Diese mediterran angehauchte Bohnensuppe aus dem Slowcooker eignet sich prima als #speisekammerdetox – Vorräte aufbrauchen! Sie enthält viele proteinreiche Hülsenfrüchte. Das Rezept ist für einen 3,5-l-Slowcooker berechnet.
Seit Jahren ist es eine Tradition bei mir: Am Jahresanfang werden erst mal die Backzutats- und Konservendosenschränke aufgeräumt, Mehlsorten gesichtet, der vollgestopfte Tiefkühler leer gegessen. Und (ganz wichtig!) eingekauft werden nur noch Frischprodukte, Obst und Gemüse. Auch wenn da im Edeka dieses fantastische italienische 00-Mehl für Pizzateig auftaucht oder es in der Aktionswoche eines Discounters Ahornsirup aus Kanada gibt: Die Erfahrung zeigt, dass ich davon vermutlich noch je zwei Packungen / Flaschen zuhause habe, deren Vorhandensein ich nur vergessen hatte. Ergebnis: Die Vorrats-Schubladen bersten aus allen Nähten.
Also heisst es: Sortieren und aufbrauchen. Zum Beispiel die diversen Bohnenkonserven, die sich zwar ewig halten, aber nach einer halben Ewigkeit (Ablaufdatum 2024!) immer noch da stehen und auf das nächste Chili warten. Und vier Klumpen TK-Grünkohl sollten auch weg – warum hab ich die seinerzeit nicht einfach gleich mit in den Pott Grünkohl geschmissen? Gute Frage. Also habe ich diese Produkte und ein bisschen Gemüse im Slowcooker zu einer Suppe verkocht, der ich mangels anderer Idee den Namen italienische Bohnensuppe gegeben habe, weil die Aromatik ein bisschen an Italien erinnert.
Suppen (ob nun aus dem Slowcooker oder vom Herd) passen aktuell bestens auf den Speiseplan, denn sie wärmen von innen. Und in ihnen lassen sich viele gute Zutaten unterbringen, wie in diesem Fall die proteinreichen Kichererbsen und Bohnen.
Italienische Bohnensuppe aus dem Slowcooker – so gehts
Bekanntlich bin ich eine Freundin den Zwiebel-Anbratens, selbst wenn ich die Würfel auch roh in den Slowcooker tun könnte. Schließlich werden die auf jeden Fall weich. Aber ich finde, das Zwiebelaroma ist milder und feiner, wenn ich Zwiebel und Knoblauch erst kurz in etwas Olivenöl andünste. Die Masse kommt dann mit Kichererbsen, Möhren, Kartoffeln und Brühe in den Slowcooker. Sie gart etwa 3 bis 4 Stunden auf HIGH oder 6 bis 8 Stunden auf LOW, bis alles weich ist. Dann wird die Flüssigkeit nach Wunsch mehr oder weniger fein püriert, bevor Grünkohl (Blattspinat funktioniert auch) und Käse darin auf Stufe HIGH für weitere 30 Minuten heiß werden.
Wer (wie ich) nicht nur Kichererbsen, weiße Bohnen oder Wachtelbohnen für diese Suppe nutzt: Gebt rote oder schwarze Bohnen erst nach dem Pürieren zu. Die Farbe der Suppe wird gruselig, wenn ihr die zerkleinert 🙂
Italienische Bohnensuppe (Slowcooker)
Diese mediterran angehauchte Suppe aus dem Slowcooker eignet sich prima als #speisekammerdetox - Vorräte aufbrauchen! Sie enthält viele proteinreiche Hülsenfrüchte. Das Rezept ist für einen 3,5-l-Slowcooker berechnet.
Zutaten
Für die Suppe:
- 3 EL Olivenöl
- 2 kl. Zwiebeln, in Würfeln
- 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
- 2 Möhren, in kleinen Würfeln
- 400 g mehligkochende Kartoffeln, geschält, in 1x1cm Würfeln
- 2 Dosen Kichererbsen (Abtropfgewicht 265g, abgegossen)
- 800 ml Gemüsebrühe (selbst gekocht oder aus Instant)
- 1 Lorbeerblatt
- 1 kurzer Zweig Rosmarin (etwa 5 cm)
Zum Fertigstellen:
- 50 g TK-Grünkohl oder Spinat, aufgetaut und ausgedrückt gewogen
- 30 g Parmesan, frisch gerieben
- 1 TL Zitronensaft
- Salz, Pfeffer
Zubereitung
Das Öl in einem Topf erhitzen, zwiebel und Knoblauch darin einige Minuten auf mittlerer Hitze weich dünsten. In den Einsatz des Slowcookers geben.
Möhren, Kartoffeln und Kichererbsen dazu geben, mit Brühe auffüllen. Lorbeerblatt und Rosmarin einlegen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Auf Stufe HIGH etwa 3 bis 4 Stunden garen (LOW 6 bis 8 Stunden), bis das Gemüse ganz weich ist.
Kräuter entnehmen, nach Wunsch mehr oder weniger fein pürieren. Den Grünkohl dazugeben, weitere 30 Minuten auf HIGH erhitzen. Käse in der Suppe schmelzen lassen und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Notizen
Ich hatte nur eine Dose Kichererbsen und habe deswegen nach dem Pürieren noch 1 Dose rote Bohnen dazu geben. Diese zuletzt nur heiß werden lassen und nicht kochen oder pürieren - die Farbe wird schauderlich!







1 Kommentar
Ulrike
1. Februar 2026 at 18:44Glücklicherweise sind Hülsenfrüchte immer länger noch gut. Ich hörte eher die getrockneten