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Rezept reloaded: Malzbiergulasch 2.0

Malzbiergulasch

Malzbiergulasch

Es gibt Rezepte, die kocht man einmal und dann nicht wieder. Und es gibt Rezepte, die kocht man immer wieder, schraubt hier ein bisschen an der Gewürzschraube, ändert da ein bisschen an den Zeiten und gibt dort etwas mehr von Zutat X und weniger von Zutat Y hinzu. So ein Klassiker in meiner Küche ist das Malzbiergulasch. Ich habe es schon x-mal zubereitet und es war immer lecker, ob nun mit Anbraten oder ohne. Die Sauce ist superwürzig, leicht bitter, ganz eben süßlich. Dieses Rezept hat meine unbedingte Nachkochempfehlung und wird in die Liste der zehn besten Einsteigergerichte für Slowcooker aufgenommen!

Aus dem Slowcooker: Malzbiergulasch

Aus dem Slowcooker: Malzbiergulasch

Ergibt: 4 - 6 Portionen

Dieses Rezept lege ich jedem Slowcooker-Koch ans Herz: Zartes Fleisch, eine köstlich-würzige Sauce. Das Rezept ist für den 3,5-l-Topf berechnet.

Zutaten

  • 2 EL Öl
  • 1 kg Schweinegulasch
  • 2 gr. Zwiebeln, fein gehackt
  • 1 Möhre, fein gehackt
  • 50 g Knollensellerie, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer
  • ½ TL Kümmel
  • 1 TL Senf
  • 30 g Tomatenmark
  • ½ TL Paprikapulver, edelsüß
  • 0,33 l Malzbier (kein Schwarzbier., sondern alkoholfreies z.B. Karamalz)
  • 100 ml Fleisch- oder Gemüsefond (optional)

zum Binden der Sauce:

  • 50 g saure Sahne
  • 1 TL Mehl

Zubereitung

  1. Das Öl in eine, großen Topf sehr heiß erhitzen und die Fleischwürfel darin schnell hellbraun braten, salzen, pfeffern und in den Einsatz des Slowcookers geben.
  2. Zwiebeln, Möhren und Sellerie ebenfalls kurz anrösten und zum Fleisch geben. Malzbier (und falls Sie mehr Sauce wünschen auch den Fond) in den Topf geben und den Bodensatz loskochen, anschließend über Fleisch und Zwiebeln geben. Paprikapulver, Kümmel, Senf und Tomatenmark einrühren.
  3. Den Deckel auflegen und alles etwa 6 bis 6,5 Stunden auf Stufe LOW garen.
  4. Mehl mit saurer Sahne verquirlen und zum Andicken in den Topf geben, weitere 30 Minuten auf HIGH stellen, bis die Sauce andickt.

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17 Kommentare

  • Antworten
    Bianca
    17. Juni 2015 at 15:45

    Hallo,
    das Malzbiergulasch war vor zwei Wochen das erste Rezept aus dem Slowcooker, was ich gekocht habe. Da ich gleich für 7 Leute kochen durfte, habe ich gut 1,5 Kilo Fleisch in den 3,5l Topf getan und es funktionierte hervorragend. Das Malzbier hatte ich durch rotblondes Ducksteiner ersetzt. Auch das ist also möglich und extremst lecker! An dem Tag war nämlich tatsächlich sämtliches Malzbier ohne Süßstoffe ausverkauft. Unglaublich, aber wahr.
    Daher kann ich also demnächst mal das Original als Variation bringen. Vielen herzlichen Dank für Deinen tollen Blog und die vielen Tipps!

    • Antworten
      gfra
      17. Juni 2015 at 16:25

      Gerne geschehen – viel Spaß weiterhin mit dem Crockpot!

  • Antworten
    Katrin
    1. Juli 2015 at 9:05

    Moin, klingt lecker, aber ich verstehe einen Punkt nicht:

    zum Binden der Sauce:
    50 g saure Sahne
    1 TL Mehl

    Mehl mit Speisestärke verquirlen und zum Andicken …

    Sind das Alternativen?

    Und die Version ohne Anbraten lautet einfach: “Schmeiß alles in den Pott und dick später die Soße ein”?

    Gruß & Dank, Katrin

    • Antworten
      gfra
      1. Juli 2015 at 10:26

      Danke fürs Aufpassen – Katrin. Das muss natürlich heißen “Mehl mit saurer Sahne verquirlen”… Ich ändere das gleich. Und die einfache Version ist tasächlich so, wie du es sagst – aber ich verzichte ungern auf das Anbraten, ich finde, es lohnt die Mühe.

