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8 In für Slowcooker

Aus dem Slowcooker: Sauerkrautsuppe ungarisch

Ungarische Sauerkrautsuppe

Ungarische Sauerkrautsuppe
UPDATE: Dieses Rezept gehört nach inzwischen zehn Jahren, die es hier steht, immer noch zu meinen Lieblingsgerichten. Und das Suppenbuch, das damals noch ein Hirngespinst war, erscheint bald in der fünften Auflage 🙂

(3. Oktober 2009) „Da Jutta es nicht an die große Glocke hängt, dass sie wöchentlich ein Crocky-Rezept bloggen will, mache ich auch kein Aufhebens davon, dass mir ein Slowcooker-Suppenkochbuch-Projekt im Kopf herum geht. Nee,  es ist reiner Zufall, dass ich vermehrt Eintöpfe und Suppen blogge – ein Zufall, der sich regelmäßig wiederholt. Übrigens zum Unwillen meiner Kinder, die gar keine Suppenfans sind und die ich dann mit einem aufwändigen Nachtisch wieder gnädig stimmen muss. So gab’s nach dieser ungarisch inspirierten Sauerkrautsuppe ein Dessert von der anderen Seite Europas, Arroz con leche, diesmal aber mit Pflaumenkompott.“

Ungarische Sauerkrautsuppe

Sauerkrautsuppe ungarisch

Ergibt: 6 Portionen

Diese würzige Suppe koche ich schon seit vielen Jahren - obwohl ich sonst Sauerkraut gar nicht mag! Wenn man statt Speck- Schinkenwürfel nimmt und Geflügelwürstchen (oder gar keine) hinzu gibt, ist sie auch kalorienarm. Das Rezept ist für einen 3,5- oder 4,5-l-Slowcooker berechnet.

Zutaten

  • 1 EL Öl
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 100 g Speck, durchwachsen, geräuchert, in Würfeln
  • 2 Paprikaschoten, rot
  • 500 g Sauerkraut, gut abgetropft, gewaschen
  • 500 g Kartoffeln, mehligkochende Sorte, geschält, in Würfeln
  • 1 TL Paprikapulver, rosenscharf
  • 2 TL Paprikapulver, mild
  • Kümmel nach Geschmack
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Zucker
  • 1,2 l Gemüsebrühe

Zum Servieren:

  • 100 g saure Sahne
  • gehackte Petersilie
  • Debrecziner Würstchen, Krakauer oder andere Würstchen nach Geschmack

Zubereitung

Öl in einem Topf heiß werden lassen, Speck, Zwiebeln und Knoblauchzehe darin fünf Minuten andünsten. Speck-Zwiebelmasse in den Gareinsatz des Slowcookers geben, Kartoffeln, Paprika, Sauerkraut einschichten und die Brühe angießen. Mit den Gewürzen kräftig abschmecken, gut durchrühren.

Fünf bis sechs Stunden auf Stufe HIGH garen, bis die Kartoffeln weich sind. In den letzten 30 Minuten Würstchen (in Scheiben) in der Suppe heiß werden lassen. Mit einem Klecks saurer Sahne sowie gehackter Petersilie servieren.

Notizen

Am liebsten mag ich dazu Knoblauchbrot.

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Ich freue mich sehr, wenn du es nachkochst, an Freunde weiter gibst, es in sozialen Netzwerken oder auf deinem Blog teilst. Aber bitte sei fair und gib die Quelle an! Ausdrücklich untersagt ist jegliche Nutzung in kommerziellen Buchprojekten anderer Autoren. Gegen die Verletzung meines Urheberrechts gehe ich mit rechtlichen Mitteln vor.

 

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8 Kommentare

  • Antworten
    Ulrike
    3. Oktober 2009 at 19:19

    Oha, ich habe man gerade eine Hühnersuppe im Crocky gemacht …

  • Antworten
    Balu
    3. Oktober 2009 at 21:46

    Oh, da fällt mir ein, dass ich mein Sauerkraut-Gulasch aus dem Slow-Cooker noch verbloggen muss.

  • Antworten
    Jutta
    5. Oktober 2009 at 12:36

    Ist auch besser so, dass manche Leute (Juttas zum Beispiel?) so eine Nachricht nicht an die große Glocke hängen. Die letzten beiden Samstage sind ja sehr mager ausgefallen, was Crockykochen angeht. Ich hätte schon noch ein Rezept: „Äppelwoi-Hinkelsche“ – aber irgendwie schreibt es sich nicht von alleine, obwohl ich schon mehrfach darum gebeten habe. Ich hoffe, mich zu bessern. Aber nicht heute 🙂
    Suppenkochbuch? Find ich gut!

  • Antworten
    Petra
    6. Oktober 2009 at 22:36

    Ich habe einen Suppenliebhaber, aber keinen Crocky! Rezept ist aber trotzdem mal notiert.
    Viele Grüße

  • Antworten
    Karin
    19. Juli 2019 at 10:07

    Die Krautsuppe habe ich früher oft gekocht, ist bei uns leider etwas in Vergessenheit geraten. Jetzt habe ich diese Slowcooker-Variante ausprobiert und wir sind begeistert, die wird wieder häufiger gekocht! Das Rezept ist wirklich Klasse.
    Liebe Grüße
    Karin

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      19. Juli 2019 at 10:33

      Freut mich, karin – die Suppe mag sogar ich, obwohl ich sonst Sauerkraut „pur“ hasse wie die Pest…

  • Antworten
    Grisu
    31. Dezember 2020 at 14:16

    Also im Ernst sechs Stunden, bis die Erdäpfel weich sind?
    Ich gestehe das ich nicht weiß was slowcoocer sein soll, sowas wie Niedertemperaturgaren vermutlich.
    Aber ich koche das Rezept lieber in zwei Stunden, samt Vorbereitung. Sechs Stunden, also nein.

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      31. Dezember 2020 at 15:50

      Das ist jetzt so, als ob du sagst Sous Vide dauert dir zu lange oder du kochst im Schnellkochtopf normal, weil es dir sonst zu schnell geht 😉 Slowcooking MUSS so langsam sein, das schafft super Aromen und du kannst den Topf sich selbst überlassen. Aber natürlich gefällt nicht jedem jede Kochmethode…

    Antworten