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18 In für Slowcooker

Aus dem Slowcooker: Colabraten


Dieses Rezept ist genau das, was ich an den meisten Slowcooker-Rezepten NICHT mag: Eine Tüte von diesem, eine Dose von jenem, umrühren, fertig. Das darf sich Kochen nennen, das soll schmecken? Nun, nachdem ich den Colabraten inzwischen zubereitet habe, würde ich sagen: Nein, Kochen ist das nicht wirklich, aber – verflixt – es schmeckt großartig! Die braune Brause macht sich in der würzigen, zwiebeligen Sauce nur insofern bemerkbar, dass sie leicht süßlich, fast karamelisiert schmeckt. Und das Fleisch erst: Saftig-zart, wie zumindest ich es nur im Slowcooker oder beim NT-Garen im Backofen hinkriege.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.1

Titel: Cola-Braten
Kategorien: Slowcooker
Menge: 8 Portionen
Topfgröße: 3,5 l

1 1/2 kg Rinderbraten
1 Tüte Zwiebelsuppenpulver (für 750 ml Flüssigkeit)
2 Zwiebeln, in Ringen
1 Dose Cola (kein Light, 330 ml)
Speisestärke zum Binden

============================== QUELLE ==============================
— Erfasst *RK* 24.10.2008 von
— Gabriele Frankemölle

Zwiebelringe auf den Boden des Keramikeinsatzes streuen, Fleisch
darauflegen. Zwiebelsuppe und Cola verrühren, darübergießen, Topf
schließen.

Auf Stufe LOW neun bis zehn Stunden garen. Den Braten herausnehmen,
warm stellen und die Sauce mit angerührter Speisestärke binden, mit
Pfeffer abschmecken.

=====

 

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18 Kommentare

  • Antworten
    Sabine
    4. November 2008 um 16:07

    Hallo,

    ich bin bis jetzt eine stille Leserin gewesen, die sich über die vielen tolle Rezepte für den Crocky sehr freut.

    Bei diesem Rezept, bin ich aber total verunsichert. Reicht die Menge von 330 ml Flüssigkeit wirklich aus?

    GLG
    Sabine

  • Antworten
    Sivie
    4. November 2008 um 16:25

    Kann ich mir gut vorstellen. Wir haben auch ein Cola-Rezept, dass super schmeckt und den Kinder, wenn sie wissen es ist Cola drin doppelt gut.

  • Antworten
    admin
    4. November 2008 um 17:49

    Hi, Sabine – bei meinem kleinen Crocky (3,5 l) hat das gereicht, bei einem großen würde ich vielleicht nochmal 300 ml Brühe dazugeben, wenn der „Flüssigkeiststand“ nicht hoch genug ist bzw. man gerne viele Sauce mag. Die Colamenge würde ich nicht verdoppeln, ich denke, das würde zu süß.

  • Antworten
    Hedonistin
    6. November 2008 um 0:37

    Angesichts deiner einleitenden Bemerkungen: Was hat dich denn bewogen, dieses Rezept zu testen? Mutprobe? 😉

  • Antworten
    admin
    6. November 2008 um 12:20

    @ Hedonistin: Ich wollte wissen, wieso das Rezept im Wunderkessel-Forum so über den grünen Klee gelobt wird und ob man tatsächlich ohne Anbraten braune Sauce hinbekommt. Es geht 😉

    @ Sabine: Ich habe nochmal nachgeschaut: Ich habe die Flüssigkeitsmenge zwischen kleinem und großen Crocky hin- und hergewürfelt. Jetzt stimmt’s aber!

  • Antworten
    Sabine
    9. November 2008 um 20:23

    Hallo,

    danke für Deine Mühen. Das Rezept muss ich demnächst unbedingt mal testen. ich bin schon sehr neugierig.

    Ganz liebe Grüße
    Sabine

  • Antworten
    mariaundteam
    12. November 2008 um 14:02

    Cola-Sauce…Ideen muss der Mensch haben.
    Das wird sicherlich irgendwann mal unsere Enkel-Garde erfreuen!

  • Antworten
    Norasofie
    13. November 2008 um 23:16

    Hallo, dieses Rezept muss ich unbedingt am Sonntag nachkochen – ich hab mir gerade während unseres USA-Aufenthaltes 4 Kochbücher für den CP gekauft – und auch schon etwas ausprobiert, dieses Rezept kommt mir trotzdem noch wie gerufen, bin mal gespannt!

