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7 In für Slowcooker

Erdnussbutter-Brownies (aus dem Slowcooker)

Peanut Butter Brownies aus dem Slowcooker

Peanut Butter Brownies aus dem Slowcooker

Ich wollte ja eigentlich einen Grüne-Bohnen-Eintopf im Slowcooker kochen. Der Gefrierer gab allerdings keine Bohnen mehr her. Gut, dann Paprika-Hack-Suppe. Die Paprikaschote hatte aber leider schon eine schlechte Stelle. Und auch sonst sah der Vorrat eher mau aus. Ich habe also etwas gefrustet TK-Chili aufgetaut und mich zum Frustabbau dem Vorrat gewidmet, der immer bestens bestückt ist: Dem Backvorrat. Da finden sich stets diverse Sorten Schokolade, Nüsse, Trockenfrüchte. Auf besonderen Wunsch eines jungen Herren (meines erdnussbuttersüchtigen Sohnes) sind es dann dekadente und absolut köstliche Erdnussbutter-Brownies geworden, die ich im Slowcooker zubereitet habe. Im Schongarer bleiben sie schön saftig – man sollte seinen Topf allerdings schon ein bisschen kennen und wissen, ob man ein heißblütiges oder ein eher lahmes Exemplar besitzt und die Garzeit entsprechend anpassen.

Erdnussbutter-Brownies (aus dem Slowcooker)
 
Köstlich-saftige Brownies aus dem Slowcooker - echte Kalorienbomben, aber irgendwas ist halt immer 😉 Damit sie auch wirklich saftig bleiben, solltet ihr das Heizverhalten eures Slowcookers schon ein bisschen einschätzen können. Das Rezept ist für den 3,5-l-Topf berechnet.
Autor:
Zutaten
  • 185 g Mehl
  • 25 g Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 115 g Butter
  • 200 g Zartbitter-Schokolade
  • 175 g Zucker
  • 3 Eier
  • 125 g Erdnussbutter, sehr weich
  • 75 g Erdnüsse
Zum Verzieren:
  • Erdnüsse, Schokosauce oder gehackte Erdnussbutter-Pralinen
Zubereitung
  1. Den Slowcooker zum Backen vorbereiten: Leicht einfetten, zwei Backpapierstreifen über Kreuz hineinlegen, zugeschnittenes Backpapier auf den Boden legen.
  2. Mehl, Kakao und Backpulver ein einer Schüssel vermengen, beiseite stellen. Butter und Schokolade in einen Topf geben und bei sanfter Hitze schmelzen, in eine Rührschüssel geben.
  3. Die Eier und Zucker zur Schokobutter geben und mit einem Schneebesen verrühren, die Mehlmischung nur kurz einrühren. Den Schokoteig in den Slowcooker geben, die Erdnussbutter in Flöcken obenauf geben und vorsichtig zusammen mit den Erdnüssen mit einer Gabel untermischen, so dass sich eine "Marmorierung" ergibt.
  4. Den Deckel aufsetzen und doppelt gefaltetes Küchentuch unterlegen. Auf Stufe LOW (HIGH nicht empfohlen) etwa 2,5 bis 3 Stunden garen, bis die Brownies am Rand gar und in der Mtite nicht mehr zu feucht sind. Idealerweise Keramikform nach der Hälfte der Zeit einmal um 180 Grad drehen, so dass die Bräunung gleichmäßiger wird.
  5. Mit abgenommem Deckel in der Form auskühlen lassen, erst dann entnehmen. Mit Erdnüssen, Schokosauce oder Erdnussbutter-Pralinen verzieren.
  6. Peanut Butter Brownies aus dem Slowcooker

 

 

 

 

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7 Kommentare

  • Antworten
    Nina
    4. November 2017 um 14:30

    Oh-mein-Gott! Das wird morgen direkt nachgemacht, ich liebe Erdnussbutter heiß und innig. Wo bekomme ich denn diese hübschen Pralinen her?

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      4. November 2017 um 15:54

      Ich trau mich ja gar nicht, das zu sagen: Die sind von der Amerikawoche bei Aldi und ein ziemlich guter Reeses-Peanutbutter-Cup-Nachbau…

  • Antworten
    Diana Heidrich
    5. November 2017 um 12:07

    Hallo Gabi, heute habe ich noch einmal 3 Bücher bestellt, ich hatte in der letzten Woche schon 2 vom neuen Kochbuch geordert. Wenn Du möchtest, kannst Du alle zusammen verschicken. Der Partner meiner Enkelin hat sich einen Slowcooker zu Weihnachten gewünscht und soll dann auch gleich mit den richtigen Rezepten loslegen.
    Alles Gute
    Diana

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      5. November 2017 um 12:11

      Freut mich, dass du „Stammkundin“ bist und danke für die Bestellung 😉 Das nachträglich zusammen zu legen, versuche ich mal im Auge zu behalten, aber vergesse ich vermutlich sowieso wieder…

  • Antworten
    Daniela
    17. November 2017 um 20:33

    Die sehen ja toll aus! Würde ich gerne probieren. Habe einen Rüssel Hobbs mit Alutopf. Macht das beim Backen einen Unterschied zum Keramiktopf? Liebe Grüße

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      17. November 2017 um 23:21

      Eigentlich nicht. Der Russell Hobbs heizt aber üblicherweise eher langsam – d-h- du musst vielleicht ne halbe Stunde drauf geben.

      • Antworten
        Daniela
        18. November 2017 um 10:47

        Vielen Dank! Das er eher eine lahme Ente ist habe ich schon bemerkt. Dann werden die morgen ausprobiert 🙂

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