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7 In für Slowcooker

Aus dem Slowcooker: Rosenkohl-Topf mit Bratwurstbällchen

Rosenkohltopf aus dem Slowcooker

Rosenkohltopf

An Rosenkohl aus dem Slowcooker bin ich bislang grandios gescheitert. Rosenkohl geröstet mit Senf (amerikanisches Rezept) – bäh. Rosenkohl mit Speck in etwas Sahne (deutsche Vorlage) – bäh. Dabei mag ich Rosenkohl, aber wenn es im Haus (nicht nur in der Küche) wirklich penetrant nach Rosenkohl riecht und das Ergebnis irgendwie bissfest-bitter wird, dann mag ich Rosenkohl leider nicht.

Nun aber geistert seit Wochen ein Rosenkohltopf mit Schmand durch die Facebook-Slowcooker-Gruppen und die Begeisterung darüber scheint groß zu sein. Den musste ich natürlich auch ausprobieren, habe ihn allerdings etwas entfettet und anders gewürzt – und was soll ich sagen: Schmeckt! Und riecht auch gar nicht so schrecklich, vermutlich weil mehr Flüssigkeit drin ist (oder ich gerade den von meinen sieben Slowcookern erwischt habe, dessen Deckel am dichtesten hält). Sei’s drum – doch, auch Rosenkohl im Slowcooker geht 🙂

Rosenkohl-Topf mit Bratwurstklößchen (aus dem Slowcooker)
 
Das ist ein wunderbar-wärmender Eintopf für den Winter. Er benötigt ganz wenig Vorbereitungszeit. Die Menge ist für den 3,5-l-Topf berechnet.
Ergibt: 4 Portionen
Zutaten
  • 500 g Kartoffeln, in cm-großen Würfeln (am besten vorwiegend festkochend)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 500 g Rosenkohl, geputzt gewogen
  • 300 g grobe Bratwurst, roh
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Schmelzkäse mit Emmentaler
Zubereitung
  1. Die Kartoffelwürfel auf den Boden des Slowcookers geben. Leicht mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen - denn die Bratwurstbällchen und später der Schmelzkäse bringen auch noch Salz mit.
  2. Den geputzten Rosenkohl (große Röschen halbieren) obenauf legen. Die Bratwurstmasse aus dem Darm drücken und in knapp walnussgroße Kugeln formen, auf dem Rosenkohl verteilen. Die Gemüsebrühe angießen und etwa sieben Stunden auf Stufe LOW bzw. 3,5 Stunden auf HIGH garen.
  3. Den Schmelzkäse vorsichtig einrühren und weitere 30 Minuten garen.

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7 Kommentare

  • Antworten
    Ralf
    30. November 2017 um 15:18

    Ich probiere das Rezept gerade aus und der Eintopf köchelt so vor sich hin.
    Leider habe ich etwas bitteren Rosenkohl erwischt, ALLES schmeckt gerade sehr bitter 🙁
    Nun habe ich noch etwas Zucker reingemacht und hoffe, dass es nach 2-3 Stunden nun besser wird mit dem Geschmack.

    • Antworten
      Gabi
      24. Februar 2018 um 12:29

      Ja, Rosenkohl ist manchmal etwas zickig – ich hatte das auch schon. Aber ich glaube, dann hilft alles nix 🙁

  • Antworten
    Annegret
    4. November 2018 um 20:13

    Bei mir war der Kohl auch leicht bitter und Zucker hat’s nicht retten können.
    Man kann den Eintopf essen, das schon, aber ich werde ihn nicht nochmal kochen, denke ich.
    Demnächst versuche ich mal das Hühnchen mit den Möhren.

  • Antworten
    Juliane
    25. November 2018 um 15:54

    Wir haben ihn gestern gekocht, gleich doppelt Menge für 4….sehr lecker! Hier gibt es eigentlich nur einen von vier, der gerne Rosenkohl isst…. Aber der hat selbst uns drei Skeptiker überzeugt! Das gibt es bestimmt nochmal…. Ach ja. Es ist nur eine Portion übrig geblieben! 👍

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      25. November 2018 um 16:31

      Freut mich sehr – wenn sogar Rosenkohl-Skeptiker das mögen 🙂

  • Antworten
    Regina. Kramer
    3. Dezember 2018 um 14:32

    Dieses Rezept gehört inzwischen sogar zu meinen Lieblingsrezepten, obwohl ich sonst auch nicht gerade ein Rosenkohlfan bin. Dass der Kohl bitter wird, hatte ich zum Glück noch nie.
    Mit den Wurstbällchen mache ich es mir bequemer: ich drücke das Brät aus dem Darm und koche die komplette hautlose Wurst oben auf den übrigen Zutaten mit. Am Ende der Garzeit fische ich sie raus und schneide sie in kleine Stückchen. Das sieht vielleicht nicht so elegant aus, wie die gerollten Bällchen, aber dafür muss ich mir nicht die Hände schmutzig machen.

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      3. Dezember 2018 um 14:45

      Gute Idee!

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