0
2 In für Slowcooker

Aus dem Slowcooker: Safran-Huhn

Safranhuhn aus dem Slowcooker

Reiseroute Südafrika

Orientwochen bei „Langsam kocht besser“? Nee, Urlaub 🙂 Während ich gerade in Südafrika mit dem Mietwagen und meiner Lieblings-Schwägerin (also sind Verlagsleitung & Logistikabteilung abwesend!) unterwegs bin, erscheinen hier vorgeplante Beiträge. Und das war zufälligerweise erst eine nahöstlich gewürzte Paprika-Kürbissuppe (siehe hier) und nun ist es Safran-Huhn nach Haya Molcho. Die israelische Starköchin, vierfache Mutter, betreibt in Deutschland mehrere Restaurants namens Neni.

Safranhuhn aus dem Slowcooker

Die Nahost-Küche mit ihren unglaublich vielschichtigen, aber nicht scharfen Würzungen ist im Moment mein Favorit. Ja gut, man muss sich einen Haufen Gewürze anschaffen. Ja gut, man muss eine ganze Menge an Vorbereitung / Arbeitsschritten erledigen. Aber das Ergebnis ist es wert! Der Slowcooker nimmt einem in diesem Fall zumindest die Arbeit ab, beim Schmoren des Fleischparts aufzupassen, dass nix anbrennt. Außerdem bleibt das Fleisch supersaftig. Die Anleitung für den persischen Reis mit Knusper-Kruste (siehe Foto unten) hebe ich mir für ein anderes Mal auf – das war der wohl aufwändigste Reis meines Lebens mit zig Spülvorgängen, dünsten hier, angießen da, schwenken dort. „Normaler“ Basmati-Reis tut es auch, das Berberitzen-Topping bringt aber den ganz besondern Pfiff. Darauf würde ich daher nicht verzichten. Statt der säuerlichen Berberitzen kann man gut auch getrocknete Cranberries verwenden.

Persischer Reis

Aus dem Slowcooker: Safran-Huhn
 
Das ist ein köstlich gewürztes und gar nicht scharfes Hühnchengericht, das man so (oder ähnlich) im Iran kocht. Dazu gehört Basmati-Reis mit einem Berberitzen-Zwiebel-Topping. Das Rezept ist für einen 3,5-l-Slowcooker berechnet.
Autor:
Ergibt: 4 - 6 Portionen
Zutaten
Für das Hühnchen:
  • einige Safranfäden
  • 20 g Zucker
  • 4 EL kochendes Wasser
  • 300 g Zwiebeln, gehackt
  • 100 ml Öl
  • 100 g Tomatenmark
  • 125 ml Orangensaft
  • 125 ml Geflügelbrühe
  • ½ TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 1/$ TL abgeriebene Bio-Orangenschale
  • 1-2 TL Salz, Pfeffer nach Geschmack
  • 1 kg ausgelöstes Hühnchen-Schenkelfleisch ohne Haut und Knochen, in mundgerechten Stücken
Für das Berberitzen-Topping:
  • 30 ml Öl
  • 50 g Zwiebeln, gehackt
  • 25 g Zucker
  • 100 g Berberitzen, getrocknet
  • 50 g Mandelsplitter
Zusätzlich:
  • Gekochter Basmati-Reis
  • Glatte Petersilie zum Garnieren
Zubereitung
  1. Die Safranfäden in einem Schüsselchen mit dem Zucker im kochenden Wasser verrühren und etwas quellen lassen. Beiseite stellen.
  2. Die Zwiebeln im Öl in einem separaten Topf hellbraun braten, das Tomatenmark am Ende mitrösten. Mit Saft und Brühe angießen, kurz aufkochen. Die Safranmischung dazugeben und alles kräftig abschmecken.
  3. Die Zwiebel-Brühe in den Slowcookereinsatz geben und die rohen Hühnchenstücke hinein legen. 3 bis 3,5 Stunden auf Stufe HIGH garen.
  4. Währenddessen den Basmatireis kochen und das Berberitzen-Topping zubereiten: Das Öl erhitzen und die Zwieben darin hellbraun braten. Zucker aufstreuen und karamelisieren lassen. Berberitzen und Mandeln dazu geben und mitbraten, bis alles helbraun ist - vorsicht, brennt schnell an!
  5. Hühnchen zusammen mit Basmati-Reis servieren, die Berberitzenmischung aufstreuen, mit Petersilie garnieren.

 

 

 

Vielleicht gefällt Ihnen auch...

2 Kommentare

  • Antworten
    Axel Kuhlmann
    9. Oktober 2017 um 21:29

    Das Rezept für den Knusperreis reizt mich sehr und ich würde mich freuen, wenn Du es bald veröffentlichst.

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      11. Oktober 2017 um 13:14

      Ja, kommt bald!

    Kommentar schreiben