  • Antworten
    Norasofie
    16. November 2008 um 22:08

    So, es ist Sonntag Abend und wie angekündigt, habe ich heute dieses Rezept probiert – ich muss durchaus zustimmen, die Soße ist total lecker, das Fleisch zart, Fazit: diese Art der Rinderbratenzubereitung wird auch bei uns öfter wiederholt werden….

  • Antworten
    Colabraten - Misslingen ausgeschlossen | Liebe geht durch den Magen
    18. November 2008 um 13:46

    […] ist wirklich -so wie im CrockyBLOG beschrieben- total genial […]

  • Antworten
    ostwestwind.twoday.net
    3. Januar 2010 um 16:37

    Schinkenbraten in Cola aus dem Slow Cooker…

    Bei uns schlummerte noch ein Schinkenbraten in der Truhe, der zubereitet werden wollte. Bei der Suche nach einem Rezept in den unendlichen Weiten des Webs stieß ich auf Nigella Lawsons Ham in Coca Cola. Das sollte doch auch im Slow Cooker gehen….

  • Antworten
    Crockyblog » Blog Archive » Slowcooker-Rezepte für Einsteiger: Die Top 10
    4. März 2012 um 8:10

    […] Colabraten wird zwar mit Fertigprodukten zubereitet, aber das Ergebnis schmeckt keinesfalls […]

  • Antworten
    Schnelles Slow Cooking Essen: Spaghetti mit Ragù alla bolognese aus dem Crockpot | kuechenlatein.com
    20. Juli 2013 um 20:21

    […] in Gabis geplantem Kochbuch, Kochen mit Fertigprodukten. Sie mag es ja eigentlich nicht, nur Dosen zu öffnen und umrühren um daraus ein Slow Cooker-Essen zu zaubern. Aber wenn keine frischen, wohlschmeckenden Tomaten zur […]

  • Antworten
    Zu spät, zu früh: Truthahnbrust aus dem Slowcooker – Crockyblog – Langsam kocht besser
    16. März 2017 um 7:57

    […] wurde ich in „175 Slow Cooker Classics“, einem Kochbuch, das glücklicherweise auf Suppenpulver und Konservendosen weitgehend verzichtet. Was ich hier schlicht Truthahnbrust genannt habe, hieß im Buch „Best […]

  • Antworten
    Karin
    14. April 2017 um 12:21

    Hallo!
    Ich würde das Rezept auch gerne einmal ausprobieren. Für welche Slow-Cooker-Größe ist das denn ausgelegt? Ich habe nur einen 3,5l Topf. Wie muss ich das Rezept ggf. umändern? Vielen Dank und viele Grüße,
    Karin

    • Antworten
      gfra
      14. April 2017 um 12:34

      Hi, Karin – stimmt, steht gar nicht dabei! Ich habe das jetzt mal ergänzt – es ist für den 3,5er…

  • Antworten
    Charlotte Meier
    22. August 2017 um 15:07

    Colabraten sollte es vorgestern sein: Also u.a. Cola und Tüten-Zwiebelsuppe gekauft ( wie Gabriele schon sagt, „kochen“ ist das nur bedingt, deswegen hab ich sowas nicht im Vorrat). Beim Auspacken war alles dabei, nur die Tüte Zwiebelsuppe nicht. Da ich das Fleisch aber schon am Vortag aufgetaut hatte, galt es zu Improvisieren. Ich habe dann 1 EL körnige Brühe und 2 EL Röstzwiebeln anstelle der Tütensuppe genommen. Das Ergebnis ist super geworden. Ich weiß nicht, wie die Sauce im Originalrezept schmeckt, aber uns hat es auf diese Art wunderbar geschmeckt. Ich habe die Sauce am Schluss mit dem Stabmixer püriert, damit ist sie dann ausreichend sämig geworden, sodass ich auch auf die Stärke verzichten konnte.
    Liebe Gabi, herzlichen Dank für das Rezept und Deine wunderbare Website!
    Charlotte

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      22. August 2017 um 15:11

      Danke für das Lob, Charlotte – ich denke mal, diese Tütenzwiebelsuppe ist eh nicht viel anderes als Brühepulver und trockene Röstzwiebeln!

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