0
2 In Persönliches/ Sonstige Rezepte

Kulinarische Weltreise: Thai Iced Tea

Thai Iced Tea mit gesüßter Kondensmilch

Thai Iced Tea - wie beim Thailand-Urlaub

Milchmädchen ist für mich ein absolutes Suchtmittel. Die dicke, pappsüße Kondensmilch finden viele eklig, ich kann die pur aus der Dose löffeln (und tue das leider auch, wenn so eine angebrochen im Kühlschrank steht). Das Zeug ist cremig, sahnig und gibt mir in Sekundenschnelle ein Blutzuckerhoch – ja, gesund geht anders, aber manchmal muss das sein…

Iced Tea wie in Thailand

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampftMeine Vorliebe für gesüßte Kondensmilch ist in Deutschland eher ungewöhnlich – in den USA aber gängig und erst recht in Thailand. Dort ist Cha Yen eines der Nationalgetränke – Eistee auf Thai-Art. Das besondere daran: Der starke Schwarztee hat ein leichtes Vanilleraroma, ist knallorange und wird durch reichlich gesüßte und ungesüßte Kondensmilch zum gehaltvollen Gaumenschmeichler. Man bekommt ihn in jedem Restaurant, an jeder Garküche, im Nachtzug – ein grandioser, günstiger Durstlöscher. Und genau daran musste ich jetzt denken, als Volker von Volker mampft Thailand als Ziel der kulinarischen Blogger-Weltreise im Juli bekannt gab. Da reise ich doch gerne mit – und viele andere Foodblogger auch. Schaut doch mal ganz ans Ende dieses Beitrags – da werden Ende Juli Links zu allen anderen Beiträgen veröffentlicht.

Bei unserer Asienreise 2015 haben meine Schwägerin Steffie und ich Thai Iced Tea gallonenweise getrunken – und trotz aller Warnhinweise („Bloss nichts mit Eis trinken“!) keine Probleme gehabt. Vermutlich weil wir eh immer behaupten, außer Reißnägeln pur alles zu vertragen und ansonsten auch nicht ständig sorgenbehaftet mit dem Desinfektions-Tuch herumwedeln. Händewaschen muss reichen 😉

Thai Iced tea zum Frühstück Thai Iced tea zum Dinner

Zurück in Deutschland wollte ich beim Thai-Dinner für Freunde (Artikel mit Rezepten) natürlich auch Iced Tea servieren und habe mich etwas eingelesen. Überraschendes Ergebnis 1: Das knallige Orange ist Ergebnis von (angeblich krebserregender) Speisefarbe – die meisten Hersteller lassen sie daher inzwischen weg. Überraschendes Ergebnis 2: Den typischen Vanille-aromatisierten Tee aus Thailand bekommt man problemlos und in einer tollen Blechdose in vielen Asia-Läden oder beim großen A. Die 450-g-Dose vom Marktführer „Number One“ (heisst wirklich so) für viele, viele Liter Tee kostet nicht mal zehn Euro!

Thai Tee aus dem Asialaden

Wer nicht extra diesen Tee bestellen möchte, kann natürlich auch „normalen“ Schwarztee verwenden und mit Vanillesirup oder -zucker (am besten selbst gemacht) das richtige Aroma zaubern. Ansonsten ist die Herstellung von Thai Iced Tea ein Kinderspiel – und gerade jetzt im Sommer lohnt es sich wirklich, immer eine Kanne im Kühlschrank zu haben.

Thai Iced Tea - Eistee auf Thai-Art
 
So trinken die Thailänder Eistee - mit Vanillearoma und gesüßter Kondensmilch. Gerade im Sommer lohnt es sich, davon eine Kanne im Kühlschrank zu haben.
Autor:
Ergibt: 1 Portion
Zutaten
  • 1 Tasse Wasser (ca. 200 ml)
  • 1 geh. TL Thai Tea Mix (Number One Brand) - alternativ anderer schwarzer Tee plus etwas Vanillearoma
Zum Servieren:
  • 1 - 2 EL gesüßte Kondensmilch (Milchmädchen)
  • 1 EL Kondensmilch (optional)
  • reichlich Eiswürfel
Zubereitung
  1. Das Teewasser zum Kochen bringen, den Tee in eine Kanne geben und überbrühen. Drei Minuten ziehen lassen, dann abfiltern. Die starke Teeessenz abkühlen lassen.
  2. Zum Servieren ein großes Glas dreiviertel voll mit Eiswürfeln füllen. Erst den Tee aufgießen, dann die gesüßte Kondensmilch (Menge nach Geschmack, der Thai nimmt vermutlich sogar 3 EL) und optional noch weitere ungesüßte Kondensmilch auffließen lassen. Sofort mit einem Strohhalm zum Durchrühren servieren.

 

 

Vielleicht gefällt Ihnen auch...

2 Kommentare

  • Antworten
    Ulrike
    10. Juli 2018 um 13:04

    Ja, ich gehöre auch den denen die Kondensmilch nicht so dolle finden 😉 Aber vor Ort genossen, schmeckt das bestimmt gut.

    • Antworten
      Gabi Frankemölle
      10. Juli 2018 um 16:17

      Auch in Westfalen, wenn wir so einen Supersommer wie jetzt gerade haben 😉

    Kommentar schreiben