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Gruyere-Risotto und Schmortomaten

Rezept für Gruyere-Risotto mit Ofentomaten

Risotto mit Schmortomaten

Ein cremig-mildes Risotto mit kräftigem Käse und lauwarmen, geschmorten Tomaten – hmm! Fleisch braucht es dazu nicht, finde ich – aber jegliche Art kurzgebratenes Fleisch oder Fisch passen gut.

Teil zwei der kulinarischen Weltreise in die Schweiz – ohne jemals das Land besucht zu haben 😉 Insofern weiß ich genausowenig wie beim warmen Quarkauflauf mit Rhabarber auch bei diesem wunderbaren Risotto, ob man das tatsächlich so in der Schweiz essen würde. Es steht auf der Webseite von Betti Bossi, der fiktiven Köchin, die seit 1956 den Schweizern das Kochen und Haushalten beibringt – das muss als schweizerisch mal reichen! 

Rezept für Gruyere-Risotto mit Ofentomaten

Das Rezept für Risotto mit Ofentomaten jedenfalls ist eines, das hier in in meine Top-10-Liste aufgenommen wird. Ich esse ja eh gerne Risotti, und dieses hier ist wunderbar. Vor allem die Ofentomaten, von denen ich gleich die doppelte Menge zubereitet und dann später als Antipasti gegessen habe. Was mich beim Rezeptvorbild gewundert hat: Es kam keinerlei Käse rein. Ich habe 100 g würzigen Gruyere gerieben („normaler“ Bergkäse geht sicherlich auch) und ergänzt -ich finde, das passt wunderbar.

Rezept für Gruyere-Risotto mit Ofentomaten

Gruyere-Risotto mit Schmortomaten

Ergibt: 4 Portionen

Ein cremig-mildes Risotto mit kräftigem Käse und lauwarmen, geschmorten Tomaten - hmm! Fleisch braucht es dazu nicht, finde ich - aber jegliche Art kurzgebratenes Fleisch oder Fisch passen gut.

Zutaten

Für die Schmortomaten:

  • 1  kg Cherrytomaten
  • 1 Knoblauchzehe, in Scheibchen
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 Bio-Zitrone
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Fleur de Sel
  • wenig Pfeffer

Für das Risotto:

  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 250 g Risottoreis
  • 100 ml Weißwein
  • 700 ml Gemüsebrühe (selbst gekocht, gekauft oder aus Instant zubereitet)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 1 EL Butter
  • 100 g geriebener Gruyere (oder anderer pikanter Käse)

Zubereitung

Backogen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Tomaten darauf verteilen. Zitrone quer halbieren, darauflegen, Öl darüberträufeln, Knoblauch und Rosmarin aufstreuen und würzen.

Backen: ca. 50 Min. in der Mitte des Ofens, zwischendurch einmal mit dem Öl bestreichen. Herausnehmen, den entstandenen Saft der Tomaten sorgfältig in ein Schälchen giessen.

Für die Risotto die Zwiebel schälen, in sehr feine Würfel schneiden. Öl in einem ausreichend großen Topf warm werden lassen. Zwiebel einige Minuten sehr glasig schwitzen.

Reis beigeben, unter Rühren weiter dünsten, bis er glasig ist. Wein dazugiessen, vollständig einkochen lassen. Dann die Brühe unter häufigem Rühren nach und nach dazugiessen, sodass der Reis immer knapp mit Flüssigkeit bedeckt ist, salzen. Ca. 20 Min. köcheln, bis der Reis cremig und al dente ist. Butter und Käse darunterrühren.

Risotto anrichten, Tomaten darauf verteilen, wenig Saft der Tomaten darüberträufeln.

Notizen

Die Menge der Tomaten ist zu groß bemessen - aber weniger in den Ofen zu schieben, lohnt sich kaum. Essen Sie den Rest als Antipasti im Salat oder auf Brot - er hält sich gut einige Tage im Kühlschrank.

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16 Kommentare

  • Antworten
    Petra aka Cascabel
    30. April 2021 at 10:00

    Auch wenn das nicht unbedingt typisch schweizerisch ist – ich nehme dein Risotto sofort! Und natürlich MIT Käse 🙂 Wir haben noch letzte Woche im Tessin grünen Risotto mit Petersilie und grünem Spargel bzw. Steinpilzen gegessen, da kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen.

  • Antworten
    Roggenbrot Walliser Art – Küchenmomente
    30. April 2021 at 10:01

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    Rhabarber-Quark-Wähe – Küchenmomente
    30. April 2021 at 10:02

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  • Antworten
    Susanne
    30. April 2021 at 13:54

    Zwei Worte: Nehm ich!

  • Antworten
    fluffig & hart
    30. April 2021 at 17:33

    Risotto kenne ich eher mit Gemüse und Pilzen, kann es mir aber mit Käse sehr gut vorstellen. Weil, seien wir ehrlich, alles schmeckt mit geschmolzenem Käse besser!

  • Antworten
    Bündner Gerstensuppe – magentratzerl.de
    1. Mai 2021 at 12:13

    […] von GoOnTravel mit Basler Brunsli – Leckere Plätzchen aus der Schweiz Gabi von slowcooker.de mit Gruyere-Risotto mit Schmortomaten Frederike von Fliederbaum mit Engadiner Nusstorte (nach Evelin […]

  • Antworten
    Ghackets mit Baumnüssen und Kartoffelstock – magentratzerl.de
    1. Mai 2021 at 12:14

    […] von GoOnTravel mit Basler Brunsli – Leckere Plätzchen aus der Schweiz Gabi von slowcooker.de mit Gruyere-Risotto mit Schmortomaten Frederike von Fliederbaum mit Engadiner Nusstorte (nach Evelin […]

  • Antworten
    Friederike
    3. Mai 2021 at 8:28

    die Schmortomaten finde ich das Tüpfelchen auf dem i …
    und kann ich mir geschmacklich sehr gut vorstellen :-))

  • Antworten
    Turbohausfrau
    3. Mai 2021 at 9:12

    So lange gibt es Betti Bossy schon! Das ist ja spannend. Das Risotto klingt hervorragend!

  • Antworten
    Pane-Bistecca
    3. Mai 2021 at 10:58

    Oh das sieht sehr sehr lecker aus!!!

    LG Wilma

  • Antworten
    Edyta
    4. Mai 2021 at 14:48

    Genau richtig für mich, sehr sehr lecker 🙂 Und die Bilder sind so ansprechend 🙂

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      4. Mai 2021 at 18:22

      Danke, Edyta!

  • Antworten
    Michael
    4. Mai 2021 at 16:17

    Risooto mit Gryere-Käse hört sich schon mega an, dann noch mit kleinen Tomätchen … das verleitet doch dazu es mal auszuprobieren.

  • Antworten
    Kathrina
    6. Mai 2021 at 10:09

    Das Bild hat mich auf Instagram schon total angelacht. Sieht wirklich mega gut aus mit den Tomaten, liebe Gaby.

  • Antworten
    Barbara
    6. Mai 2021 at 10:10

    Gruyère wandert bei mir auch gerne in die Käsespätzle. Im Risotto hatte ich ihn noch nie. Stelle ich mir schön aromatisch vor, dazu die Schmortomaten – klasse!

  • Antworten
    Britta
    9. Mai 2021 at 8:21

    Risotto geht einfach IMMER und mit den Tomaten kann ich ihn mir richtig gut vorstellen.
    Das Rezept muss ich mir mal für meine hoffentlich reiche Tomatenernte vormerken!

    Liebe Grüße
    Britta

  • Antworten