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Nochmal Frankreich: Apfel-Tarte

Französische Apfeltarte

Hauchzarter Teig, hauchzarte Apfelscheibchen – so schön sind französische Backwerke! Diese Tarte wird in Frankreich üblicherweise als Dessert serviert.

Französische Apfeltarte
Ich freu mich: Die Teilnehmer des Blogevents “Urlaubsfeeling” haben meine französische Tarte mit Himbeeren auf den vierten Platz gewählt und dafür backt mir Sandra von Sandras Tortenträumereien (Blog existiert nicht mehr) jetzt keine Torte, aber Kekse nach Wunsch 🙂  Die Variante Erdnuss-Crisp klingt ganz toll… Während ich auf die Cookies warte, habe ich bei akutem Kuchenhunger den Teigrest von der Himbeertarte (siehe hier) verwendet, um die wohl französischte aller Tartes zu backen – Apfeltarte. Hauchdünner Teig, sehr knusprig, darauf viele, viele hauchdünn geschnittene Äpfel (mit Schale verwendet) – ein Backwerk wie gemalt.

Diese Tarte wird nicht vorgebacken, sondern sofort mit Apfelbelag in den Ofen geschoben. Die Backzeit beträgt etwa 20 Minuten bei 200 Grad auf der mittleren Schiene,  fünf weitere Minuten auf der oberen Schiene sorgen für leckere Bräune. Den noch heißen Kuchen dann am besten sofort mit erwärmtem Apfel- oder Quittengelee bestreichen, damit sie schön glänzt. Hmm – für die fronsösischen Momente des Lebens…

Französische Apfeltarte

Französische Apfel-Tarte

Ergibt: 1 sehr große oder 2 mittlere Tartes

Hauchzarter Teig, hauchzarte Apfelscheibchen - so schön sind französische Backwerke! Diese Tarte wird in Frankreich üblicherweise als Dessert serviert.

Zutaten

FÜR DEN TEIG

  • 340 Gramm Mehl
  • 80 Gramm Puderzucker oder extrafeiner Zucker
  • 1 Pack. Vanillezucker
  • 10 Gramm Salz
  • 230 Gramm weiche Butter, (vor dem Weichwerden) in Würfel geschnitten
  • 1 Ei

Für die Füllung:

  • 1 kg Äpfel (bevorzugt säuerliche Sorte, Boskoop)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 4 EL Quittengelee zum Bestreichen

Zubereitung

Die Butter, den Zucker, den Vanillezucker, das Salz und das Mehl in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Dann das Ei untermischen, so dass eine krümelige Sandmasse entsteht. Die Krümel schnell zu einer Teigkugel zusammendrücken - nicht mehr kneten!

Den Teig mindestens 1 Stunde (oder einen ganzen Tag oder über Nacht) im Kühlschrank ruhen lassen. (Er lässt sich gut verpackt bis zu 15 Tagen im Kühlschrank aufbewahren).

Äpfel schälen und in gleichmäßig dünne Scheibchen schneiden.

Mit dem gekühlten Teig zwei Tarteformen (oder entsprechend mehr Tartelettformen) auslegen. Die Apfelscheibchen sehr gleichmäßig darin verteilen und mit Zitronensaft bepinseln.

Ofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Tarte etwa 20 bis 25 auf der mittleren Schiene backen, bis sie schön braun ist. Herausnehmen und sofort mit dem (in der Mikrowelle) verflüssigten Gelee bestreichen.

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2 Kommentare

  • Antworten
    Jens
    19. September 2013 at 6:41

    Sieht echt lecker aus, Kompliment!
    Kannst Du ein Stück davon durch die Leitung schieben?

    Gruss,
    Jens

  • Antworten
    Crockyblog » Blog Archive » Le Crock: Daube de boeuf (Rindfleisch in Rotwein)
    24. September 2013 at 19:20

    […] erfolgreich nachgekocht, zum Beispiel eine göttliche Zwiebelmarmelade (noch nicht verbloggt) oder hauchdünne Apfeltarte. Auch Trishs “Boeuf de Carottes”, geschmortes Rindfleisch in Rotweinsauce mit Karotten […]

  • Antworten