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Beste Beilage: Türkischer Reis

Türkischer Reis als Beilage

Türkischer Reis als Beilage

So sehr ich den Slowcooker als zeit- und arbeitssparendes Haushaltsgerät schätze, so wenig geeignet erscheint er mir für die Zubereitung von Beilagen. Nudeln, Salzkartoffeln oder Reis pur aus dem Crocky? Nein, die werden immer irgendwie matschig, glasig oder ungleich gar. Die Ausnahme bilden höchstens Rosmarinkartoffeln – aber die sind bei mir keine Beilage, sondern Hauptgericht. Nein, Beilagen kommen bei mir immer vom „normalen“ Herd und meistens koche ich gleich so viel, dass noch genug für eine zweite oder dritte Mahlzeit in den Kühlschrank wandert.  So kann ich schnell etwas aufwärmen und das gerade im Slowcooker gegarte Gemüsecurry oder Fleischragout obenauf geben.

Meine liebste Beilage, gut fürs Vorratskochen geeignet, ist türkischer Reis. Bei dem habe ich lange gerätselt, wieso denn wohl einige Reiskörner dunkler sind als andere. Oder sind das Mandelsplitter, Pinienkerne? Falsch, es sind Nudeln, winzigkleine in Reiskornform. Man bekommt sie als „Arpa sehriye“ beim türkischen Gemüsehändler und sie eignen sich auch gut als Suppeneinlage. Sie werden angeröstet und dann mit dem Reis zu Ende gegart. Türkischer Reis ist schön fluffig, geschmacksneutral-buttrig, aber nicht so langweilig wie weißer „Wasserreis“. Türkischen Reis koche ich zwar schon länger, aber dank Semiha und diesem Blogbeitrag hier habe ich jetzt ein Grundrezept, bei dem ich nicht mal die Küchenwaage hervor holen muss!

 

Türkischer Reis als Beilage

Beste Beilage: Türkischer Reis

Ergibt: 8 Portionen

Meine liebste Beilage für Gemüsecurries und nordafrikanische Ragouts - sie passt aber auch zu Kebab, Gulasch, kurzgeratenem Fisch, ach, zu fast allem! Der Reis ist locker, schmeckt buttrig-neutral, aber nicht langweilig. Er hält sich im Kühlschrank einige Tage lang und lässt sich gut portionsweise aufwärmen.

Zutaten

  • 2 etw. geh. EL Butter (oder Ghee aus dem Slowcooker)
  • 1/2 Tasse feine Reiskorn-Nudeln
  • 2 Tassen Langkornreis
  • 4,5 Tassen Wasser
  • Salz

Zubereitung

  1. In einem großen Topf die Butter erhitzen. Die Nudeln darin goldbraun rösten - dabei nicht aus den Augen lassen, denn zwischen lecker-braun und verbrannt liegt nicht mal eine Minute!
  2. Den Reis dazu geben und kurz glasig dünsten. Das Wasser aufgießen, alles gut salzen, abdecken und bei geringer Hitze etwa 10 bis 15 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist.
  3. Den Herd ausschalten. Einige Papier-Handtücher (oder ein Geschirrtuch) falten und zwischen Topf und Topfdeckel klemmen. Den Reis auf der ausgeschalteten Platte und mindestens 30 Minuten ausdämpfen lassen.
  4. Vor dem Essen den Reis mit einer Gabel auflockern.

Notizen

Das Original des Rezeptes findet Ihr step-by-step und bebildert bei Semiha, http://de.semilicious.com/2016/02/08/geschichte-tuerkischerreis-1/

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5 Kommentare

  • Antworten
    Annette
    23. April 2016 at 22:30

    …und wenn du einen Induktionsherd hast, dann stell die Platte nicht ganz aus, sondern auf 1 oder 2 (von 9) zum Ausdämpfen…

  • Antworten
    Karin
    24. April 2016 at 14:37

    Hallo Gabi,
    ich kenne diese Nudeln auch als Kritharaki- (griechisch) oder Risoni-Nudeln (italienisch), werde das Rezept gerne mal probieren (unter den obigen Begriffen findet man sie in jedem Supermarkt).
    Ich mache normalerweise die Beilagen auch immer auf herkömmliche Weise. Aber dein Lauch-Risotto Rezept aus dem Grundkochbuch aus dem Crocky ist absolut Spitze.
    Lg Karin

    • Antworten
      Karin
      30. April 2016 at 8:30

      Ich habe dieses Rezept ausprobiert – einfach nur lecker!! Sehr zu empfehlen!

  • Antworten
    Sabine
    28. April 2016 at 13:33

    ich kenne die auch als griechische Kritharaki, gibt’s bei uns im Kaufland 😉

  • Antworten
    Afrikanische Hähnchenschenkel (Slowcooker-Rezept)
    24. April 2021 at 8:44

    […] allen hervorragend geschmeckt. Es ist würzig, aber nicht zu scharf. Zur sämigen Soße passt Reis (am liebsten die türkische Schmorversion) sowie ein Salat mit Kichererbsen. Das Rezept ist für den 6,5-l-Topf gedacht, für den kleineren […]

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