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7 In für Slowcooker

Aus dem Mini-Slowcooker: Kreolisches Hühnchen

Creole Chicken

Creole Chicken

Staudensellerie, Paprika und Zwiebeln sind in den USA als „Holy Trinity of Creole Cuisine“ – also heilige Dreifaltigkeit der kreolischen Küche – bekannt. Sie sorgen in der Tat für ganz viel typisches Aroma in diesem Slowcooker-Gericht. Allerdings hätte ich es nicht mit Hähnchenschenkeln kochen sollen – als es fertig war, bestätigte sich erneut, dass ich Fleisch am Knochen nunmal nicht gerne mag, obwohl es tatsächlich saftiger ist als Hähnchenbrust. Ich habe also Reis mit köstlicher, leicht scharfer Sauce gegessen und mein Mann hat sich über eine doppelte Portion Fleisch gefreut!

Aus dem Mini-Slowcooker: Kreolisches Hühnchen
 
Dieses würzige Gericht mit typisch kreolischer Sauce lässt sich statt mit Hähnchenschenkeln auch mit Hähnchenbrust zubereiten. Und wer die Mengen verdoppelt, kann es statt im Mini-Crocky auch für vier Personen im 3,5-l-Topf zubereiten.
Zutaten
  • 50 g Staudensellerie, fein gehackt
  • 100 g Paprikaschote, rot, in Streifen
  • 2 Hähnchenschenkel mit Rückenstück, am Gelenk geteilt, ohne Haut
  • 1 EL Cajun-Gewürz (Salz, Pfeffer, Chili, Kreuzkümmel, Zwiebelsalz)
  • 1 EL Olivenöl
  • 100 g Zwiebel, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 200 g Tomaten, reif, zerhackt
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Cayennepfeffer
Zubereitung
  1. Sellerie- und Paprikastücke unten in den Slowcooker geben. Die vier Fleischstücke mit dem Cajun-Rub einreiben und obenauf legen.
  2. Das Olivenöl in einem separaten Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin einige Minuten andünsten. Die Tomaten und das Tomatenmark dazugeben und kurz rösten. Pikant-pfeffrig abschmecken und über das Fleisch gießen.
  3. Deckel aufsetzen und alles sechs Stunden auf Stufe LOW garen.
  4. Mit Reis servieren.
Bemerkungen
Was auch gut schmeckt: Scharfe Wurst - zum Beispiel Chorizo - in kleinen Würfeln von Anfang an mit in die Sauce geben.
Nährwerte
Serving size: 2 Portionen

 

 

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7 Kommentare

  • Antworten
    chastity64
    23. Oktober 2015 um 10:58

    Oh, tolles Rezept! Das werde ich mir mal vormerken. 🙂
    Als Alternative zu Hähnchenschenkel nehme ich immer Hähnchenbrust mit Haut und Knochen. Mein Mann mag nämlich auch keine Schenkel abknabbern und die Brust auf dem Knochen mit Haut drüber wird nicht so trocken wie reine Hähnchenbrüste.

    chastity64

  • Antworten
    Ammergauer
    26. Oktober 2015 um 11:11

    Tolles Rezept. Wird am Wochenende ausprobiert.

    Noch eine Frage zum Cajun-Rub: In welchem Verhältnis sind die einzelnen Zutaten zu mischen?

    • Antworten
      gfra
      28. Oktober 2015 um 12:35

      So wie es dir schmeckt und wie scharf du es gern möchtest 🙂

  • Antworten
    Karin Göddel
    29. Oktober 2015 um 10:54

    Ich hab’s gekocht, zwar etwas abgewandelt, aber es war fantastisch!!
    Mangels der frischen Tomaten gab es Tomaten gestückelt und scharf aus der Dose, sowie ein gutes Stück Chorizo gewürfelt. Beim nächsten Mal werde ich mehr Gemüse dazu machen, denn das schmeckte m e g a!!

    Grüßlis Karin

    • Antworten
      gfra
      29. Oktober 2015 um 18:43

      Freut mich, dass es dir geschmeckt hat, Karin! Und Abwandlungen sind ja gerade das, was beim Kochen Spaß macht – wenn sich jeder nur sklavisch und grammgenau an die Vorgaben hält, wirds langweilig 😉

  • Antworten
    Margarete
    13. November 2015 um 18:43

    Sehr lecker. Ich hatte eine fertige Gewürzmischung Cajun-Spice da, die ohnehin mal weg sollte. Es war würzig und sehr zart. Auch ich habe Dosentomaten genommen und auch ich werde das nächste Mal mehr Gemüse rein tun.
    Wird es sicher wieder geben!

  • Antworten
    Karin
    24. Juni 2017 um 19:54

    Das gab es heute hier bei wieder mal fast 30 Grad Außentemperatur. Es war richtig lecker und schön scharf. Ich habe eine Debreziner verwendet anstelle von Chorizo. Mein Mann meinte, das könnte ich ruhig mal öfter machen!

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