0
3 In Kochen

Blogevent Teigtaschen: Empanadas mit Tunfisch

Empanadas mit Salsa

Empanadas: Lecker mit Salsa

Blog-Event CXIII - Teigtaschen (Einsendeschluss 15. Oktober 2015)Rollen, ausstechen, füllen, falten. Rollen, ausstechen, füllen, falten. Und nochmal: Rollen, ausstechen, füllen, falten. Und immer noch Teig übrig, also rollen, ausstechen – genau, füllen und falten. Ich liebe Empanadas, aber sie machen sooo viel Arbeit, selbst wenn man Teigtaschenformer (*Amazon-Link) benutzt. Also gibt es diese Häppchen südamerikanischen Ursprungs viel weniger oft als der Familie lieb wäre. Die würde die handlichen Pasteten gerne öfter essen – zum Beispiel als Pausenbrot. „Kleckert nicht und viel besser als ein belegtes Brot!“ Stimmt – wenn nur besagtes rollen, ausstechen, füllen und falten nicht wäre!

So sind und bleiben Empanadas im Hause Crockyblog etwas Besonderes. Zum Beispiel als Marschverpflegung für Sohnemann, wenn er die lange Bahnreise zum Studienort antritt. Und was macht man als Mutter nicht alles: Man bereitet gleich ein paar mehr (mit zweierlei Füllungen) vor, damit auch die Studienkollegen am nächsten Tag noch etwas zu snacken haben. Die Hackversion hatte ich hier schon vorgestellt, mein Favorit ist allerdings die ganz leicht chili-scharfe Füllung mit Tunfisch und Kartoffel, die ich gerne als meinen Beitrag zum Teigtaschen-Blogevent im Kochtopf einreichen möchte. Tolles Thema, Susanne Magentratzerl – dankeschön!

Empanadas mit Thunfischfüllung

Empanadas mit Thunfisch
 
Das sind sehr leckere, aber arbeitsaufwendige Thunfisch-Teigtaschen, die ursprünglich aus der südamerikanischen Küche stammen. Der Teig mit lauwarmer Milch lässt sich zwar gut verarbeiten, aber das Formen braucht schon seine Zeit. Empanadas schmecken warm oder kalt, mit oder ohne Begleitung, zum Beispiel Guacamole oder Salsa.
Ergibt: etwa 20-24 Stück
Zutaten
für den Teig:
  • 450 g Mehl
  • 1 Eigelb
  • 75 g Palmin Soft (oder anderes Pflanzenfett)
  • 200 - 250 ml lauwarme Milch
  • ½ TL Salz
für die Füllung:
  • 2 gr. Kartoffeln, geschält
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 gr. Zwiebel, feinst gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 100 ml Sahne
  • 1 Dose Tunfisch, 200 g, abgetropft
  • Salz, Pfeffer, Chili nach Geschmack
zum Bestreichen:
  • 1 Eigelb, mit 2 EL Wasser verquirlt
  • 2 Eiweiß
Zubereitung
  1. Alle Teigzutaten verkneten, zu einem Ballen formen, in Folie einschlagen und etwa eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  2. Für die Füllung die geschälten Kartoffeln in Würfel schneiden und in Salzwasser gar kochen, abgießen und ausdampfen lassen, beiseite stellen.
  3. In dem Öl in einem Topf Zwiebel und Knoblauch ganz weich dünsten. Kartoffel hinzugeben und alles mit der Sahne zu einem Püree zerdrücken. Thunfisch untermischen und kräftig mit Salz, Pfeffer und Chilipulver abschmecken. Erkalten lassen.
  4. Den Teig für die Pastetchen portionsweise aus dem Kühlschrank nehmen, sehr dünn ausrollen und Kreise ausstechen - je nach Wunsch kleine oder große. Etwas von der Füllung darauf geben (zwischen 1 TL und 1 EL, je nach Größe), nicht zu viel, damit es nicht herausquillt. Die Teigränder mit Eiweiß bestreichen, Teigtaschen zusammen klappen, die Ränder hochfalten und sehr gut mit den Fingerspitzen zusammen drücken. (Gabi: Teigtaschenformer verwendet)
  5. Empanadas auf ein Backblech legen und zugedeckt ruhen lassen, bis alle fertig gestellt sind. Mit Eigelb bestreichen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa 20 Minuten backen. Heiß, lauwarm oder auch kalt servieren.
  6. Salat, Salsa oder Guacamole passen sehr gut dazu.
Bemerkungen
Hier findet man eine Hackfüllung für die Pastetchen: https://slowcooker.de/2009/empanadas-aus-ecuador/

Wenn schon, denn schon: Großproduktion...

 

Vielleicht gefällt Ihnen auch...

3 Kommentare

  • Antworten
    Susanne
    14. Oktober 2015 um 9:42

    Ich danke für die feinen Empandas. Die Thunfischfüllung kenne ich so noch nicht, die probiere ich aus.
    Und es stimmt schon; Teigtaschen machen richtig viel Arbeit. Ich mag sie ja zu gerne, aber ich muss auch in der Stimmung sein, sie zu machen. Dann aber hat die ständige Wiederholung etwas echt nervenberuhigendes.

  • Antworten
    Susanna
    18. Oktober 2015 um 19:44

    Ohhh, wie fein! Ich bin nun ja auch auf den Empanada-Geschmack gekommen! Deine Thunfischfüllung klingt köstlich. Die Probier ich dann beim nächste mal ausrollen, ausstechen, füllen, Falten, ausrollen, ausstechen, füllen, falten und noch mal…

    • Antworten
      gfra
      18. Oktober 2015 um 21:14

      Genau – aber wie Susanne schon sagte: Ist beruhigend, wie Beete hacken, Kirschen entsteinen oder so. Aber bei Empanadas hat man hinterher was köstliches zu Essen 😉

    Kommentar schreiben