Dieser fluffige Quarkschmarrn enthält eine Extraportion Protein und wird arbeitssparend im Backofen zubereitet. So macht ihr gleich 6 Genießer mit dieser Mehlspeise glücklich!
Was für ein Luxusproblem: Wenn ich für mich und meinen Mann Kaiserschmarrn mache, reicht die schwere Eisenpfanne. Wenn aber mehr Gäste da sind (und das ist bei uns oft der Fall) muss ich (mindestens) zweimal backen. Ich stehe am Herd und passe auf, den richtigen Moment zwischen “sch….e, zu früh, lässt sich ja noch gar nicht richtig wenden” und “sch….e, zu spät, schon viel zu dunkel unten” erwischen. Solche Mehlspeisen sind also nicht meine erste Wahl, wenn es darum geht, viele Portionen zuzubereiten.
Es geht aber auch anders – indem man nämlich diesen “Klassiker neu interpretiert”, wie es das März-Motto unserer Bloggeraktion “Leckeres für jeden Tag” vorgibt. Also habe ich erstens den Teig mit viel proteinreichem Magerquark “gestreckt”, zweitens das ganze in einer große Metall-Backform im Ofen zubereitet. Was soll ich sagen? Klappte wunderbar ohne Anbrennen und ständiges Aufpassen!
Gibts etwas Schöneres, als nach einem Skitag oder einer Wanderung in einer Hütte oder Alm einzukehren und sich den Bauch vollzuschlagen mit Mohnnudeln, Kaiserschmarrn, Marillenknödeln? Ich liebe diese warmen Süßspeisen und nach besagtem Skitag oder der Wanderung gönne ich mir die auch. Hier zuhause habe ich immer so ein bisschen schlechtes Gewissen: So viele unnütze Kohlehydrate!
Daher habe ich den Kaiserschmarrn kurzerhand zum Quarkschmarrn umgebastelt – er enthält außer vielen Eiern jetzt auch noch die Extraportion Protein. Den Zuckeranteil halte ich gering, stäube auch nur wenig Puderzucker drüber und esse dazu ungesüßte Apple Butter, besonders konzentriertes Apfelmus, aus dem Slowcooker. Das macht den Quarkschmarrn immer noch nicht zu einem Diätwunder, aber er ist immerhin etwas unbedenklicher 😉
Wie bereite ich den Quarkschmarrn für viele im Backofen zu?
Die Zubereitung startet wie sonst auch: Eiweiße separat steif schlagen, Eigelbe mit Mehl, Milch und in meinem Fall auch Magerquark verrühren. Etwas Zitronenabrieb schafft zusätzlich eine frische Note. Das erste Drittel vom Eiweiß könnt ihr mit dem Mixer unter die Eigelb-Mehlmasse mischen, anschließend aber vorsichtig mit einem Teigschaber arbeiten – sonst ist die Luftigkeit dahin, wenn ihr zu stark schlagt!
Jetzt kommt die Besonderheit dieses Quarkschmarrn-Rezeptes: Ihr gießt den Teig in eine ausreichend große Backform, meine auf dem Bild ist 30 x 40 cm groß. Die Form ist idealerweise nicht aus Keramik, sondern aus Metall, weil das besser bräunt. Ihr stellt sie in den letzten fünf Minuten des Vorheizens mit in den Ofen. Auf den Boden der Form habt ihr die Butterstücke gegeben, so dass die Form nun heiß und der Boden von geschmolzener Butter bedeckt ist. Gießt den Teig hinein, streut oben auf den Teig die Rumrosinen (wenn ihr sie verwendet) und stellt das Ganze dann 15 – 20 Minuten auf die zweitunterste Schiene. Holt die Form heraus (der Schmarrn sollte nun fest sein) und stellt den Ofen auf Grill oder Oberhitze, falls ihr das habt. Teilt den Schmarrn mit einer Teigschaufel in schöne Schmarrnstücke, wendet diese und streut etwas Puderzucker obenauf. Nun geht die Form weitere fünf Minuten auf der mittleren Schiene in den Backofen, bis er oben schön braun ist.
