0
0 In Brot

Einfaches Brotbacken: Saftiges westfälisches Schwarzbrot

Rezept für einfaches Schwarzbrot

Rezept für einfaches westfälisches Schwarzbrot

Dieses Schwarzbrot ähnelt dem Pumpernickel – ist aber weniger süß, etwas heller und viel einfacher zu backen! Es enthält viele gesunde Ballaststofe und bleibt lange frisch.

Meine westfälische Heimat ist berühmt für Pumpernickel, ein sehr dunkles, dichtes und süßliches Schwarzbrot aus Roggenschrot. Natürlich mag ich Pumpernickel, aber für manche Beläge ist es mir schon zu süßlich – auch wenn man dieses Brot bei der westfälischen Kaffeetafel zu lufttrockenem Schinken sehr schätzt.

Statt Pumpernickel esse ich lieber das “körnigere” normale Schwarzbrot. Das produziere ich seit Jahr und Tag im Slowcooker und das Rezept ist in meinem Buch Langsam kocht (überall) besser enthalten. Im Schongarer wird dieses supersaftige und gesunde Brot mehr gedämpft als gebacken. Acht bis neun Stunden Garzeit fallen bei dem geringen Stromverbrauch des Gerätes nicht groß ins Gewicht.

Das Schwarzbrot im Anschnitt - saftig und gesund

Allerdings passt in den Slowcooker nur eine kleine 20er Kastenform. Als ich jetzt eine größere Menge Schwarzbrot benötigte, ging ich daher auf die Suche nach einem Backofen-Rezept und wurde bei Brotgenuss fündig. Das dortige Schwarzbrot habe ich leicht für eine 25er oder 30er Kastenform abgewandelt und das Ergebnis hat mich begeistert. Auch wenn es aussieht wie ein Ziegel, ist es saftig, genau richtig süßlich und lange frisch bleibend. Es lässt sich scheibchenweise sehr gut einfrieren.

Rezept für einfaches westfälisches Schwarzbrot

Einfaches westfälisches Schwarzbrot

Ergibt: 1 Brot / 24 Scheiben

Dieses Schwarzbrot ähnelt dem Pumpernickel - ist aber weniger süß, etwas heller und viel einfacher zu backen! Es enthält viele gesunde Ballaststofe und bleibt lange frisch.

Zutaten

  • 500 ml Buttermilch, lauwarm
  • 20 g Frischhefe
  • 250 g Weizen-Vollkornmehl
  • 250 g Weizen-Vollkornschrot
  • 200 g Roggen-Vollkornschrot
  • 50 g Leinsamen, geschrotet
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 100 g Grafschafter Goldsaft (Rübenkraut)
  • 10 g Salz

Zubereitung

Die Hefe in der lauwarmen Buttermilch auflösen, beiseite stellen. Die restlichen Zutaten in eine große Schüssel geben, die Buttermilch obenauf gießen und alles mit einem Holzlöffel zu einem eher flüssigen Teig verrühren.

Abgedeckt eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Eine Kastenform (25 bis 30 cm) leicht mit Öl einfetten. Den Teig hineingeben und Form auf den Tisch klopfen, damit eventuelle Luftblasen entweichen. Eine weitere Stunde abgedeckt gehen lassen.

Den Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Brot mit Wasser bestreichen und 2 Stunden auf der 2. Schiene von unten backen. Anschließend Alufolie darüber decken und weitere 30 Minuten backen.

Fertiges Brot unter dem Foliendach auskühlen lassen und frühestens am nächsten Tag schneiden - in sehr dünne Scheiben.

Notizen

Das Brot lässt sich sehr gut in Scheiben einfrieren.

Dir gefällt dieses Rezept?

Ich freue mich sehr, wenn du es nachkochst, an Freunde weiter gibst, es in sozialen Netzwerken oder auf deinem Blog teilst. Aber bitte sei fair und gib die Quelle an! Ausdrücklich untersagt ist jegliche Nutzung in kommerziellen Buchprojekten anderer Autoren. Gegen die Verletzung meines Urheberrechts gehe ich mit rechtlichen Mitteln vor.

Vielleicht interessiert Sie auch:

Keine Kommentare

Antworten

Skip to Recipe