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3 In für Slowcooker

Blogevent "Einfach gut essen" – Gemüsebolo aus dem Slowcooker

Fertige Gemüse-Bolognese

Blogparade auf Minimalistmuss„Bei all dem Trubel ist time und task management ein und alles“, findet Designerin, Bloggerin und Mutter Nic und wünscht sich schnelle, gesunde und leckere Rezepte für den stressigen Alltag. Ich weiß sowas von genau, was du meinst, Nic – zwar sind meine Kinder inzwischen groß, aber ich bin auch lange Jahre zwischen Kindergarten/Schule, beruflichen Terminen, Homeoffice und zusätzlich noch Pferde- und Hundewiese hin- und hergeflitzt. Die leckeren und gesundes Schnellgerichte kamen (und kommen) bei mir dabei aber meist aus dem Slowcooker. Paradox? Nein: Der eigentliche Kochvorgang dauert zwar Stunden, aber man muss ihn nicht beaufsichtigen und die Vorbereitungen sind in wenigen Minuten erledigt. Ich fand das immer ideal für mich als berufstätige Mutter, die viel unterwegs war und keine Zeit hatte, lange am Herd zu stehen und Schmorgerichte zu rühren…

Gemüsebolognese - die Zutaten

Für die, die ihn noch nicht kennen: Der Slowcooker ist ein günstiges Küchengerät (Preis zwischen 25 und 50 Euro für ein einfaches Modell), das bei niedriger Temperatur über Stunden quasi in Zeitlupe Suppen, Schmorgerichte, Eintöpfe oder sogar Desserts gart. Dabei bleiben Vitamine trotzdem erhalten, zerfällt Gemüse keineswegs zur Unkenntlichkeit, man muss nicht rühren, nicht aufpassen und es brennt trotzdem nichts an. Man bereitet Gemüse, Fleisch etc. vor, packt alles in den Topf, geht seiner Wege und einige Stunden später ist das Essen fertig – naja, je nach Gericht kocht/wärmt man noch Nudeln, Reis, Kartoffeln.

Gemüse-Bolognese - Zutaten im Topf

Die langsame Gemüsebolognese, die sich schnell vorbereiten lässt, entsteht zum Beispiel folgendermaßen: Ich schnippele morgens kurz nach dem Frühstück Zwiebeln, Knoblauch und Möhren und brate diese kurz separat an (die brauchen nämlich am längsten im Slowcooker und benötigen diesen Garzeit-„Vorsprung“). Anschließend wandert diese Masse mit Zucchini- und Sellerie-Stückchen, Paprikawürfeln, Lauchscheiben, passierten Tomaten, Tomatenmark und vielen Gewürzen in den Steingut-Innentopf des Slowcookers. Nach 3,5 Stunden auf Garstufe HIGH bzw. 7 Stunden auf Garstufe LOW sind die Gemüsestückchen gar (aber nicht pampig-weich!) und die Sauce ist wunderbar durchgezogen und „dicht“. Ich hole jetzt nur noch die Schüssel mit vorgekochten Nudeln vom Vortag aus dem Kühlschrank und „Essen ist fertig“ – ohne dass ich groß in der Küche gestanden habe. Ich finde also, dass auch Langsamkochen das Kriterium „schnell“ erfüllt und melde meine vegane Gemüsebolognese hiermit als Beitrags zu Nics Blogparade 🙂

Fertige Gemüse-Bolognese

Gemüsebolognese aus dem Slowcooker
 
Diese Gemüsebolognese aus dem Slowcooker macht nach dem Schnibbeln und Zwiebeln anbraten keinerlei Arbeit mehr, sondern gart im Steinguttopf ohne Umrühren zu einer dicken, würzigen Sauce. Das Rezept ist für einen 3,5-l-Slowcooker berechnet und ergibt 6 Portionen. Die doppelte Menge lässt sich auch im 6,5-l-Slowcooker zubereiten.
Ergibt: 6 Portionen
Zutaten
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 kl. Zwiebeln, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 200 g Möhren, in 3mm großen Würfeln
  • 100 g Staudensellerie, in Scheibchen
  • 150 g Lauch, in dünnen Ringen
  • 150 g rote Paprika, in Würfeln
  • 150 g Zucchini, in Scheiben
für die Sauce:
  • 800 ml passierte Tomaten
  • 100 g Tomatenmark
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • Salz, Pfeffer
  • Prise Zucker
  • ½ TL Oregano
  • einige Blätter frisches Basilikum
Zubereitung
  1. Das Öl in einem separaten Topf erhitzen und darin die Zwiebeln, Knoblauch und Möhren einige Minuten anbraten. In den Slowcooker-Keramikeinsatz geben.
  2. Im Topf die Saucenzutaten verrühren und eventuellen Bodensatz mit Röststoffen los kochen. Abschmecken (nicht zu kräftig, die lange Schmorzeit intensiviert die Aromen!) und ebenfalls in den Slowcooker geben. Restliche Gemüsestücke dazu geben und gut durchrühren.
  3. Deckel aufsetzen und 3,5 Stunden auf Stufe HIGH oder 6,5 bis 7 Stunden auf Stufe LOW garen.
  4. Mit Pasta servieren.
Bemerkungen
Ohne Parmesan-Garnitur ist das Gericht vegan.

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3 Kommentare

  • Antworten
    Ayurlie
    28. Oktober 2015 um 5:39

    Das Rezept wird heute direkt nachgekocht. Ich bin immer begeistert von so einfachen und schnellen, mit wenig Arbeit verbunden, Gerichten.
    LG 🙂

    • Antworten
      Ayurlie
      29. Oktober 2015 um 3:18

      Gestern gekocht und es schmeckt einfach super gut!!!
      Das wird es nun mit Sicherheit oefter geben. Haette ich auch echt selber drauf kommen koennen 😉
      LG

      • Antworten
        gfra
        29. Oktober 2015 um 18:44

        Freut mich, dass es dir/euch geschmeckt hat 🙂

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