Fluffiger Quarkschmarrn (Backofen)
Dieser fluffige Quarkschmarrn enthält eine Extraportion Protein und wird arbeitssparend im Backofen zubereitet. So könnt ihr gleich eine größere Personenzahl mit dieser Mehlspeise glücklich machen!
Zutaten
Für den Schmarrn:
- 5 Eier
- Salz
- 250 g Magerquark
- 250 g Mehl
- etwas Zitronenabrieb (Finesse)
- 30 g Zucker
- 70 g Rosinen (eingelegt in Wasser oder Rum, optional)
- 50 g Butter
Zum Servieren:
- Puderzucker
- Apfelmus
Zubereitung
Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz in einer separaten Schüssel steif schlagen, beiseite stellen. Eigelb mit Magerquark, Mehl, Zitronenabrieb und Zucker verrühren. Vorsichtig den Eischnee unterheben, nicht zu stark rühren.
Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Butter in eine passende Back- oder Auflaufform (30x40 cm, möglichst Metall ) geben und in den letzten fünf Minuten der Vorheizzeit mit in den Ofen stellen, so dass die Butter schmilzt.
Form aus dem Ofen holen und Schmarrnteig einfüllen. Mit den Rosinen bestreuen. 15 - 20 Minuten (je nach Dicke des Teiges) auf der 2. Schiene von unten backen. Der Schmarrn sollte jetzt fest sein.
Form aus dem Ofen holen, Ofengrill einschalten (falls vorhanden). Schmarrn mit einer Teigschaufel in Stücke teilen, diese wenden. Mit etwas Puderzucker bestäuben und für fünf Minuten auf mittlerer Schiene zurück in den Ofen schieben.
Notizen
Außer Apfelmus schmecken auch Pflaumenkompott oder Marillensauce gut dazu.
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10 Kommentare
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Regina
1. März 2026 at 9:44Liebe Gabi, den Schmarren im Ofen zu backen ist eine super Idee. Wir sind nächste Woche bei den Enkeln und das Rezept nehme ich mit. Der Schmarren schmeckt allen. Viele Grüße, Regina
Caroline | Linal's Backhimmel
1. März 2026 at 10:16Ich liebe Schmarrn in allen Variationen – aber mit Quark klingt das besonders saftig! Und dass er sich für viele Personen eignet, macht das Rezept doppelt praktisch.
Liebe Grüße
Caroline
Susan
1. März 2026 at 10:22Liebe Gabi,
Bin ganz bei dir 😍
Nach einem Skitag oder einer Wanderung gibt es kaum etwas Besseres als gemütlich in einer Hütte einzukehren und sich durch die Alpenküche zu schlemmen.
Deine Version von Kaiserschmarrn aus dem Air Fryer habe ich mir schon für unser Osterbrunch vorgemerkt.
Vielen Dank für das tolle Rezept!
Herzliche Grüße
Susan
Britta
1. März 2026 at 11:10Liebe Gabi,
ich laufe weder Ski noch mache ich lange Wanderungen und warme Hauptgerichte sind so gar nicht mein Fall, aber so ein kleines Eckchen von Deinem toll aussehenden Quarkschmarrn zu Nachmittagskaffee würde ich jedenfalls nicht verschmähen. Deine Idee, das Ganze vom Herd in den Backofen zu verlegen, ist sowieso eine hervorragende Idee!
Liebe Grüße und schönen Sonntag
Britta
Simone von zimtkringel
1. März 2026 at 14:12Die Idee gefällt mir ausgesprochen gut! Ich werde mehr und mehr zur Backofen- SlowCooker-, Airfryer- und InstatPot-Köchin. Alles, bei dem ich nicht permanent Pfanne oder Topf überwachen muss, kommt mir entgegen. Ich schieb´s aufs Alter… Sofasitzen schlägt bei mir das Küchenstehen mittlerweile um Längen.
Liebe Sonntagsgrüße
Simone