Dieser Aperol Spritz Kuchen glänzt mit flotter Zubereitung und einem tollen Orangenaroma. Weil man Öl statt Butter verwendet, ist er wattig-weich und bleibt lange frisch.
Seid ihr auch so große Aperol-Spritz-Fans? Für mich ist das DER Sommerdrink – nicht zu alkoholisch (wenn man entsprechend mischt! ), nicht zu süß, genau richtig herb, aber nicht bitter wie Campari. Aperol Spritz gibt es hier auf dem Blog als raffiniertes Dessert (Orangenmousse mit Aperol-Spiegel), auf meinem anderen Blog USA kulinarisch als Geschenk aus der Küche (Aperitif-Sirup alkoholfrei) und jetzt auch als Kuchen! Und die Aperol-Cupcakes sind auch schon in Arbeit… Aber erst einmal melde ich diesen Orangen-Kuchen zum Blogevent Zitruszeit auf Zorras Kochtopf-Blog. Mit-Gastgeberin ist die liebe Susanne Magentratzerl, die schreibt: “Zitrusfrüchte haben jetzt Hochsaison und bringen mit ihrem Duft und ihren Farben Licht in die kurzen Tage – und das Vitamin C können wir gerade auch alle gut brauchen.” Recht hat sie – auch wenn in meinem Kuchen der Vitamingehalt ja nun nicht der größte sein dürfte…
Was ist das besondere am Aperol Spritz Kuchen?
Gefunden habe ich das Rezept über Petrina (fellow Kuchenliebhaberin und meine Co-Autorin von Cook across America*), die es wiederum bei Substack (Sweet Teeth) entdeckt hat. Dass es amerikanischer Herkunft ist, merkt man gleich an der Zuckermenge (die ich reduziert habe), aber auch an der flotten Zubereitung: Da wird nicht stundenlang irgendwas schaumig gerührt, da kommen einfach die trockenen Zutaten in die flüssigen – fertig!
Im Teig sorgen Prosecco (ich hatte noch einen Piccolo rumstehen), zwei Esslöffel Aperol-Likör und reichlich abgeriebene Orangenschale für das leicht herbe Aroma, das dem berühmten italienischen Aperitif nachempfunden ist. Obendrauf kommt ein dicker Zuckerguss, in dem eine zusätzliche Menge Aperol für Farbe und Geschmack sorgt. Ihr könnt aber auch nur etwas Puderzucker darüber streuen.
Aperol Spritz Kuchen
Dieser Aperol Spritz Kuchen glänzt mit schneller Zubereitung und einem tollen Orangenaroma. Weil man Öl statt Butter verwendet, ist er wattig-weich und bleibt lange frisch.
Zutaten
Für den Teig:
- 260 g Mehl
- 1/2 Paket Backpulver
- Prise Salz
- 2 Eier, Raumtemperatur
- 180 g Zucker
- Abrieb einer Bio-Orange
- 140 g Öl, geschmacksneutral (Gramm, nicht Milliliter!)
- 120 ml Sekt
- 30 ml Aperol / Aperitifsirup
Für den Guss:
- 100 g Puderzucker
- 2 - 3 EL Aperol, Aperitifsirup oder Orangensaft
Zubereitung
Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (25cm Länge) gründlich ausfetten. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen, beiseite stellen.
Die Eier in einer weiteren großen Schüssel mit dem Zucker und dem Orangenabrieb etwa zwei Minuten schaumig rühren. Öl, Sekt und Aperol hineingießen, kurz verrühren. Dann die Mehlmischung dazu geben und alles nur so lange verrühren, bis sich ein glatter Teig ergibt. Nicht lange schlagen!
Teig in die vorbereitete Form streichen und auf der 2. Schiene von unten etwa 55 bis 60 Minuten backen. Stäbchentest machen: Einen Holzspieß an der dicksten Stelle in den Kuchen stecken, wenn er sich ohne flüssige Teigreste wieder heraus ziehen lässt, ist der Kuchen gar.
Kuchen aus dem Ofen nehmen, in der Form etwa 10 Minuten erkalten lassen, dann auf ein Rost setzen.
Für den Guss Puderzucker mit soviel Aperol / Saft verrühren, bis sich ein dicker Guss ergibt, über dem Kuchen verstreichen und trocknen lassen.
Notizen
Den Aperol oder alkoholfreien Aperitifsirup könnt ihr 1:1 durch Orangensaft ersetzen.







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