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Aus dem Slowcooker: Westfälisches Möhrengemüse

Möhrengemüse aus dem Slowcooker

moehrengemuese

Sowas nennt man antizyklisches Kochen: Im Sommer Wintergerichte kochen. Aber erstens war der Sommer kein wirklicher, zweitens brauche ich das Rezeptfoto dringend für die Neuauflage von Langsam kocht besser und drittens ist Möhrengemüse immer lecker. Sagt jedenfalls mein Mann, während ich eine tiefempfundene Abneigung gegen gekochte Möhren hege und nur ein Gäbelchen probiert habe. Aber okay, die Textur sah passend aus, es roch gut und meine Mutter versicherte mir, es hätte genau richtig geschmeckt. Das wird dann ja wohl stimmen 🙂

Aus dem Slowcooker: Möhrengemüse
 
Eine günstige, sättigende Beilage - oder auch Kinderkost, wenn Sie ganz zurückhaltend würzen. In jedem Fall ist es besser mehlig kochende Kartoffeln zu verwenden, sie werden viel schneller gar. Das Rezept ist für den 3,5-l-Topf berechnet.
Ergibt: 6 Portionen
Zutaten
  • 750 g Möhren, in 5 mm dünnen Scheiben
  • 750 g Kartoffeln, mehlig kochend, in Würfeln von 1 cm Kantenlänge
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Prise Zucker
  • 25 g Butter
Zubereitung
  1. Die Möhren und Kartoffeln in den Slowcookereinsatz geben, salzen, pfeffern und durchrühren Gemüsebrühe angießen.
  2. Auf Stufe HIGH etwa 4,5 Stunden (LOW etwa 8) garen, bis die Gemüse weich sind.
  3. Eine Tasse Brühe entnehmen (oder weniger, wenn Sie das Gemüse nicht so fest mögen). Mit einem Kartoffelstampfer bis zur gewünschten Textur zerdrücken, Butter darüber geben und schmelzen lassen.
Bemerkungen
Bei meinen Eltern gibt es zu Möhrengemüse entweder Bratwurst oder Frikadellen - woanders isst man Röstzwiebeln dazu oder sogar Gulasch.

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8 Kommentare

  • Antworten
    Sylvie
    5. August 2016 um 8:27

    Gaby…Möhrengemüse…Lecker!!! Aber ich habe zu Hause auch zwei solche Strolche. Bis
    auf das holländische Möhrengemüse meiner Mama (das ißt sogar mein Kind). Die kocht immer Geräuchertes mit und gibt zum Schluß ´nen guten Löffel Zuckerrübensirup dazu.
    Sehr lecker. Kannst Du ja mal probieren. Aber dieses werde ich auf jeden Fall probieren (vll.
    ein kleines bißchen ändern… ;-). Gruß, Sylvie

  • Antworten
    sindee
    17. August 2016 um 22:11

    Habe das Rezept heute gleich ausprobiert. Super lecker!! Es hat auch mit vorw festkochenden Kartoffeln gut geklappt. Wir haben am Ende noch ein Glas Bockwürstchen reingeschnibbelt und sie kurz wärmen lassen. Es ist nur eine kleine Portion für morgen übergeblieben 😉 CU sindee

    • Antworten
      gfra
      17. August 2016 um 22:43

      Freut mich, Sindee 🙂

  • Antworten
    Maren
    1. Oktober 2016 um 9:04

    Wir lieben Möhrengemüse und ich wollte gerne Frikadellen dazu machen.
    Könnte ich die anbraten und dann auf das Möhrengemüse setzen und mitgaren? Die ganze Zeit oder besser nur am Ende eine halbe Stunde?

    • Antworten
      gfra
      1. Oktober 2016 um 9:17

      Hallo, Maren – da ich das so noch nie ausprobiert habe, kann ích dir leider nichts dazu sagen.Ich persönlich würde aber – wenn ich sowieso schon anbrate – die Frikadellen auch in der Pfanne zu Ende garen 😉

      • Antworten
        Maren
        1. Oktober 2016 um 10:35

        Danke!
        Mir ging’s darum alles morgens vorzubereiten und dann abends nur aus dem Topf zu nehmen 😬
        Ich hab jetzt die Frikadellen auf dem Gemüse, mal sehen, wie das wird 😄

  • Antworten
    Lena
    5. November 2016 um 8:52

    Für welche Topfgröße ist dieses Gericht konzipiert?

    • Antworten
      gfra
      6. November 2016 um 20:23

      Du hast sowas von recht, das zu fragen – für den 3,5-l-Topf. Ich habe es im Rezept jetzt ergänzt.

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