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Gerätevorstellung: Neue digitale Slowcooker von Crock-Pot

Neue Slowcooker-Modelle von Crock-Pot - wie gut sind sie?

Neue Slowcooker-Modelle von Crock-Pot - wie gut sind sie?

So ein bisschen war für mich im November schon Weihnachten, denn ich habe neue Töpfe der Marke Crock-Pot zum Ausprobieren  bekommen. Zum einen war das ein digitales Modell mit 3,5 l Keramiktopf *, zum anderen dessen “kleiner Bruder”, also ein 2,4-l-Topf mit Digitalsteuerung und Keramiktopf*.  Inzwischen habe ich in diesen Schongarern schon einige Male probegekocht und kann mir eine Meinung bilden. Wie mein Gerätetest ausfällt, lest ihr unten!

Neues Crock-Pot Modell 3,5 l digital  

Welche Besonderheiten haben die neuen Crock-Pot Slowcooker?

ScharnierdeckelNun, für die 3,5-l-Töpfe gilt: Sie sind nicht nur schnöde Gebrauchsgegenstände, sondern sehen zur Abwechslung echt toll aus! Vor allem das grau-kupferfarbene Exemplar macht etwas her, das silber-eierschalfarbene aber auch. Die ovalen Innentöpfe sind aus schwarzglasierter Keramik und werden mit einem Scharnierdeckel verschlossen, den man hochklappen kann.  Deckel und Steingutschüssel dürfen in die Spülmaschine, der Innentopf zum Überkrusten von Braten, Schenkeln, Aufläufen auch in den Backofen – bei anderen Herstellern ist das oft nicht möglich.

Der 2,4-l-Topf kommt in purem Schwarz daher und hat einen normalen Deckel zum Abheben. Die Form ist eher rund und hoch – aber drei Bratäpfel passen zum Beispiel auch nebeneinander hinein. Beide Topfmodelle haben deutsche Stecker und benötigen keinen Steckeradapter.

 Wie funktioniert die Digitalsteuerung der Slowcooker? 

Wirklich kinderleicht!  Man wählt über die “Listentaste” unten links die Temperaturstufe (HIGH, LOW oder WARM). Mit den Timertasten in der Mitte (Pfeil nach oben + Pfeil nach unten) wird in 30-Minuten-Schritten die Garzeit eingestellt. Sie startet daraufhin von allein und nach ihrem Ablauf schaltet der Topf automatisch für maximal vier Stunden auf Warmhalten. Die Ein-Aus-Taste rechts ist eigentlich ausschließlich eine Aus-Taste – irgendwie verwirrend, denn zum Einschalten reicht es, den Stecker in die Steckdose zu stecken.

Ein verzögerter Garbeginn ist bei der Digitalsteuerung nicht vorgesehen. Ich persönlich finde das auch sehr richtig so – halbrohe oder ganz rohe Zutaten ungekühlt stehen lassen, bis es nach Stunden schonend zu garen beginnt? Nö. Dann lieber sofort garen und das fertige Gericht warm halten – und das macht der digital gesteuerte Crock-Pot. 

Digitalsteuerung der neuen Crock-Pot Slowcooker

Sind die neuen digitalen Crock-Pot Slowcooker zu empfehlen?

Ich finde ja. Man muss sich nur vergegenwärtigen, dass sie – wie fast alle Modelle von Crock-Pot – eher heißblütig sind. Das entspricht offenbar der Philosophie des US-amerikanischen Herstellers, der “Fehlbedienungen” durch zu niedrige Temperaturen und zu lange Garzeiten (die u.U nicht lebensmittelsicher sind) ausschließen möchte. Meine Erfahrung: Der 3,5-l- Topf heizt auf HIGH wirklich sehr HIGH (inklusive leicht anhängender Cremesauce am Rand, wenn man nicht rührt). Den 2,4-l-Topf fand ich dagegen genau richtig flott. Meine Garzeiten, die ich im 1,5-l-Topf von Andrew James ermittelt habe, passten darin ganz genau, ein Anhängen habe ich nicht festgestellt – auch nicht bei Milchreis, den ich drei Stunden buchstäblich vergessen und nicht gerührt hatte.

Auf der Plusseite steht bei Crock-Pot auch diesmal die hochwertige Verarbeitung und die gut verständliche Gebrauchsanleitung. Wer schon mal einen No-Name-Chinatopf gekauft hat, weiß: Das ist keine Selbstverständlichkeit.  Der 3,5l-Digitaltopf mit Scharnierdeckel* kostet bei Amazon 70 Euro, der schwarze 2,4-l-Digitaltopf* etwa 50 Euro. Ab und zu gibt es auch Sonderaktionen. 

*Amazon-Sponsorlink. Wenn ihr über diesen Link bestellt, erhalte ich eine kleine Provision. Der Artikel verteuert sich dadurch für euch nicht.

Mini-Crockpot mit Bratäpfeln Neuer Mini-Crockpot

Disclaimer: Ich habe die Töpfe unentgeltlich von Crock-Pot zur Verfügung gestellt bekommen. Damit war kein Honorar oder eine Verflichtung verbunden, darüber zu berichten. 

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4 Kommentare

  • Antworten
    Sonja Dammeyer
    30. Mai 2020 at 11:43

    Ich habe mir zum Geburtstag am Montag einen neuen 3,5l gegönnt. Mein Keramiktopf von Andrew James hat eine ausgeschlagene Ecke (aber funktioniert noch, den nimmt mein Mann nun an den Zweitwohnsitz mit), der Knopf fällt gerne mal ab und er hat mir die letzten 4 Jahre echt treue Dienste erwiesen (ist halt auch die am häufigsten benutzte Größe hier). Nach ausgiebigem Studium deiner Testberichte wird es jetzt der superschöne 3,5l-Crockpot hier, denn ich wollte mir ein wenig Schnickschnack gönnen: der feste Deckel und die Digitalprogrammierung. Bin mal gespannt, ob er wirklich so hübsch ist, wie es auf den Bildern wirkt.

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      31. Mai 2020 at 9:46

      Ist er – aber eben ein ziemlicher Heißblüter. Ich nutze den eigentlich nur auf LOW, aber mit den HIGH-Zeiten, die sich sonst kalkuliere 😉

  • Antworten
    Karin
    1. Juni 2020 at 12:09

    Hallo, ich habe mir diesen Topf ohne Digitalsteuerung gegönnt (Import aus GB), wegen des Scharnierdeckels, der mir gut gefällt, da hier kein Wasserfilm mehr gebildet wird, dank der Gummidichtung und des kleinen Überdrucklochs.
    Aber, aber – er wird definitiv zu heiß !!! Man kann ihn wirklich nur auf Low betreiben, daher bin ich jetzt von Crockpot doch ziemlich enttäuscht. Dieses Problem wird bei den Amazon-Kritiken zum Digitaltopf mehrfach erwähnt.
    LG Karin

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      1. Juni 2020 at 20:46

      Ja, Crock-Pötte sind Heißblüter – US-Hersteller halt, der auf Numer aicher geht! Aber gut verarbeitet trotzdem, ne?

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