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4 In für Slowcooker

Pleiten, Pech & Pannen: „Crockpot Christmas Crack“

Crockpot Christmas Crack - Erdnussberge

Crockpot Christmas Crack - Erdnussberge

Nicht alle Hypes und YouTube-Videos halten, was sie versprechen. Hatte ich ja auch hier schon mal festgestellt. Und auch heute wieder, nachdem ich gerade die zweite Ladung „Crockpot Christmas Crack“ (grob nach dieser Anleitung) fertig gestellt habe. Wieder gut 6000 Kalorien in Form von Nüssen, Schokolade und Erdnussbutter und durchaus lecker – etwas aus Nüssen, Schokolade und Erdnussbutter kann schließlich gar nicht schlecht schmecken 🙂

Allerdings ist die Konsistenz dieser Leckerei viel zu weich. Das Zeugs bildet also keine netten Häufchen, sondern läuft fürchterlich breit und versaut einem beim Naschen die Finger.  Der Grund ist mir auch klar: Im US-Original werden „Chips“ – vorgeformte gehärtete Kuvertürestückchen – verwendet. Die kann man hierzulande durch „normale“ Kuvertüre in Zartbitter und Vollmilch ersetzen, aber was macht man mit den festen „Peanut Butter Chips“? Ich habe weiche Erdnussbutter verwendet und versucht, mit zusätzlichem Kokosfett gegen zu steuern. Klappte nicht – vermutlich auch, weil man die harte, weil hochfettige „Almond Bark“ ebenfalls nicht bekommt und stattdessen weiße Kuvertüre nehmen muss. Am besten gelang noch der Versuch, wo ich die Masse in Mini-Muffincups mit Papierförmchen gefüllt habe.

Erdnussseen statt Erdnussberge...

Sei’s drum: Die Erdnuss-Seen, die eigentlich Erdnuss-Berge sein sollten, schmecken okay – hoffentlich auch den Leuten, denen ich die gefüllten Tütchen geschenkt habe. Ich kann das doch nicht alles allein essen 🙂 Ach ja – und wenn ihr mich wirklich nach einer hype-würdigen Süßigkeit aus dem Slowcooker fragt: Fudge mit weißer Schokolade und Salzkaramell! 

Crockpot Christmas Crack (Erdnussberge aus dem Slowcooker)
 
Dieses Rezept ordne ich eher bei den Pleiten, Pech und Pannen ein, denn das Konfekt ist sehr weich. Man muss es also direkt aus dem Kühlschrank servieren oder in Mini-Muffincups mit Papierförmchen füllen. Ansonsten schmecken die Happen aber gut - wobei etwas aus Nüssen, Schokolade und Erdnussbutter sowieso nie schlecht schmecken kann. Die Mengen sind für den 1,5-l-Topf berechnet.
Autor:
Zutaten
  • 300 g ungesalzene geröstete Erdnüsse
  • 200 g gesalzene geröstete Erdnüsse
  • 150 g Zartbitter Kuvertüre, grob gehackt
  • 150 g Vollmilch-Kuvertüre, grob gehackt
  • 100 g Erdnussbutter
  • 100 g weiße Kuvertüre, grob gehackt
  • 50 g Kokosfett (optional)
Zum Verzieren
  • Liebesperlen oder Zuckersternchen
Zubereitung
  1. Die Nüsse in den Slowcooker geben, die gehackten Schokoladen und die Erdnussbutter obenauf geben (Topf ist ziemlich voll). Alles auf Stufe LOW etwa 1,5 Stunden schmelzen lassen.
  2. Durchrühren und teelöffelweise auf Backpapier oder in Mini-Muffincups portionieren. Mit Zuckerperlen verzieren und erkalten lassen.

 

 

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4 Kommentare

  • Antworten
    Irmgard
    5. Dezember 2018 um 17:08

    🙂 Tja, dit kommt von dat ! 🙂
    Hab ich hier im Blog mal irgendwann die beherzigenswerte Weisheit gelesen, Rezeptzutaten zu beachten und nicht irgendwas gegen nur ähnliches zu ersetzen?
    Obwohl…..Schoko, Erdnüsse…….ich hätte auch rumpobiert. Und ich kenne eine Menge Leute, dazu zähle ich auch mich, die würden diese Leckerei auch mit verschmierten Fingern essen.
    Danke für´s Rezept!

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      6. Dezember 2018 um 12:28

      Stimmt, Irmgard – aber das meiste vom Originalrezept bekommst du hier nicht bzw. diese Peanut Butter Chips sind ++eigentlich++ ein eher minderwertiges Produkt, das es nur zu horrendem Preis als Importware gibt. Wäre soo schön gewesen, das durch günstige, besser schmeckende Erdnussbutter zu ersetzen 😉

  • Antworten
    Judith
    10. Dezember 2018 um 12:12

    Ich habe ja zwei Versionen zum Testen bekommen, ganz lieben Dank dafür und ich bin überrascht. Ich hatte ja mit etwas zu Weichem gerechnet nach der Warnung aber ich fand die Konsinstenz genau richtig. Okay, den ersten Versuch habe ich mit leicht gekühlten (der Mann hatte sie nach der Warnung im Wintergarten gelagert) gemacht und fand sie absolut nicht zu weich. Dann habe ich sie bei Raumtemperatur liegen lassen und am nächsten Tag noch mal probiert und fand sie immer noch nicht zu weich sondern genau richtig in der Konsistenz. Ich habe jetzt so lange probiert bis sie fast gegessen sind (okay, der Mann hat mitprobiert) und trotz mehrerer Tage bei Raumtemperatur sind sie immer noch nicht zu weich. Weder die „Häufchen“, noch die in den Förmchen.
    Was ich vermute: manche gehärteten Fette brauchen ja etwas länger um wieder richtig austzuhärten, das könnte ein Grund dafür sein, dass sie fester geworden sind. Ein anderer Grund könnte sein, dass sie durch das ganze Fett aus der Erdnussbutter zu weich waren und das nach etwas Liegezeit von den Erdnüssen aufgesaugt wurde.
    Ich muss jetzt auf jeden Fall noch welche selber machen, werde aber wohl die Ernussbutter zur Hälfte durch gemahlene Mandeln ersetzen. Das sollte das Fett noch etwas schneller kompensieren und Mandeln gehen ja eigentlich auch immer.

    Vielen Dank fürs Ausprobieren und für die Möglichkeit des testessens.

  • Antworten
    Gabi Frankemölle
    10. Dezember 2018 um 13:19

    Aber gerne doch – und guck mal, so subjektiv ist „Pleiten, Pech und Pannen“. Bei mir sind die durchgefallen – vielleicht bin ich einfach zu anspruchsvoll 🙂 Berichte mal, wie das mit weniger Erdnussbutter wird…

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