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29 In Backen/ Slowcooker allgemein

Zum Tag des Käsekuchens: Quarkteilchen

Quarkteilchen wie vom Bäcker

Quarkteilchen_Pinterest

Tag des KäsekuchensDer 30. Juli ist Welt-Käsekuchen-Tag. Käsekuchen hat seinen eigenen Feiertag? Aber sicher doch – genau wie Hackbällchen (9. März), Pommes (13. Juli) oder Porridge (10. Oktober), siehe hier 🙂 Dass es den Käsekuchen-Tag gibt, verdanken wir der US-Bäckerei-Kette Cheesecake Factory (clevere Geschäftsleute halt) – dass wir in Deutschland dran denken, Tina von Lecker & Co. Sie hat zur Blogparade Käsekuchen aufgerufen und da mache ich doch sowas von gerne mit!

Denn Käsekuchen ist mein absoluter Lieblingskuchen. 23 Einträge zählt die Rubrik Cheesecake bei meinem anderen Blog USA kulinarisch, hier bei “Langsam kocht besser” gibt es diverse Käsekuchen aus dem Slowcooker (in klein &  in groß), mit Streuseln vom Blech oder in pikant. Was es bisher noch nicht gab: Quarkteilchen. Wie die vom Bäcker, ihr wisst schon: Fluffiger Hefeteig und eine vanillige Quarkfüllung mit Rosinen. Ja, Rosinen. Rosinenhasser dürfen jetzt mutig stattdessen Cranberries verwenden oder getrocknete Blaubeeren, aber ich finde, dass Trockenfrüchte da einfach hinein gehören.

Kollektion meiner Cheesecakes

Das Teigrezept mit Hefe und Backpulver habe ich mir von Slava geholt, die seit Jahren einen Blog mit wunderbar funktionierenden Rezepten betreibt. (*) Die Füllung habe ich selbst gebastelt, nach dem Vorbild kompakter russisch/polnischer Teigtaschen. Klappt gut und war sehr lecker – fanden auch unsere polnischen Maler, die aktuell gerade das neue/alte Haus weißen, und sich über Montagsmotivation in Form von Kuchen freuten.

Quarkteilchen wie vom Bäcker

Quarkteilchen wie vom Bäcker

Quarkteilchen wie vom Bäcker

Ergibt: 16 Stücke

Fluffig, vanillig, köstlich. Macht nicht den Fehler und esst das erste Stück noch lauwarm - ihr könnt nicht wieder aufhören! Die Quarkteilchen sind - trotz Hefe - recht schnell gemacht, weil sie nicht lange gehen müssen. Denkt nur daran, den Quark für die Füllung über Nacht abtropfen zu lassen.

Zutaten

Für den Teig:

  • 200 ml knapp lauwarme Milch
  • 1/2 Würfel frische Hefe (20 g)
  • 500 g Mehl,Type 550
  • 1/2 Paket Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 75 g weiche Butter
  • 100 g Joghurt
  • 75 g Zucker

Für die Füllung:

  • 100 g Rosinen
  • 50 ml Rum oder Weißwein
  • 500 g Magerquark
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 60 g Zucker
  • 50 g geschmolzene Butter

ZUm Bestreichen:

  • 1 Ei, verquirlt

Zubereitung

  • Am Vorabend die Rosinen in Rum oder Weißwein einweichen, kalt stellen. Den Quark in ein Sieb geben, das mit einem Küchentuch ausgelegt wurde. Mit Klarsichtfolie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  • Hefe mit Milch und einer Prise Zucker verrühren, fünf Minuten stehen lassen. Die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben, Hefemilch dazu gießen und alles zu einem glatten Teig kneten (Küchenmaschine, Mixer oder per Hand).
  • Teig zugedeckt stehen lassen und die Füllung vorbereiten: Abgetropften Quark mit Ei, Vanillepuddingpulver, Zucker und Butter glatt rühren.
  • Den Teig etwa 0,5 cm dick zu einem großen, länglichen Rechteck ausrollen, mit der Quarkmasse bestreichen und mit den abgetropften Rosinen bestreuen. Von der lange Seite zu einer Schnecke aufrollen. Entweder Scheiben oder Dreiecke schneiden ( /\/\/\/ ) und auf zwei Backbleche (mit Backpapier ausgelegt) legen. Etwa eine halbe Stunde gehen lassen, bis sie sich sichtbar vergrößert haben.
  • Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Quarkteilchen mit verschlagenem Ei bestreichen und etwa 15 bis 20 Minuten backen.
  • Dir gefällt dieses Rezept?

    Ich freue mich sehr, wenn du es nachkochst, an Freunde weiter gibst, es in sozialen Netzwerken oder auf deinem Blog teilst. Aber bitte sei fair und gib die Quelle an! Ausdrücklich untersagt ist jegliche Nutzung in kommerziellen Buchprojekten anderer Autoren. Gegen die Verletzung meines Urheberrechts gehe ich mit rechtlichen Mitteln vor.

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    (*) Ich habe diesen Passus geändert, nachdem ihr mir – zu Recht – meine Bemerkungen über Slavas Blog angekreidet habt. Ich wollte nicht verletzend klingen, sondern eigentlich ausdrücken, dass ich Inhalt wichtiger finde als Verpackung. Ist mir aber gründlich daneben gegangen – daher sorry, vor allem an Slava. Um die Diskussion zu beenden, lösche ich die entsprechenden Kommentare unten raus, sage aber “danke” dafür. Es war gut, dass ihr mir das geschrieben habt.

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