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7 In für Slowcooker

Rezept reloaded: Malzbiergulasch 2.0

Malzbiergulasch

Malzbiergulasch

Es gibt Rezepte, die kocht man einmal und dann nicht wieder. Und es gibt Rezepte, die kocht man immer wieder, schraubt hier ein bisschen an der Gewürzschraube, ändert da ein bisschen an den Zeiten und gibt dort etwas mehr von Zutat X und weniger von Zutat Y hinzu. So ein Klassiker in meiner Küche ist das Malzbiergulasch. Ich habe es schon x-mal zubereitet und es war immer lecker, ob nun mit Anbraten oder ohne. Die Sauce ist superwürzig, leicht bitter, ganz eben süßlich. Dieses Rezept hat meine unbedingte Nachkochempfehlung und wird in die Liste der zehn besten Einsteigergerichte für Slowcooker aufgenommen!

Aus dem Slowcooker: Malzbiergulasch
 
Dieses Rezept lege ich jedem Slowcooker-Koch ans Herz: Zartes Fleisch, eine köstlich-würzige Sauce. Das Rezept ist für den 3,5-l-Topf berechnet.
Ergibt: 4 - 6 Portionen
Zutaten
  • 2 EL Öl
  • 1 kg Schweinegulasch
  • 2 gr. Zwiebeln, fein gehackt
  • 1 Möhre, fein gehackt
  • 50 g Knollensellerie, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer
  • ½ TL Kümmel
  • 1 TL Senf
  • 30 g Tomatenmark
  • ½ TL Paprikapulver, edelsüß
  • 0,33 l Malzbier (kein Schwarzbier., sondern alkoholfreies z.B. Karamalz)
  • 100 ml Fleisch- oder Gemüsefond (optional)
zum Binden der Sauce:
  • 50 g saure Sahne
  • 1 TL Mehl
Zubereitung
  1. Das Öl in eine, großen Topf sehr heiß erhitzen und die Fleischwürfel darin schnell hellbraun braten, salzen, pfeffern und in den Einsatz des Slowcookers geben.
  2. Zwiebeln, Möhren und Sellerie ebenfalls kurz anrösten und zum Fleisch geben. Malzbier (und falls Sie mehr Sauce wünschen auch den Fond) in den Topf geben und den Bodensatz loskochen, anschließend über Fleisch und Zwiebeln geben. Paprikapulver, Kümmel, Senf und Tomatenmark einrühren.
  3. Den Deckel auflegen und alles etwa 6 bis 6,5 Stunden auf Stufe LOW garen.
  4. Mehl mit saurer Sahne verquirlen und zum Andicken in den Topf geben, weitere 30 Minuten auf HIGH stellen, bis die Sauce andickt.

 

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7 Kommentare

  • Antworten
    Bianca
    17. Juni 2015 um 15:45

    Hallo,
    das Malzbiergulasch war vor zwei Wochen das erste Rezept aus dem Slowcooker, was ich gekocht habe. Da ich gleich für 7 Leute kochen durfte, habe ich gut 1,5 Kilo Fleisch in den 3,5l Topf getan und es funktionierte hervorragend. Das Malzbier hatte ich durch rotblondes Ducksteiner ersetzt. Auch das ist also möglich und extremst lecker! An dem Tag war nämlich tatsächlich sämtliches Malzbier ohne Süßstoffe ausverkauft. Unglaublich, aber wahr.
    Daher kann ich also demnächst mal das Original als Variation bringen. Vielen herzlichen Dank für Deinen tollen Blog und die vielen Tipps!

    • Antworten
      gfra
      17. Juni 2015 um 16:25

      Gerne geschehen – viel Spaß weiterhin mit dem Crockpot!

  • Antworten
    Katrin
    1. Juli 2015 um 9:05

    Moin, klingt lecker, aber ich verstehe einen Punkt nicht:

    zum Binden der Sauce:
    50 g saure Sahne
    1 TL Mehl

    Mehl mit Speisestärke verquirlen und zum Andicken …

    Sind das Alternativen?

    Und die Version ohne Anbraten lautet einfach: „Schmeiß alles in den Pott und dick später die Soße ein“?

    Gruß & Dank, Katrin

    • Antworten
      gfra
      1. Juli 2015 um 10:26

      Danke fürs Aufpassen – Katrin. Das muss natürlich heißen „Mehl mit saurer Sahne verquirlen“… Ich ändere das gleich. Und die einfache Version ist tasächlich so, wie du es sagst – aber ich verzichte ungern auf das Anbraten, ich finde, es lohnt die Mühe.

  • Antworten
    Slowcooker-Rezepte für Einsteiger: Die Top 10 | Langsam kocht besser
    22. Februar 2018 um 13:47

    […] eigentlich fehlen auch noch die Schnitzelröllchen, das Malzbiergulasch, der Möhrenkuchen, Creme Brulee, die Ofensuppe ohne Ofen, Hühnchen im Speckmantel und, und, […]

  • Antworten
    Michaela Wolf
    25. Oktober 2018 um 12:37

    Hallo,
    ist vielleicht eine blöde Frage, aber ich würde es trotzdem gerne wissen…..
    Welcher Sellerie ist eigentlich gemeint; Staudensellerie oder Knollensellerie?
    LG

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      25. Oktober 2018 um 15:01

      In D ist Sellerie eigentlich immer Knolle, den Staudensellerie kennt man mehr im US- und britischen Raum. Ich schreibe das aber sicherheitshalber mal dazu 😉

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