Mit dem vegetarischen Rezept für Mattar Paneer verabschiede ich mich von meinem internationalen Slowcooker-Kochbuch “Langsam kocht (überall) besser” und dem Kochbuchshop auf dieser Webseite.
Habt ihr in eurer Region einen Inder? Wir leider nicht. So ist es immer ein besonderes Fest für mich, wenn ich Gelegenheit habe, in einer anderen Stadt indisch essen zu gehen. Und dann bestelle ich mir fast immer Mattar Paneer – Erbsen und Paneer in einer köstlich-cremigen, nicht zu scharfen Sauce. Pan – was? Paneer ist der leckere Cousin von Tofu, sage ich mal. Ein fester, ganz milder Frischkäse, der sich gut schneiden und anbraten lässt, dabei behält er seine Form. Außen knusprig, innen etwas weich – hmm!
Paneer ist ein fester Bestandteil der vegetarischen indischen Küche, und er lässt sich ganz leicht selbst aus Milch und etwas Säure herstellen – siehe Anleitung hier. Das macht allerdings etwas Mühe und wenn ihr einen Asia-Laden in der Nähe habt, wollt ihr ihn vielleicht lieber fertig kaufen. Ich wollte jedenfalls 😉
Abschied von “Langsam kocht (überall) besser ” mit Mattar Paneer
Mit dem Slowcooker-Rezept für Mattar Paneer (das ihr auch in Langsam kocht (überall) besser findet) werde ich mich übrigens offiziell von meinem Kochbuchshop hier und den selbst verlegten Slowcooker-Büchern verabschieden. Alles hat seine Zeit – und die des Slowcookers ist zwar nicht vorbei, aber Kochbücher auf Papier lassen sich von Einfrauen-Verlagen wie mir nicht mehr rentabel vertreiben. Und der Verkauf über Amazon ist angesichts deren unfassbar hoher Gebühren und Vorschriften inzwischen ein “pain in the a..”. Ganz abgesehen davon, dass ich dort preislich gegen die billigen Machwerke der eBook-Mafia (siehe hier) nicht ankann und anwill 😉
Vier meiner Slowcooker-Kochbücher findet ihr dort natürlich weiterhin: Das Slowcooker-Grundkochbuch*, Meine besten Rezepte für Slowcooker und Schongarer* und Neue beste Rezepte für Slowcooker und Schongarer* verlegt inzwischen der Bassermann-Verlag, Slowcooker vegetarisch* bringt Riva heraus. In Buchhandlungen vor Ort könnt ihr die Bücher selbstverständlich auch bestellen – das kostet dann KEINE Versandgebühren und ihr unterstützt lokale Händler und nicht die Bezos-Krake und seine Weltraumpläne 😉
Mattar Paneer ist ein vegetarisches indisches Curry mit Erbsen und Paneer, einem milden Käse. Ich habe zwei Portionen in einem 1,5,-l-Slowcooker zubereitet, die doppelte Menge passt gut in einen 3,5-l-Topf. Das Ghee in einem separaten Topf erhitzen und die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze braun braten. In den Slowcooker-Einsatz geben. Knoblauchzehen, Chilischote (wer es nicht so scharf mag, lieber etwas Chilipulver benutzen), Ingwer, Tomaten und Cashewnüsse in einen Zerhacker füllen und sehr klein hacken, zur Zwiebel geben. Brühe angießen und mit den Gewürzen kräftig abschmecken. Auf Stufe LOW etwa 3 Stunden garen. Slowcooker auf HIGH schalten, die Erbsen zur Sauce geben. Paneer oder Tofu würfeln und in etwas Fett kurz in einer Pfanne braun braten, unter das Curry mischen, ebenso den Joghurt. Weitere 30 Minuten erhitzen. Mit gehacktem Koriander servieren. Wer Fleisch isst, kann auch von Anfang an Hähnchenoberkeulen-Filets (ohne Haut) in groben Stücken in die Sauce geben.
Mattar Paneer (Curry mit Erbsen und Paneer)
Zutaten
Zubereitung
Notizen







2 Kommentare
Rena
6. November 2025 at 15:22Das Paneer klingt wirklich toll, werde mal schauen, ob es das hier im Bioladen zu kaufen gibt. Und wie schade, dass es LKÜB nicht mehr geben wird, ich hätte es mir gerne geholt. Aber ich weiß, dass es bei Amazon alles nicht so einfach ist. 🙁 Neulich hatte ich mir mal spontan ein Kochbuch dort geholt (wenn man mir verspricht, dass man etwas GAAAANZ leicht und schnell kochen kann, falle ich irgendwie immer drauf rein.) und das “Curry” dort war einfach nur fürchterlich. Das hat garantiert niemand ausprobiert, habe ich leider zu spät realisiert.
Habe danach lieber schnell wieder dein Süßkartoffel-Kokos-Curry aus dem veg. Kochbuch gemacht. Das liebe ich so sehr, dass ich es fast 1x pro Woche koche, deswegen wollte ich ein riesiges Dankeschön hier lassen. 🙂
Gabi Frankemölle
6. November 2025 at 15:30Danke für die nette Rückmeldung – und ja, diese Schrottbücher (in Zeiten von KI noch schneller herstellbar) sind sowas von einem Ärgernis. Ich hoffe, du hast eine Rezension dazu geschrieben, damit andere nicht mehr drauf hereinfallen 😉