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Weihnachtsdessert: Bratapfel-Tiramisu

Bratapfel-Tiramisu

Bratapfel-Tiramisu Alle Jahre wieder… Die Frage, was ich Weihnachten auf den Tisch bringe, beschäftigt mich schon seit Wochen. Da sich sowohl junge Mäkler als auch erwachsene abstinente Gourmets und bodenständige Senioren, die Krustentiere und exotische Zutaten nicht mögen, um den Tisch versammeln, kommen viele Rezepte per se nicht in Frage. In Sachen Vorspeise (Räucherforellen-Mousse? Rosenkohl-Cremesüppchen? Kleine Birnentartes mit Gorgonzola?) schwanke ich noch, als Hauptgang hat sich die Mehrheit inzwischen Pute gewünscht – und das Dessert steht seit einem Probekochen letzte Woche fest: Bratapfel-Tiramisu. Diese Schichtspeise lässt sich super vorbereiten, sieht ausgesprochen hübsch aus und passt mit seinem apfel-vanillig-zimtigem Aroma wunderbar in die Jahreszeit. Das Originalrezept enthält drei Sorten Alkohol (Eierlikör, Weißwein, Kaffeelikör) – selbst ich als Nicht-Abstinenzler finde das arg durcheinander. Selbst wenn ich mit Alkohol kochen könnte, würde ich den Kaffeelikör allemal weglassen und die Kekse lieber dem Saft des Bratapfelkompotts tränken.

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Bratapfel-Tiramisu
Kategorien: Dessert, Weihnachten, Winter
Menge: 12 Portionen

======================== FÜR DAS KOMPOTT ========================
4      Essl. Zucker, braun
1/2            Zitrone; den Saft
250        ml  Wein, weiß (oder Apfelsaft)
4            Äpfel, groß, geschält (Boskoop)
2            gute Prisen  Lebkuchengewürz
50     Gramm  Mandel(n), gehackte

========================= FÜR DIE CREME =========================
250     Gramm  Mascarpone
250     Gramm  Quark
250     Gramm  Joghurt (griechischer, 10 %)
60-100     Gramm  Zucker (nach Geschmack)
1      Essl. Vanillezucker (selbst gemacht, oder 1 Paket)
40        ml  Eierlikör (optional)

========================== ZUSÄTZLICH ==========================
100-200     Gramm  Löffelbisquit (je nach Größe der Förmchen)
Kakao und wenig Zimt zum Bestäuben

============================ QUELLE ============================
abgewandelt von http://www.chefkoch.de/rezepte/
639181164876273/Bratapfeltiramisu.html
— Erfasst *RK* 17.12.2010 von
— Gabriele Frankemölle

Äpfel schälen, entkernen und nicht zu grob würfeln. Zucker in einem
Topf karamellisieren lassen, mit Wein und Zitronensaft ablöschen,
Lebkuchengewürz zufügen und etwas einkochen lassen. Äpfel zufügen
und weich dünsten. Kalt stellen.

Die Mandeln in der Pfanne leicht anrösten und unter das Apfelkompott
mischen.

Für die Creme Mascarpone, Quark und Joghurt mit Zucker und Eierlikör
glatt rühren.

Biskuits in zentimeterkleine Würfel schneiden und in 12
Portionsgläschen verteilen. Bratapfelkompott darauf verteilen und
mit der Creme auffüllen. Kakao mit einem Hauch Zimt mischen und das
Tiramisu damit bestäuben.

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10 Kommentare

  • Antworten
    sibylle
    18. Dezember 2010 um 15:44

    Mmmm fein, fröhliche Weihnachten!!
    Grüsse aus Genf, Sibylle

  • Antworten
    Sivie
    18. Dezember 2010 um 23:43

    Klingt gut und sieht in den Gläschen super aus. Ich glaube davon habe ich auch 4 Stück. Reichen dann leider nicht für Weihnachten.

  • Antworten
    Steffen Sinzinger
    23. Dezember 2010 um 19:54

    Wieder eine Abwandlung eines Desserts, dass wir in der Ursprungsform wohl alle kaum mehr sehen und auch essen können. In dieser Form aber man hat es hier doch sehr ansehnlich und zu Weihnachten in der Verbindung mit dem wunderbarem Lebkuchengewürz und Zimt als Topping auch bestimmt nicht überdrüssig.
    Ein frohes Fest wünsche ich Dir und dieser Blog gefällt mir sehr gut. Ich bin jetzt öfter hier 🙂

  • Antworten
    Crockyblog » Blog Archive » Nachlese: Das Weihnachtsmenü 2010 in Bildern
    26. Dezember 2010 um 18:01

    […] Weil wir übermorgen zu unserer großen Ecuador-Reise starten, fielen sowohl Weihnachtsdekoration als auch Weihnachtsvorbereitungen im Hause Frankemölle spärlich aus: Kein Baum, nur vier Plätzchensorten, keine “süßen Teller”, keine Lichterketten draußen. An aufwändiger Tischdeko und am Feiertags-Familien-Menü wollten wir jedoch nicht knapsen. Auf der Tafel (nach dieser Inspiration rotweiß geschmückt) landeten also folgende Gerichten: Als Vorspeise kleine Birnen-Gorgonzola-Tartes auf Rucola, als Hauptgang “der perfekt gebratene Truthahn” mit einer Maronen-Brot-Füllung, als Beilagen Kartoffel-Kürbis-Gratin, Wirsing mit Pfifferlingen und karamelisierte Zwiebeln.  Den Nachtisch bildete das bereits vorgestellte Bratapfel-Tiramisu. […]

  • Antworten
    Henriette
    19. Dezember 2017 um 14:52

    Das probiere ich doch glatt mal aus – 7 Jahre später! 🙂

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      19. Dezember 2017 um 17:06

      Es gibt Rezepte, die werden nicht altmodisch 😉 Auf meinem anderen Blog usa-kulinarisch.de findest du Zimtschnecknerezepte, die haben 20 Jahre auf dem Buckel…

    • Antworten
      Sara
      23. Dezember 2017 um 15:48

      Ich werde ihn auch heute Abend machen. Kann man das ruhig einen Tag vorher machen oder matscht das zu sehr durch in der Verbindung mit den Äpfeln?

  • Antworten
    kostra
    23. Dezember 2017 um 10:12

    Bei uns wird es diesen Nachtisch heuer auch geben. Wie lange vorher darf man den vorbereiten, ohne das es zu matschig wird? Lieber tagesfrisch oder auch gerne am Vortag, damit nochmal alles durchzieht? Das originale Tiramisu mache ich immer möglichst frisch wegen der rohen Eier…
    Leider haben wir auch nicht so viele schöne Nachtisch Gläser, so das ich auf eine große Schüssel zurück greifen muss. Schade.

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      23. Dezember 2017 um 11:32

      Am Vortag ist gar kein problem, ich finde, die Kekse müssen matschig und gut durchgezogen sein!

  • Antworten
    Ursula Ziegler
    25. Dezember 2017 um 18:16

    Ich habe es heute ausprobiert und was soll ich sagen es ist super lecker. Schöne Grüße aus der Documenta Stadt Kassel. 😀

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