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Küchenplanung – schon wieder!

Als ich 2010 eine neue Küche bekam, hätte ich mir nicht träumen lassen, dass mich das Thema sieben Jahre später schon wieder beschäftigen wird. Oder dass einem das eigene Leben (inklusive Immobilie) so schnell zu groß werden kann, dass man nur noch Ballast (inklusive Quadratmeter) abwerfen möchte.

Das haben wir nun getan – unser 270-Quadratmeter-Haus mit 3500 Quadratmetern Garten im Außenbereich wird eingetauscht in ein handliches 70er Jahre-Häuschen mit 106 Quadratmetern und 800 qm Grundstück am Ortsrand. Eine Traumlage –  mit alptraumhaft wenig Stauraum, weil nicht mal unterkellert. Aber „Verkleinern“ und „Ballast abwerfen“ ist ja durchaus gewollt 😉

Das neue, alte Haus
Ihr seht die Terassentür und das Fenster unter der rote Markise? Das ist die Küche. Ja, in kompletter Breite…

Was jedoch gar nicht geht: Die aktuelle Küchensituation von 6,5 Quadratmetern. Zwar mit Zugang zum Garten, aber sowas von winzig, verbaut und winkelig, dass man nicht mal Arbeitsfläche für zwei Plätzchenbleche hätte, geschweige denn Platz für meinen Küchenwagen mit sechs Slowcookern. YouTube-Videos drehen? Klar – wenn Raf von Delicious Films durch die Flurtür filmt – wie im Erbsensuppenvideo (Baustellen-Edition).

So sehen 6,5 qm2 Küche aus – der Kaminzug hinten rechts noch nicht mal erkennbar…

Es wird also angebaut und wenn schon, denn schon – die Küche wird also 25 Quadratmeter haben, wenn sie fertig ist. Ich bekomme (m)eine Kücheninsel, bodentiefe Panorama-Fenster und eine Tür zur überdachten Veranda, wo ich dann morgens mit meinem Kaffee sitzen und in den Garten blicken kann… Ob ich dann noch zum Arbeiten komme? Ach ja, vermutlich doch, denn dafür koche (und esse) ich einfach zu gerne…

Mehr Küche – durch einen Anbau!

Küchenkauf = Küchenfrust?

Kann, aber muss nicht! Meine Erfahrungen aus 2010 sind noch relativ frisch, so dass ich keine Odyssee durch die Möbelhäuser der Region starten werde – stattdessen habe ich drei handverlesene „Küchenmanufakturen“ beauftragt, mir  Zeichnungen zu machen. Wie die aussehen, wie ich zu Werke gegangen bin und wie ich hoffentlich zu meiner (ihren Preis werten) Traumküche komme, lest ihr in der nächsten Folge 😉

 

 

 

 

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11 Kommentare

  • Antworten
    Karin
    31. Januar 2018 um 13:18

    Ja, das haben wir mittlerweile auch schon hinter uns!
    Von einem 170 m²- Haus, voll unterkellert, mit großem Garten mit Teich, zu einem 125 m²- Haus ohne Keller in Niedersachsen, aber mit Anbau als Kellerersatz, und insgesamt 387 m² Grundstück. Die Küche hatte einen vorgelagerten Wintergarten mit integriertem Essplatz, der schönste Raum in Haus. Hier habe ich beim Umzug das erste Mal gründlich ausgemistet und siehe da, die Sachen, die man weggegeben hat, wurden gar nicht mehr vermisst.
    Vor 7 Jahren dann der hoffentlich vorerst letzte Umzug in meine alte Heimat, ein 135 m²-Reihenhaus mit ca. 80 m² begrüntem Dachgarten (darunter liegt die Tiefgarage) in stadtnaher Lage, die Autos stehen in unserem Keller! Wir genießen die gute Stadtanbindung, vermissen auch keinen Keller (1 Raum von 12 m² gibt es nur) und auch keinen Garten, da wir 1 schöne, begrünte Terrasse und 2 große Balkone haben. Meine Küche hat nun 8,5 m², sie wurde gut ausgeknauscht, es gibt sogar einen kleinen Sitzplatz! Für uns 2 Personen im Rentenalter voll ausreichend und wenn mal viel Besuch kommt (mehr als 6 Personen), dann gehen wir aus!
    Liebe Frau Frankemölle, ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit dem „neuen“ Haus und gutes Gelingen beim Küchenumbau!
    Liebe Grüße Karin

