0
10 In für Slowcooker

Aus dem Slow Cooker: Cinnamon Apple Butter

Applebutter aus dem Crockpot

Applebutter aus dem Slowcooker

Keine Sorge: Apple Butter enthält kein Fett. Vielmehr handelt es sich dabei um den us-amerikanischen Ausdruck für dickes, würziges Apfelmus. Das isst man pur, zu Pfannkuchen, über Eis oder schichtet es – mein Favorit! – mit Keksen und einer sahnigen Quarkcreme als superleckeres Dessert in Portionsgläschen. Im Slowcooker bereitet man Apple Butter ohne Anbrennen und Aufpassen zu – wichtig für den Erfolg ist allerdings, dass Sie die richtigen Apfelsorten verwenden. Boskoop oder andere säuerliche Äpfel sind am besten geeignet, auch in einer Mischung verschiedener Sorten.

Cinnamon Apple Butter (Slowcooker-Rezept)
 
Apple Butter ist ein würziges, dickes Apfelmus mit köstlichem Zimtaroma. Es passt zu Pfannkuchen, Eis und Schichtdesserts. Wichtig ist, dass Sie mürbe, säuerliche Äpfel verwenden - zum Beispiel Boskoop, gerne auch gemischt mit anderen Sorten.
Ergibt: 3 Gläser
Zutaten
  • 1 kg Äpfel (oder mehr, bis der Topf zu ⅔ gefüllt ist)
  • 75 - 100 g brauner Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Zimt
  • Mark einer Vanillestange (optional)
Zubereitung
  1. Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden (nicht zu groß, ca. 1- 2 cm dick). In den Keramikeinsatz des Slowcookers schichten.
  2. Braunen Zucker, Zimt, Vanilemark und Zitronensaft darüber geben, gut durchrühren Deckel aufsetzen und auf Stufe LOW etwa sechs bis acht Stunden garen, bis die Äpfel sehr weich sind.
  3. Die Fruchtmasse mit einem Stabmixer im Slowcooker pürieren. Optional mit weiterem Zucker abschmecken.
  4. Ist die Masse flüssig und tropft von einem Löffel (zum Beispiel, weil die Äpfel zu saftig waren), das Mus auf Stufe HIGH mit geöffnetem Deckel weiter garen lassen - etwa zwei bis drei Stunden. Dabei alle 30 Minuten durchrühren.
  5. In Gläser portionieren und abkühlen lassen.
Bemerkungen
Im Kühlschrank hält sich Apple Butter etwa zwei Wochen lang. Man kann das Mus aber auch gut portionsweise einfrieren. Berechnet ist das Rezept für einen 3,5-l-Topf.

 

Vielleicht gefällt Ihnen auch...

10 Kommentare

  • Antworten
    Ulrike
    10. April 2014 um 10:23

    Mit Bändsel UND Karo, ui 😉

    • Antworten
      Gabi
      10. April 2014 um 10:35

      UND mit Zimtstange UND mit Dekotuch! Ich werde wohl doch noch zum Cupcake-Blogger 🙂

  • Antworten
    Maria
    16. April 2014 um 13:22

    Ein feines Rezept, vielen Dank.
    Wenn man einen beschichteten Crocky hat , empfiehlt es sich, die Masse in einen Topf zu schütten ,um sie dort zu pürieren.Dem Keramiktopf schadet es wohl nicht.
    VG Maria

  • Antworten
    Bianca
    1. September 2017 um 9:43

    Gibt es eine Möglichkeit, die Apple Butter länger haltbar zu machen? 🙂

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      1. September 2017 um 10:24

      Ja, entweder einfrieren oder richtig einkochen, im Backofen oder Einkochautomaten 😉

  • Antworten
    Geschenke selbst machen? Mit dem Slowcooker! | Langsam kocht besser
    23. Oktober 2017 um 13:59

    […] Apple Butter aus dem Slowcooker müsst ihr dunkler und dicker einkochen lassen als auf meinem Rezeptbild, damit ihr eine vernünftige Haltbarkeit hinbekommt. Auch dann sollte es am besten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Es passt toll zu Pfannkuchen. […]

  • Antworten
    Aus dem Slowcooker: Rotweinpflaumen | Langsam kocht besser
    22. Februar 2018 um 13:22

    […] zwischendurch ein bisschen Obst zu zum Schnellverzehr verarbeiten. So sind in meiner Küche schon Apple Butter, Quitten-Apfel-Mus, Ingwerbirnen, Pfirsichmarmelade, Pflaumenmus, Lemon Curd und Cranberry-Sauce […]

  • Antworten
    Bratapfelkonfitüre aus dem Slowcooker | Langsam kocht besser
    22. Februar 2018 um 13:31

    […] Beispiel im Slowcooker zubereiten, weil man nur sehr wenige Äpfel übrig hat und zusätzlich zur Apple Butter auch gleich noch den passenden Brotaufstrich ansetzen möchte. Wer mag, kann auch Mandelblättchen, […]

  • Antworten
    Christine
    5. Oktober 2018 um 22:52

    Hallo, man könnte diese köstlichen Gläser auch im Schnellkochtopf einkochen, dann ziehen sie Vakuum und halten wesentlich länger!

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      6. Oktober 2018 um 8:00

      Das ist ne gute Idee 🙂

    Kommentar schreiben