  • Antworten
    Slowcooker-Rezepte für Einsteiger: Die Top 10 | Langsam kocht besser
    22. Februar 2018 at 13:47

    […] eigentlich fehlen auch noch die Schnitzelröllchen, das Malzbiergulasch, der Möhrenkuchen, Creme Brulee, die Ofensuppe ohne Ofen, Hühnchen im Speckmantel und, und, […]

  • Antworten
    Michaela Wolf
    25. Oktober 2018 at 12:37

    Hallo,
    ist vielleicht eine blöde Frage, aber ich würde es trotzdem gerne wissen…..
    Welcher Sellerie ist eigentlich gemeint; Staudensellerie oder Knollensellerie?
    LG

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      25. Oktober 2018 at 15:01

      In D ist Sellerie eigentlich immer Knolle, den Staudensellerie kennt man mehr im US- und britischen Raum. Ich schreibe das aber sicherheitshalber mal dazu 😉

  • Antworten
    Friederike
    20. Dezember 2018 at 10:33

    Hallo Gabi!
    Ich würde gerne wissen, ob man dieses Rezept wohl auch geschmacklich mit Rindfleisch machen kann.
    Liebe Grüße,
    Friederike

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      20. Dezember 2018 at 10:38

      Habe ich leider nie mit Rind zubereitet, kann ich dir also leider nicht sagen. Grundsätzlich finde ich aber, dass Bier zu Schwein besser passt, bei Rind habe ich meist ein anderes Rezept mit Rotwein genutzt.

      • Antworten
        Norbert
        12. Januar 2019 at 19:21

        Also ich habe dieses Rezept aus dem Buch ‘Slowcooker für 2″, Seite 78 (heute erhalten, vielen Dank!), mit Rindergulasch zubereitet, und ich finde das Malzbier (korrekt ist es Malztrunk, denn seit dem Süßbierstreit mit dem Freistaat Bayern gibt es eigentlich kein echtes Malzbier nach dem Reinheitsgebot mehr, jedenfalls habe ich in ganz Deutschland bisher nicht eines finden können) auch für Rindergulasch eine angenehme Abwechselung zu Rotwein. Für die Zubereitung des Malzbiergulaschs musste ich allerdings noch einmal auf meinen Schnellkochtopf zurückgreifen, da der heute ebenfalls gelieferte Crock-Pot mit 2,4 Liter bzw. dessen Keramikeinsatz fehlerhaft gefertigt wurde (ein ständig wackelnder Deckel mit über 3 mm Spiel war mit dann doch zu viel).
        Vielleicht wird es für mich nun der Andrew James Slow Cooker 1,5L trotz Automatik oder auch der schmale hohe Russell Hobbs 24180-56 Schongarer Chalkboard.

        • Antworten
          Gabi Frankemölle
          13. Januar 2019 at 14:25

          Der von Russell Hobbs ist jedenfalls ein echter Schongarer, der nicht so schnell köchelt!

  • Antworten
    Friederike
    20. Dezember 2018 at 11:20

    Okay, vielen Dank!

    • Antworten
      Norbert
      13. Januar 2019 at 15:43

      Vielen Dank für die Bestärkung des bei mir in Ansätzen bereits vorhandenen schonenden Umgangs mit Lebensmitteln. Der Russel Hobbs hat zwar geringfügig mehr Rauminhalt, aber durch die schmale, hohe Form beansprucht dieses Gerät wohl kaum mehr Standfläche als einer der Kleinen.
      Und für meinen größeren Slow Cooker-Oldie habe ich mir nun einen passenden Glasdeckel mit Silikonrand besorgt (die üblichen 24. 26 oder 28 cm Standarddeckel für Pfannen passen leider nicht), um auch darin Lebensmittel direkt in der Keramik garen zu können. Es war mir bisher einfach zu unappetitlich, wenn Kondenswasser von dem alten, blinden Plastikdeckel ins Gargut tropft und daher nutzte ich darin bisher fast ausschließlich Weckgläser mit Deckel. Mit etwas Kreativität wie z.B. das Einsetzen eines Weckglases mit Beilage wie Reis etc. in der Mitte, kann dann vielleicht auch mit kleineren Portionen Fleisch oder anderen hochwertigen Eiweißlieferanten darum herum an der beheizten Seitenwand ein ausreichender Füllstand erreicht werden (learning by doing).
      Einen schönen Sonntag noch …

      • Antworten
        Gabi Frankemölle
        13. Januar 2019 at 17:19

        Genau – learning by doing 😉

  • Antworten
    Friederike
    3. Januar 2019 at 20:10

    Heute habe ich das Rezept nachgekocht! Es war, auch ohne Kümmel, sehr lecker 😄👍.
    Vielen Dank für das tolle Rezept!

  • Antworten
    Sandy
    2. Februar 2019 at 18:20

    Liebe Gabi,
    Ich habe morgen die Familie bei mir.
    Wir haben 1,3 kg fleisch. Jetzt haben sich noch weitere Esser angekündigt. Kann ich die Soße aufs doppelte strecken? Oder meinst du es reicht für 6 Esser und 2 große Kinder?
    Danke und lg

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      2. Februar 2019 at 18:22

      Sauce strecken macht sie sicherlich nicht besser 😉 Ich würde “mogeln” und vorher was servieren: Bruschetta, Dips mit Brotchips und Gemüsesticks oder ne schnelle Suppe… Dann ist der erste Hunger schon weg! Denn die Menge klingt wirklich nicht sonderlich viel…

    Antworten