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      31. Januar 2018 um 13:23

      Danke, Karin 🙂 Ich sehe das so wie du: Jedes Alter braucht die passende Immobilie und man schleppt sicherlich einen Haufen Ballast mi… Ich habe allein drei Services für je 12 bis 15 Personen PLUS mein ganzes Foddbloggergeschirr (20 mal für jeweils eine Person). Davon wird die Hälfte mindestens gehen müssen…

      • Antworten
        Karin
        1. Februar 2018 um 9:36

        …also ich habe als Alltagsgeschirr ein Kaffee- und Ess-Service für 18 Personen in der Küche – die Spülmaschine muss ja bestückt werden – und in der Esszimmeranrichte nochmals ein Kaffee- und Ess-Service für 12 Personen inklusive Besteck. (immer noch zuviel!?).
        LG Karin

        • Antworten
          Gabi Frankemölle
          1. Februar 2018 um 9:48

          Nee, aber auch nicht zuwenig 😉

  • Antworten
    Susanne
    1. Februar 2018 um 14:05

    Ich hab mich, als ich „Küche mit 6 qm“ las, kaum getraut, weiterzulesen, weil ich (aus eigener schlechter Erfahrung mit genau solchen 6 qm Küche) in spontanes, mitleidendes Entsetzen ausgebrochen bin – aber puuuuh, das geht ja gut aus bei Dir !!
    25 qm klingt doch DEUTLICH akzeptabler.
    Viel Spaß beim planen – meine beste Entscheidung in punkto Küche ever war, die Geschirrspülmaschine rückenfreundlich aud Hüfthöhe einbauen zu lassen.
    Möchte ich nie wieder anders haben.

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      1. Februar 2018 um 14:13

      Ja, bei 6qm hätte ich meinen Beruf an den Nagel hängen müssen 😉 Das mit der Geschirrspülmaschine höher eingebaut, hätte ich auch gerne, wird leider nicht funktionieren, denn die muss – aus diversen Gründen – in die Kücheninsel und damit nach unten 🙁

      • Antworten
        Tara
        1. Februar 2018 um 16:07

        Hmmm, da würde ich glaube ich nochmal laaaange drüber nachdenken 🙂
        Hier ist auch eine Stimme für „Spülmaschine oben“. Es war die Idee meiner Schwägerin und ich bin ihr heute noch dankbar dafür! Es ist das Beste an meiner Küche und ich würde müsste ich Ballast abwerfen alles dafür tun, dass ich das wieder bekäme. Ich weiß…. Besserwissern ist irgendwie doof, aber ich meine es wirklich lieb (hey, du hast mit den Tomatenrahmlendchen unser Weihnachtsessen gerettet), ich würde für die Spülmaschine oben fast alles tun.

  • Antworten
    Tatjana
    1. Februar 2018 um 14:08

    Ich habe in meinem (verhältnismäßig) jungen Leben von 30 Jahren bereits 2 Küchen geplant und gekauft. In meiner ersten eigenen war keine drin und so musste eine günstige Standard-Küchenzeile her. Viel zu planen gab es da nicht und es war nicht mal Platz für eine Spülmaschine.
    Jetzt, in meiner zweiten Miet-Wohnung waren zwar einzelne Küchenelemente da, aber durch Schrägen und komische Winkel passte nichts wirklich. Also habe ich nur die Elektro-Geräte behalten (inklusive Spülmaschine, yay!) und die Möbel ebenfalls neu geplant und gekauft. Beide Male im gleichen Möbelhaus, beide Male einen tollen Berater erwischt und Glück gehabt.
    Mir macht das aber total Spaß. Ich liebe das Überlegen, Zusammenstellen, Planen und Aussuchen und gehe an freien Tagen / Abenden freiwillig in Küchenstudios, schaue, was es Neues gibt und träume von einer neuen Küche 😀

