Vorbereitung gehts nicht 😉 Hier wird schon ne Menge vorab geschnibbelt – aber es ist den Aufwand wert. Schau mal ins Buch “Langsam kocht (einfach) besser” – das sind alles Rezepte ohne Anbraten 🙂

  • Antworten
    Slowcooker-Rezepte für Einsteiger: Die Top 10 | Langsam kocht besser
    9. April 2019 at 10:47

    […] Gabi Frankemölle bei Die beste Bolognese: Aus dem Slowcooker […]

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