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3 In Brot

Topfbrot, die zweite: Diesmal mit Schrot & Korn

Topfbrot mit Haferflocken

Topfbrot mit Schrot und Haferflocken

Das Geheimnis fluffiger Brote mit grandioser Kruste ist – ein Gusseisen-Bräter! Dieses Topfbrot mit Schrot und Dinkel ist herzhaft, einfach zu backen und  bleibt lange frisch.

Hatte ich schon mal erzählt, dass Sauerteig und ich wohl nie Küchengenossen werden? Ja, hatte ich, vor neun Jahren schon. Und was ich damals gesagt hatte, gilt immer noch: Ich bin nicht organisiert genug dafür, Sauerteig am Leben zu halten oder ihn immer genau dann aktiv zu haben, wenn ich Brot backen möchte. Glücklicherweise gibt es auch (etwas) dunklere Brote, die lange ohne Sauerteig frisch bleiben. Zum Beispiel, weil sie im Topf gebacken werden – hier habe ich das Verfahren schon mal bei einem hellen Buttermilch-Dinkel-Brot beschrieben. Es funktioniert aber auch bei unserem liebsten Mischbrot, dem Haferflockenbrot – und das Ergebnis sieht wirklich aus wie vom Profi!

Topfbrot mit Schrot und Haferflocken

Topfbrot mit Haferflocken

Topfbrot mit Schrot & Haferflocken

Ergibt: 1 Brot

Das Geheimnis fluffiger Brote mit grandioser Kruste ist - ein Gusseisen-Bräter! Dieses dunkle Topfbrot mit Haferflocken und Schrot ist wirklich ganz einfach zu backen und es bleibt lange frisch.

Zutaten

  • 75 g Haferflocken
  • 75 g Roggenschrot
  • 375 ml kochend heißes Wasser
  • 10 g Frischhefe
  • 1 TL Honig
  • 75 - 125 ml Wasser, kalt
  • 370 g Weizenmehl (Typ 550)
  • 200 g Weizen-Vollkornmehl (Typ 1050)
  • 30 g Roggenmehl
  • 15 g Salz

Zubereitung

  • Haferflocken und Schrot mit dem kochenden Wasser übergießen und quellen lassen. Stehen lassen, bis die Masse höchstens lauwarm ist.
  • Hefe mit dem Honig in 75 ml Wasser auflösen, beiseite stellen. Mehlsorten und Salz in eine Schüssel geben, Hefewasser und gequollene Schrotmasse dazu schütten und einige Minuten lang (am besten mit der Küchenmaschine) zu einem glatten Teig kneten. Weiteres Wasser nach Bedarf dazu geben, damit ein weicher, aber nicht klebender Teig entsteht.
  • Teig in eine verschließbare, leicht geölte Schüssel geben und über Nacht (oder mindestens 12 Stunden) in den Kühlschrank stellen.
  • Am nächsten Tag den Teig aus der Schüssel nehmen. Auf einer leicht bemehlten Fläche mit bemehlten Fingern den Teig immer vom Rand her in die Mitte ziehen und dort zusammenkniffen. So sollte sich ein runder/ovaler Ballen bilden. Den Teig mit der "unschönen" Seite nach unten in eine sehr gut gemehlte Schüssel (oder ein Gärkörbchen) geben und 45 bis 60 Minuten gehen lassen.
  • Den Bräter mit Deckel in den Ofen stellen (2unterste Schiene) und den Backofen auf 240 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Einen Bogen Backpapier bereit legen.
  • Den heißen Topf vorsichtig herausnehmen, auf ein hitzefestes Brett stellen, Deckel abnehmen. Den gegangenen Teigling "kopfüber" (also mit der unschönen Seite nach oben) zunächst auf das Backpapier stürzen und dann mit dme Backpapier in den Bräter heben. Deckel aufsetzen und den Topf wieder in den Ofen stellen. Temperatur auf 200 Grad herunter regeln.
  • Etwa 50 bis 55 Minuten mit Deckel und weitere 5 Minuten ohne Deckel backen. Nach einigen Minuten Abkühlzeit Brot aus dem Bräter heben - dafür am besten wieder das Backpapier benutzen.
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    Topfbrot umstürzen mit Hilfe von Backpapier

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    3 Kommentare

  • Antworten
    Sylvie
    30. Mai 2017 at 8:41

    Hi Gaby,

    wie groß ist Dein Bräter denn? Ich hab nur nen runden, etwas kleineren. Geht der auch? Wieviel Liter der jetzt
    genau hat, kann ich gar nicht sagen. Das Brot sieht auf jeden Fall zum Nachbacken aus.

    • Antworten
      gfra
      30. Mai 2017 at 8:44

      Der ist 30 cm lang und etwa 20 cm breit. Wenn deiner kleiner ist, musst du auf jeden Fall die Mengen verringern, sonst hebt es dir den Deckel ab 😉

      • Antworten
        Sylvie
        30. Mai 2017 at 10:04

        Versuch macht klug. Ich probier es einfach aus. 30 cm müßte meiner im Durchmesser haben.

    Antworten