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Spargelmenü 2021 mit Holunder-Himbeer-Mousse

Spargelessen für Freundinnen

 Spargelessen für Freundinnen 

Endlich wieder Gäste einladen! Für meine Mädels habe ich ein Spargelmenü mit klassischem Hauptgang gekocht, dazu gab es als Vorspeise Wurzelbrot mit Spargelpesto und zum Nachtisch eine Himbeer-Holunderblüten-Mousse.

Dass ich total gerne für Gäste koche, habt ihr bestimmt schon mitbekommen – nicht umsonst gibts hier eine eigene Menü-Rubrik für „große“ Weihnachtsrunden, Mottoparties, Spargelessen & Einladungen zum Zwiebelkuchen. Die Pandemie hat mir jetzt soo lange einen Strich durch die Rechnung gemacht (jaja, ich weiß, allen…)  – da muss man doch die erste Gelegenheit nutzen, wieder einen Mädelsabend zu veranstalten. Nach bei uns keinerlei Notbremsen mehr gelten und ähem, wir alle fortgeschrittenen Alters und fast alle geimpft sind, habe ich wieder ein Spargelessen anberaumt (die früherer Jahre findet ihr hier). Und als wollte uns jemand für den Sozialentzug entschädigen, konnten wir auch endlich mal draußen essen – das kam bei 20 Spargelessen erst zweimal vor!

Den Hauptgang (Spargel, Hollandaise, Kartoffeln, Schinkenplatte) brauche ich euch ja nicht großartig zu zeigen – der bleibt immer gleich. Für Vorspeise und Nachtisch dagegen denke ich mir immer was neues aus. Diesmal gabs:

  • das wunderbare (und ganz einfach zu backende) Wurzelbrot mit Zwiebeln. Dazu als Aufstriche Bärlauchbutter, Muhammara und ein köstliches Spargelpesto (Rezept siehe unten). 
  • eine frisch-säuerliche Holunder-Himbeer-Mousse. Das ist für mich ein echtes Angeberdessert: Sieht total kompliziert aus, ist es aber nicht. Okay, den Trick muss man kennen und mit Gelatine umgehen können – dann erhält man diese hübsch geschichteten Gläschen. Wer die Geduld nicht hat: Einfach übereinander- oder ineinandergießen und marmorieren geht natürlich auch und schmeckt genausogut! 

Spargelpesto als Vorsseise

Rezept für Holunder-Himbeer-Mousse

Spargelpesto als Vorsseise

Spargelpesto

Ergibt: 8 Portionen

Zu Pasta oder zu Brot: Dieses Pesto aus Grünspargel schmeckt wunderbar und ist recht schnell gemacht.

Zutaten

  • 400 g grüner Spargel
  • 50 g Pinienkerne
  • 50 g Parmesan
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 1 kleine Knoblauchzehe, gepellt

Zubereitung

Den grünen Spargel vorbereiten, die Köpfe abschneiden - den Rest der Stangen grob hacken. Alles in Salzwasser 2-3 Minuten blanchieren und anschließen in Eiswasser abschrecken. Die Spargelspitzen entnehmen und beiseite stellen.

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett bräunen. Den Parmesan reiben. Beides mit dem Knobauch und dem Öl in einen Blender heben, die Spargelstücke (ohne Spitzen) dazu geben. Alles pürieren, abschmecken und mit den Spargelspitzen garniert servieren.

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Ich freue mich sehr, wenn du es nachkochst, an Freunde weiter gibst, es in sozialen Netzwerken oder auf deinem Blog teilst. Aber bitte sei fair und gib die Quelle an! Ausdrücklich untersagt ist jegliche Nutzung in kommerziellen Buchprojekten anderer Autoren. Gegen die Verletzung meines Urheberrechts gehe ich mit rechtlichen Mitteln vor.

Rezept für Holunder-Himbeer-Mousse

Holunder-Himbeer-Mousse

Ergibt: 8 - 10 Portionen

So etwas nenne ich Angeberdessert: Sieht beeindruckender aus als es ist. Okay, man muss mit Gelatine umgehen können, aber ansonsten steckt hinter der interessanten Optik nur ein kleiner Trick. Die frisch-säuerliche Mousse schmeckt übrigens ganz großartig - am besten mit selbst gemachtem Holunderblütensirup.

Zutaten

FÜR DIE MOUSSE:

  • 6   Blätter  Gelatine
  • 500 ml  Buttermilch
  • 100 ml  Holunderblütensirup
  • 80-100  g Puderzucker
  • 400  ml  Sahne

FÜR DIE ROTE MOUSSE ZUSÄTZLICH

  • 2 Blattgelatine
  • 125 g Himbeeren (TK, aufgetaut oder frisch)
  • 2 TL Puderzucker
  • 25 ml Holunderblütensirup

ZUM GARNIEREN:

  • einige frische Himbeeren, Minzeblättchen

Zubereitung

    Acht bis zehn Portionsgläschen schräg in eine Muffinform stellen, das Ganze in den Kühlschrank oder in den Tiefkühler zum Vorkühlen stellen.

    Die 6 Blatt Gelatine für die weiße Mousse in kaltem Wasser einweichen, nach 5 Minuten aus dem Wasser nehmen. Die tropfnasse Gelatine mit dem Holunderblütensirup in einem Töpfchen oder in der Mikrowelle unter Rühren nur so lange erhitzen, bis sich die Gelatine komplett aufgelöst hat. Etwas von der Buttermilch dazu geben, dann den Rest der Buttermilch und den Puderzucker einrühren.

    Die Sahne steif schlagen und kalt stellen. Auch die Buttermilch-Gelatine-Masse kalt stellen und zwar so lange, bis die Masse anfängt zu gelieren (sie zieht "Straßen", wenn man mit dem Schneebesen rührt). Nun erst die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben (macht man das eher, trennt sich alles wohlmöglich wieder).

    Die Portionsförmchen aus der Kühlung holen (Schrägstellung belassen!) und vorsichtig etwa die Hälfte der weißen Mousse darauf verteilen. Am einfachsten geht das, indem man vorsichtig eingießt oder einigen Saucenkellen voll einfüllt. Halb gefüllte Förmchen zurück in die Kühlung stellen, restliche weiße Creme bei Raumtemperatur stehen lassen (sie soll nicht fester werden).

    Detail Holunderblüten-Mousse

    Jetzt die restliche Gelatine einweichen. Die Himbeeren durch ein Sieb streichen und mit Holunderblütensirup und Puderzucker abschmecken. Abgetropfte Gelatine dazu geben und alles vorsichtig erhitzen (ich nehme die Mikrowelle dazu), bis sich die Gelatine gelöst hat. Himbeerpüree unter die restliche weiße Mousse rühren.

    Halb befüllte Förmchen aus der Kühlung holen und prüfen, ob die weiße Mousse etwas fest geworden ist. Dann vorsichtig die rote Mousse darauf geben und Förmchen gerade hinstellen. Einige Stunden oder über Nacht kalt stellen.

    Zum Anrichten mit Himbeeren und Minzeblättchen garnieren.

Notizen

Dieses Dessert funktioniert auch mit Blaubeeren oder Erdbeeren!

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Vorspeisen - Wurzelbrot und Dips

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