    Aber ich bin auch die absolute Küchen-Eule. Wenn ich könnte, würde ich mein Haus um die Küche herum bauen 😀

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      1. Februar 2018 um 14:14

      30 Jahre, zwei Küchen, wenn du in der Schlagzahl weiter machst…. 😉 Mittelpunkt dieses Hauses wird aber in der Tat die Küche – da habe ich schon Stuuunden an Gehirnschmalz investiert, an die Bäder noch keine Minute, grins…

  • Antworten
    Judith
    1. Februar 2018 um 15:35

    Meine erste Küche war eine Arbeitsplatte in einer Ecke des Flurs mit Mini Ofen (kleiner Herd, 2 Kochplatten) und einer Spüle. Der Küchenschrank war ein offenes Blechregal. Die zweite Küche waren selbstgebaute rot bemalte Schränke (Lamellentüren), ein Gasherd (dem ich immer noch hinterher trauere) und ein selbstgebauter Spülenschrank. die dritte Küche habe mehr oder weniger von Sperrmüll gerettet, 30 Jahre altes, weißes Resopal :-). Die lies ich dann beim nächsten Umzug zurück und habe dann die Küche von meiner Mama geerbt. Faktum von Ikea mit Kiefernholzfronten. Die wurde in die (damals recht große) Küche gestellt wie es halt passte und mit einer neuen Arbeitsplatte versehen. Als ich dann wieder umzog (in eine viel kleinere Küche) habe ich mir die neue Küche mit dem Ikea-Planer selbst geplant und so sinnvoll durchdacht, dass ich tatsächlich noch mehr Schränke als vorher brauchte. Einige der 20 Jahre alten Faktum Schränke ausgetauscht (vor 5 Jahren gab es Faktum immer noch, die Küche war zu dem Zeitpunkt schon fast 20 Jahre alt) weil sie marode waren, die Fronten auf die neuen Korpusse drauf. Ein paar neue Faktum Schränke dazu (Eckschränke mit Karrussel) und diese mit Edelstahlfronten versehen. Die neuen Elektogeräte auch mit Edelstahl und voilà, die Küche in Holz und Stahl sieht aus, als wäre sie immer schon so gedacht gewesen :-).
    Mir ist es relativ egal, dass das Grundgerüst meiner Küche schon über 20 Jahre alt ist, es ist stabil und funktionell. Mein größter Kummer ist, dass es Faktum nicht mehr gibt und somit bei einem neuen Umzug die Küche nicht mehr variiert bzw. ergänzt werden kann. Ich sehe einfach nicht ein, so unglaublich viel Geld auszugeben nur dafür, dass mein Kram irgendwo drin stehen kann.
    Es wundert mich eigentlich, dass Du Deine Küche nicht mitnehmen und neu aufbauen willst. Aber ich nehme an, es passt vorne und hinten nicht.

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      1. Februar 2018 um 15:41

      Faktum mit Rahmenfronten fand ich auch immer großartig – aber (eigentlich in Versalien geschrieben: ABER): Ich und mein Mann sind Bastel- und Bau-Legastheniker. Umbauen, anpassen, zusammen friemeln? Och nö… Zudem bekomme ich für meine aktuelle Küche (die im Haus bleibt und da bestens eingepasst ist) noch ganz gutes Geld. Ich bin also in der glücklichen Lage (nachdem meine Küche ja auch mein –steuerlich absetzbares — Arbeitsgerät ist), bei einer schwarzen Null anfangen zu können 🙂

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