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Nachlese: Das Weihnachtsmenü 2019 – wild & wohlig

Weihnachtsmenü - vier Gäge mti Wildschwein und deutschen Klassikern

Weihnachtsmenü - vier Gäge mti Wildschwein und deutschen Klassikern

Vor zehn Jahren hätte ich so einiges von diesem Menü noch nicht gegessen – den Fleischpart zum Beispiel: Wildschweinkeule mit Knochen.  Und die Suppe. Ähem, Rotkohl in flüssig? Mit zunehmendem Alter finde ich jedoch Geschmack an intensiveren Geschmäckern – und das erklärt wohl, warum einige meiner (jüngeren) Gäste am zweiten Weihnachtstag eher sparsam zugriffen. Glücklicherweise gabs ein extrem mehrheitsfähiges Dessert und eine Vorspeise mit Brot – ich denke, es sind alle satt geworden 😉 

Weihnachtsmenü 2019 - die Tischdeko in grün-weiß

Motto des Weihnachtsessen war diesmal Wild & wohlig: Wild wegen der Wildschweinkeule, Modell Obelix. Also vier Kilo schwer und definitiv zu groß für sämtliche Slowcooker, die ich besitze. Wohlig wegen Suppe und Dessert, quasi Klassiker. Die Deko habe ich entsprechend zusammen gestellt:  Als Serviettenring dienten rund gebundene Rosmarinzweige,  in der Vase stand Seidenfichte, dazu Tannenzapfen, Kastanien und Holzuntersetzer. Also alles quasi im Natur- oder Waldlook…

Weihnachtsmenü 2019 - die Tischdeko in grün-weiß

Schön als Kontrast dazu fand ich Omas verschnörkeltes Silber. Das muss sowieso mal raus aus der Schublade, viel zu schade, es darin zu vergessen…

Vier Gänge Weihnachtsmenü mit Wild & Klassikern

So, und nun zur Speisenfolge, bei denen natürlich auch wieder Slowcooker zum Einsatz kamen. Das Fleisch musste ich allerdings im Backofen garen – die Wildschweinkeule war einfach zu groß. Ich bin mir sicher: Im Crocky wäre sie (noch) zarter geworden. Aber auch so schmeckte sie toll. Und die Sauce  mit Apfelsaft und ganz vielen Gemüse begeisterte selbst die Gäste, die ums Fleisch eher einen Bogen machten…

Lachstatar mit Gurken als Vorspeise

Als Vorspeise gab es Lachstatar mit Gurken. Das Rezept habe ich von einem Blogevent beim Chefkoch mitgebracht und auf meinem USA kulinarisch Blog vorgestellt. Zu Weihnachten habe ich noch kleine Pumpernickelscheiben dazu gelegt.

Zweiter Gang des Weihnachtsmenüs: Rotkohlsüppchen aus dem Slowcooker

Den zweiten Gang bildete ein Rotkohlsüppchen mit Nüssen und Creme Fraiche – gegart im Slowcooker und sehr mild, ganz anders als die Farbe vermuten lässt! Das Rezept für die winterliche Rotkohlsuppe ist jetzt auch online.

Wildschweinkeule aus dem Backofen

Das Rezept für die große Wildschweinkeule Obelix kann ich uneingeschränkt empfehlen. Das Fleischstück wanderte mit vielen angebratenen Gemüsen, Wildfond und Apfelsaft fast vier Stunden in den Ofen. Dabei musst man es oft begießen – etwas, das beim Slowcooker entfällt. Eine Anleitung für Wildschweinkeule aus dem Slowcooker (mit kleineren Mengen) gibt es hier auf dem Blog aber auch – es ist recht ähnlich. Als Beilagen zum Wildschwein hatten wir Spätzle sowie Wirsing mit Pfifferlingen.

Bratäpfel mit Nüssen udn Cranberries aus dem Slowcooker

Bratäpfel mit Mascarponeparfait  bildeten das Dessert, das wenig Arbeit macht: Das Parfait (ich habe es mit Honig statt Vanille parfümiert) schlummerte schon eine Woche vorher im Tiefkühler, die Bratäpfel schmurgelten im Slowcooker. Wer weniger Arbeit möchte, verzichtet auf den Eisapart und nimmt Vanillesauce (siehe oben). 

Wildschweinkeule tranchieren

Die bisher veröffentlichten Weihnachtsmenüs

Klickt euch gerne mal durch zu meinen bisher verblogten Weihnachtsmenüs und lasst euch inspirieren. In den Artikeln findet ihr die jeweiligen Rezepte und Bilder von der Tischdeko.

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4 Kommentare

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    27. Dezember 2019 at 19:53

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    27. Dezember 2019 at 19:54

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    Rotkohlsüppchen mit Nüssen (Slowcooker-Rezept) | Langsam kocht besser
    16. Januar 2020 at 8:00

    […] – und dann auch wieder nicht! Denn diese spektakulär gefärbte Suppe, die es bei uns zum Weihnachts-Wildmenü gab, schmeckt eigentlich sehr mild und eher kartoffelig als nach Kohl. Ich habe sie dann allerdings […]

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