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Reste- und Glasverwertung: Stachelbeer-Trifle

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Kuchen, Quarkcreme und Frucht – so schnell entsteht ein hübsches Schichtdessert in dem sich supergut Kompott- und Kuchenreste verstecken lassen.

So gerne ich Desserts mag, so ungern esse ich “fertige” Fruchtjoghurts. Meine Familie verzehrt sie palettenweise als Snack, auf der Arbeit, in der Schule – mir sind sie entweder zu wässrig, zu kalorienhaltig, zu süß, zu sauer, zu künstlich oder zu stückig. Eine Ausnahme gibt es: Der göttlich-cremige Mangojoghurt von Emmi. Er hat keine Stückchen, keine zugesetzte Chemie und schmeckt richtig nach reifer Mango – kein einfaches Unterfangen, denn manchmal schmecken nicht mal reife Supermarkt-Mangos nach Mango 🙂 

Weiterer Bonus des schweizerischen Produktes: Die hübschen Gläschen, die sich wunderbar wieder befüllen lassen – zum Beispiel mit einer schnellen Schichtspeise aus Kuchenresten, Mascarponecreme und Frucht. Das sieht auch auf einem Buffet hervorragend aus – und ich glaube, ich habe inzwischen genügend Gläschen gesammelt (und damit Emmi-Joghurt gegessen), dass ich problemlos auch das Buffet zum Aktionärstreffen einer schweizerischen Bank bestücken könnte…

Schichtspeise im Trifle Glas

Schichtdesserts – ganz einfach und toll zu variieren

Schichtdesserts sind übrigens meine Allzweckwaffe, wenn ich spontanen Desserthunger habe oder mich gemeldet habe, zum Grillfest / zur Familienfeier den Nachtisch für Viele mitzubringen.  Denn mit einem halbwegs guten Vorrats- und Kühlschank kriegt man das immer hin:

  1. Teigschicht. Das können Löffelbisquits sein, aber auch Spekulatius, Amaretti, Butterkekse oder Vollkorn-Butterkekse. Die Kekse werden einfach zerkrümelt oder mit beliebigen Nüssen oder Mandeln vermahlen.
  2. Cremeschicht. Hier verrühre ich einfach alles, was ich an Milchprodukten im Kühlschrank finde – zum Beispiel Quark, Frischkäse, Schmand, Mascarpone, Joghurt, saure Sahne. Gesüßt wird sparsam mit Zucker und Vanillezucker, etwas Zitronenaroma oder Likör schaden nicht.
  3. Fruchtschicht. Je nach Jahreszeit sind das Erdbeer- oder Blaubeerkompott, Pfirsiche, Rotweinpflaumen oder zur Not salzige Karamelsauce oder Schokosauce aus dem Vorrat.
Rezept für Stachelbeer-Trifle

Stachelbeer-Trifle

Ergibt: 6 - 8 Portionen

Kuchen, Quarkcreme und Frucht - so schnell entsteht ein hübsches Schichtdessert in dem sich supergut Kompott- und Kuchenreste verstecken lassen.

Zutaten

FÜR DIE GRÜNE GRÜTZE

  • 3 Kiwis (ca. 200 g)
  • 1 Glas (720 ml) Stachelbeeren
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 2 Essl. (30 g) Zucker
  • 1/2 Pack. Vanille-Puddingpulver (zum Kochen)

FÜR DAS TRIFLE

  • 150 Gramm Reste von Schokokuchen, Brownies, Marmorkuchen etc
  • 250 Gramm Mascarpone
  • 250 Gramm Quark
  • Vanillezucker und Zucker nach Geschmack
  • Milch zum Glattrühren

Zubereitung

Kiwis schälen und in kleine Würfel schneiden. Stachelbeeren abtropfen lassen, Saft dabei auffangen. Zitrone heiß waschen, trockenreiben und die Schale spiralförmig abschälen. Den Zitronensaft auspressen.

Stachelbeersaft, Zucker, Zitronensaft und -schale aufkochen. Kiwis darin etwa zwei Minuten dünsten. Puddingpulver und 2-3 EL Wasser glattrühren. In die Früchte rühren und kurz aufkochen. Die Stachelbeeren unterheben. Zitronenschale entfernen. Grütze in eine Schüssel füllen und vollständig auskühlen lassen.

Den Schokokuchen zerbröseln und auf 6 bis 8 Dessertgläser verteilen. Mascarpone und Quark mit etwas Milch glattrühren, nach Geschmack süßen. Mascarponecreme ebenfalls in die Gläser verteilen. Obenauf jeweils ein bis zwei Esslöffel grüne Grütze geben und nach Geschmack mit Obst, Waffeln oder einem Sahnetupfen dekorieren.

Notizen

Wer ganz wenig Zeit hat, verwendet Fertigkuchen und fertig gekaufte grüne oder rote Grütze - schmeckt immer noch großartig!

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2 Kommentare

  • Antworten
    Petra
    12. September 2010 at 15:18

    Genau den Joghurt und die Gläschen liebe ich auch. Habe allerdings erst 4 Stück, weil ich den Joghurt nicht immer bekommen kann und er ja auch nicht ganz billig ist. Ich habe aber jeder Menge Senfgläser (Thomy), die ich gerne als Dessertgläser nehme. leider ohne Deckel…
    Dein Triffle könnte ich ja mit Apfelmus machen, ich habe gerade viel Falläpfel…
    Viele Grüße

  • Antworten
    Andrea
    14. September 2010 at 20:15

    Stimmt, die Gläschen sind super praktisch. Ich hebe sie auch immer auf um sie mit Pudding, Götterspeise o.ä. gefüllt wieder in den Kühlschrank zu stellen.
    Komischerweise sind sie schon nach kurzer Zeit wieder leer im Geschirrspüler anzutreffen …
    😉

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