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Eigene Rezepte für den Slowcooker umwandeln

Videodreh eigene Rezepte im Slowcooker zubereiten

Videodreh eigene Rezepte im Slowcooker zubereiten
Ihr möchtet ein Familienrezept im Crocky kochen oder ein regionale Spezialität? Ich zeige euch, wie ihr das umwandelt und worauf ihr bei Zutaten, Zubereitung und vor allem bei der Kochzeit achten solltet.

In meinem neuesten Video auf meinem YouTube-Kanal Langsam kocht besser erzähle ich euch diesmal, wie Rezepte für meine Kochbücher entstehen. Denn die schreibe ich nicht einfach 1:1 von anderen ab, wie es die eBook-Mafia so gerne bei mir macht. Nein – „meine“ Rezepte entstehen in meiner Küche, werden hier getestet und fotografiert. Aber natürlich fange ich dabei nicht (immer) „bei Null“ an – ein Gulasch oder einen Braten hat schließlich schon jemand anderes lange vor mir erfunden. Aber ich erfinde dann die Slowcooker-Versionen dazu 😉

Denn oft sehe oder esse ich irgendwo etwas Leckeres und denke, oh, das müsste man mal im Slowcooker probieren – und dann teste ich das, bis Zutaten und Zeiten stimmen. Vielleicht habt ihr ja auch so Gerichte, bei denen ihr das gerne machen möchtet – zum Beispiel beim Rinderbraten eurer Omi oder einem Eintopf, den man in eurer Gegend gern isst. Im neuen Video seht ihr, worauf ihr bei so „Eigenentwicklungen“ achten solltet. 

Als Beispiel im Video nehme ich übrigens polnische Wirsingrouladen (Golabki) aus dem Kochbuch „Slow“* von der Engländerin Gizzi Erskine. Trotz des Titels: Das sind keine Slowcooker-Rezepte, sondern Traditions-Rezepte im Allgemeinen, die mehr Zeit brauchen, langsam gekocht, geschmort oder gebacken werden. Da habt ihr dann schon mal den ersten Hinweis darauf, dass ein Gericht auch im Slowcooker funktioniert: Langsam 😉 

Videodreh Golabki

Die Checkliste, wenn ihr eigene Rezepte im Slowcooker kochen wollt

  • Passt die Kochtechnik, handelt es sich um Schmoren oder sanftes Kochen? Rezepte, bei denen etwas nur ganz scharf und kurz gebraten wird, funktionieren nicht. Welche gut zu konvertieren sind, lest ihr in diesem Artikel
  • Passen die Zutaten zum Slowcooking? Vertragen sie diese Kochtechnik und stimmen die Kochzeiten halbwegs überein? Fisch und Blattgemüse sind schwierig, weil sie nur ganz kurz gegart werden – am besten klappt es entweder mit „harten“ oder „weichen“ Zutaten, aber nicht unbedingt gemischt – festkochende Kartoffeln und Zucchinischeiben liegen von der Garzeit her z.B. mehrere Stunden auseinander. Mehr zu empfindlichen Zutaten steht hier.
  • Muss man die Zubereitung anpassen? Oder etwas an den Zutaten ändern? Und passt die Menge in euren Slowcooker? Sahne und Milchprodukte kommen erst ganz am Ende dazu, meist muss die Flüssigkeitsmenge angepasst werden – und natürlich die Stückgröße der Gemüse und Fleischsorten. Video: Was unterscheidet Slowcoocooking vom normalen Kochen?  
  • Welche Kochzeit braucht das Gericht, auf welcher Stufe? Hier orientiere ich mich meist an einem ähnlichen Rezept mit ähnlichen Zutaten und ähnlicher Menge: Garzeiten anpassen – so gehts

Noch viel mehr zu Besonderheiten bestimmter Gemüsesorten und Wissenswertes zum Thema „Zutaten richtig vorbereiten“ steht im Grundkochbuch Langsam kocht besser 3.0  – genau wie Garzeittabellen für Gemüse und Fleisch sowie das Rezept für die polnischen Kohlrouladen!

Rezept für Golabki /polnische Kohlrouladen)

Möchtet ihr auch ein eigenes Rezept für den Slowcooker konvertieren? Dann schreibt mir eure Fragen dazu gerne unten in die Kommentare – vielleicht gibt das ja Stoff für das nächste Video!

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