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9 In für Slowcooker

Aus dem Slowcooker: Rotes Zwiebelchutney

Rotes Zwiebelchutney aus dem Slowcooker

Rotes Zwiebelchutney aus dem Slowcooker

Karamelisierte Zwiebeln sind etwas Göttliches. Wenn man sie im Slowcooker zubereitet, dauert das viele Stunden, aber man spart sich ständiges Rühren und angestrengtes Schielen, wann denn genau der Zustand zwischen „noch hart“ und „zu braun“ erreicht ist. Was mit „normalen“ Zwiebeln funktioniert, müsste doch auch mit dem roten Zwiebelchutney funktionieren, das Uwe Spitzmüller in der lecker-Showküche Hamburg über einem Gourmet-Burger servierte. Ich habe es also ausprobiert – und es hat funktioniert, bestens sogar! Wer süß-salzig-würzige Noten mag, wird diese Beilage lieben – ob nun über besagtem Burger oder zu Weichkäse, Gegrilltem, und, und, und… Kleine Warnung: Stellt den Topf in die Garage/auf die Terasse, denn der Duft der Zwiebeln ist schon recht durchdringend!

Aus dem Slowcooker: Zwiebelchutney
 
Im Slowcooker garen Sie diese karamelisierten roten Würzzwiebeln ohne ständiges Rühren. Das Chutney passt auf Hamburger oder zu Käse. Es lässt sich auch prima einfrieren!
Zutaten
  • 2 EL Olivenöl
  • 20 g Butter
  • 150 ml Rotwein
  • 40 ml Balsamico-Essig
  • 3 EL brauner Zucker (gestrichen)
  • je ½ TL Salz und Senfkörner
  • 450 g rote Zwiebeln, in dünnen Halbringen
Zubereitung
  1. Alle Würzzutaten und Flüssigkeiten in den Slowcooker (1,5-l-Topf) geben und auf HIGH stellen.
  2. Zwiebeln putzen und in dünne Halbringe schneiden. In den Slowcooker geben und alles gut mit der Flüssigkeit mischen.
  3. Auf Stufe HIGH sechs Stunden garen, bis die Zwiebeln sehr weich sind. Nach Möglichkeit einmal zwischendurch ümrühren. Hat sich zuviel Flüssigkeit gebildet, eine weitere Stunde mit leicht geöffnetem Deckel garen.
Nährwerte
Serving size: 12 Portionen

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9 Kommentare

  • Antworten
    Petra
    29. Juli 2015 um 9:50

    Das Rezept hört sich super lecker an. Ich würde es gerne am Wochenende ausprobieren.
    Leider bekomme ich hier keinen braunen Zucker. Meinst du mit Rohrzucker geht das auch? Deine Videos sind übrigens super. Liebe Grüsse Petra

    • Antworten
      gfra
      29. Juli 2015 um 10:00

      Danke für das Lob, Petra – und natürlich geht auch weißer Zucker oder Rohrzucker. Der braune wird hier vor allem wegen seiner Farbe verwendet 😉

      • Antworten
        Petra
        29. Juli 2015 um 10:42

        Ich danke dir für deine rasche Antwort. Ich werde das mit weissem Zucker einmal ausprobieren. Freue mich schon darauf.

  • Antworten
    Zickentoni
    1. August 2015 um 23:19

    Haben heute Abend den Giant Goat mit diesem Zwiebelchutney gemacht. Soooooo lecker und total easy! Daumen hoch!

    • Antworten
      Gabi
      2. August 2015 um 10:51

      Ja, der ist wirklich großartig, oder? Ich werde das ganze Rezept auch noch auf usa-kulinarisch.de veröffentlichen.

  • Antworten
    Elke Kruse-Krüppel
    24. September 2015 um 17:31

    Hallo Gabi,
    nachdem ich dich letzte Woche im WDR-Fernsehen sah, ging mir dieser Topf nicht mehr aus dem Kopf. Davon hatte ich noch nie gehört. Allerdings habe ich schon große Fleischstücke mit Niedigtemperatur im Backofen zubereitet. Zuletzt einen 12kg Puter als Weihnachtsbraten ganze 16 Stunden. Er war wunderbar zart.
    Also habe ich gerade einen 3,5 l Topf bei Amazon bestellt und während ich auf diesen warte lese ich deinen Block.
    Nun meine 1. Frage: im o.g. Rezept gibst du die Zutaten in einen 1,5 l Topf, würde der 3,5 l Topf zu groß sein? Müsste ich die Menge erhöhen, um das Chutney zubereiten zu können?
    LG Elke

    • Antworten
      gfra
      24. September 2015 um 17:42

      Hallo, Elke – ja, wenn man zu größeren/kleineren Töpfen wechselt, muss man auch die Mengen entsprechend vergrößern/verkleinern, sonst brennt es auch im Slowcooker an oder wird nicht gar. Die Garzeiten ändern sich jedoch (meistens) nicht, weil das Verhältnis beheizte Topffläche <> Inhalt gleich bleibt. Ausnahme: Die kleinen 1,5-l-Töpfe heizen meist ganz schöän heftig, das ist natürlich auch in den Rezepten berücksichtigt. Wenn du also die Chutneymenge verdoppelst und das ganze im 3,5-l-Topf kochst, müsstest du mehr Zeit einkalkulieren.
      Aber keine Sorge – das Prinzip lernt man schnell und die wichtigstens Punkte findest du hier: https://slowcooker.de/2015/slowcooker-faq-zu-geraeten-zubereitung-rezepten/

      Was deinen Puter angeht: Sportliche Anerkennung 🙂

  • Antworten
    Argentina
    1. November 2015 um 19:28

    Ich habe mir bereits einen 5l ovalen Slow Cooker bestellt und warte sehnsüchtig!! Dein Blog ist wirklich super!! Mein erstes Rezept werden deine gefüllte Paprikaschotten sein.

    Mich würde interessieren, wir lange dieser Chutney im Weckglässer oder Schraubglässer haltbar ist? Einige Chutneys lassen sich ja in Schraubglasser haltbar machen und eignen sich dadurch super als Geschenk aus der Küche. Hat das jemand ausprobiert?

    • Antworten
      gfra
      3. November 2015 um 16:47

      Ich hatte das im Weckglas und das für etwa vier Wochen. Zu größeren Mengen kann ich dir leider nichts sagen, ich denke, man kann es auch einfrieren…

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