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Nachlese: Das Weihnachtsmenü 2018 – bayrisch, bauen & bloggen

Weihnachtstafel 2018 - in Holz und weiß

Weihnachtstafel 2018 - in Holz und weiß

Seltsam. In früheren Jahren habe ich mein Weihnachtsmenü quasi monatelang im Voraus geplant, diesmal entwickelte es sich extrem spontan. Im Großmarkt habe ich zufällig appetitlichen Spanferkel-Rollbraten entdeckt, bei Jankes Soul Food eine tolle Suppe, in der Albert Heijn-Kundenzeitschrift eine Cookie Dough Ijsbombe. Alles gut vorbereitbar und/oder slowcooker-geeignet – damit war die Menüplanung abgeschlossen.

Der Hauptgang aus den Slowcookern
Kochpremiere: In der Mia, einem flachen 3,5-l-Slowcooker, schmurgelte der Semmelknödelauflauf

Dass kurzfristig dann doch noch einiges umgeschmissen wurde, ist wohl der Tatsache geschuldet, dass ich meiner Mutter doch immer ähnlicher werde 😉 Irgendwie klang mir ihr Leitsatz “Wäre mehr da gewesen, wär auch mehr gegessen worden” im Ohr und angesichts der doch knappen 2,5 Kilo Fleisch für 12 Personen, entschied ich mich für einen vierten Gang. Die Räucherforelle aus der Suppe landete daher auf den Crostini, in die Suppe kamen Parmaschinken-Rosen. Ob es die zusätzlichen Mengen wirklich gebraucht hätte, kann ich abschließend nicht mal sagen – es blieben einige Reste übrig, es hätte also vermutlich eh gereicht. Vor allem, da man um Weihnachten bei den ganzen Festmenüs und Feiern ja quasi “grundsatt” ist 😉

Räucherforellen-Creme auf Crostini
Endlich genug Platz zum Anrichten: Auf der Kücheninsel finden viele Teller Platz

Was mir bei diesem Weihnachtsmenü am meisten Spaß gemacht hat: Ich konnte es in meiner neuen Küche kochen und im neuen Wohn-/Esszimmer servieren. Beim Umbau unseres neuen alten Hauses (könnt ihr miterleben auf altzuneubau bei Instagram) haben wir das Kunststück fertig gebracht, die Wohnfläche mehr zu halbieren (von 270 auf 120 qm), aber für Wohnen/Essen/Kochen mehr Platz zur Verfügung zu haben.

Weihnachtsmenü 2018
Mehr Ellbogenfreiheit: Im neuen Wohn-/Essbereich könne wir zwei große Tische stellen

Weil quasi das ganze Erdgeschoss ein Raum ist, bin ich als Köchin dicht bei den Gästen und kann mich am Gespräch beteiligen.     Die Riesen-Arbeitsplatte bietet genial viel Platz zum Anrichten und die offene Raumaufteilung ermöglicht es, zwei sehr große Tische zu stellen. So hatten die Gäste jetzt viel mehr Ellbogenfreiheit und ich konnte mich bei der Tischdeko austoben. Passend zur Adresse “Birkenweg” kamen Birken-Holzscheiben mit weißen Porzellanhirschen als Hingucker zum Einsatz, dazu weitere Deko in Holz.

Zweiter Gang: Lauchcremesuppe
Der zweite Gang: Lauchcremesuppe mit Käsesternen und Parmaschinken
Der Hauptgang: Spanferkel mit Wirsing
Der Hauptgang: Spanferkel-Rollbraten und Semmelknödel-Auflauf, dazu Wirsinggemüse mit Pfifferlingen

Und das hier sind die Rezepte:

  • Den ersten Gang bildeten Crostini mit Räucherforellen-Creme, obenauf ein paar Granatapfelkerne und dazu einige Blättchen Feldsalat mit Honig-Senf-Dressing. Sowohl Brot als auch Feldsalat und Dressing waren Überbleibsel von Heiligabend.
  • In die Lauchcremesuppe von Janke habe ich statt Räucherfisch Parmaschinken-Rosen geben. Die köstlichen Käsesterne solltet ihr nicht weglassen, sie bringen so schön weihnachtliches Flair.
  • Als Hauptgang gab es Spanferkel-Rollbraten in Schwarzbiersauce (Rezept hier verbloggt), dazu viel köstliche Sauce und den Semmelknödel-Auflauf aus meinem internationalen Kochbuch sowie Rahmwirsing mit Pfifferlingen. Letzterer wurde von den Gästen zum Highlight des Menüs erklärt – komisch, für mich ist der zwar lecker, aber doch kein Highlight???
  • Das Dessert habe ich schon vor einer Woche zubereitet: Cookie Dough Eisbombe mit Krokant und Karamelbirnen. Eis geht immer 😉

Die Cookie-Dough-Eisbombe
Nachtisch geht immer: Cookie Dough Eisbombe mit Krokant und Karamellbirnen
Die Cookie-Dough-Eisbombe

Die Weihnachtsmenüs der Vorjahre:

Weihnachtsmenue 2018 mit Slowcooker, Herd & Tiefkühler

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13 Kommentare

  • Antworten
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  • Antworten
    Sivie
    28. Dezember 2018 at 20:14

    Ich habe mir gerade die Umbau-Bilder angesehen. Toll, was ihr daraus gemacht habt. LG Sivie

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      29. Dezember 2018 at 9:09

      Danke, Sivie – wir sind auch begeistert! Es macht schon Spaß, so ein Projekt im “fortgeschrittenen Alter” umzusetzen, wenn man klarer weiß, was man wie möchte, und auch die Mittel hat, sich mehr davon zu erlauben als als 30-jähriges Paar mit kleinen Kindern oder so…

  • Antworten
    KArin
    30. Dezember 2018 at 15:43

    Ich habe mir heute auch die Umbau-Bilder angeschaut, herzlichen Glückwunsch zum gelungenen neuen Heim!
    Ich weiß wieviel Überlegungen und Arbeit in so einem Projekt stecken, zum Schluss ist man froh, wenn man keinen Handwerker mehr sieht! Aber es hat sich gelohnt!
    LG Karin

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      30. Dezember 2018 at 16:47

      Danke für die Glückwünsche 😉 Och, die Handwerker haben mich weniger gestört (da hatte ich dankbare Abnehmer für mein Gekochtes und Gebackenes), aber der DRECK…

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    All you need is… Schmorgerichte: Spanferkel-Schwarzbierbraten aus dem Slowcooker | Langsam kocht besser
    13. Januar 2019 at 9:00

    […] vom Bloggerevent „all you need is…“ heraus kristallisierten, kam mir gleich mein Weihnachtsbraten in den Sinn. Im 6,5-l-Topf schmurgelten zwei Spanferkel-Rollbraten für 12 Gäste still vor sich […]

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